<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382</id><updated>2012-01-07T10:59:50.695+01:00</updated><title type='text'>Mosambik-Blog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>53</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-2837634935123184576</id><published>2012-01-07T09:49:00.004+01:00</published><updated>2012-01-07T10:59:50.701+01:00</updated><title type='text'>Ueber die Effizienz von Besprechungen</title><content type='html'>(das Fehlen der deutschen Umlaute ruehrt von der portugiesischen Tastatur her, ich hoffe dies beintraechtigt die Lesbarkeit des Textes nicht allzusehr)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, dass Besprechungen und Meetings im europaeischen Arbeitskontext oft den Ruf von Zeitverschwendung mit einem Hang zu uebermaessigem Kaffeekonsum haben, kann wohl als quasi gegebene Wahrheit angesehen werden.&lt;br /&gt;Abgesehen von der Tatsache, dass es hier nichtmal richtigen Kaffee zu den Meetings gibt, stehn mir die Conselhos (Konferenzen) auf der Uni schon bis zum Hals. Seit zwei Tagen sitzen wir nun im Conselho da Reitoria und Gestao financeira, dem Verwaltungs- und Finanzrat der UCM.&lt;br /&gt;Die 12 Teilnehmer, allesamt Direktoren und Administratoren sowie wir drei "Berater" sitzen nun den dritten Tag in Folge zusammen um die Inhalte fuer die Jahreshauptversammlung der UCM in vier Wochen zu bearbeiten.&lt;br /&gt;Ich hab in den letzten beiden Jahren eine enorme Toleranz und Geduld ob der Ineffizienz der Arbeitsablaeufe entwickelt, diese droht jedoch heute einzustruerzen wie ein Kartenhaus in einem Tropensturm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thema 1, der Strategieplan fuer die naechsten 5 Jahre:&lt;br /&gt;Erstellt wurde das 34-seitige Dokument im ersten Halbjahr 2011 durch ein Team aus 4 - 5 Personen. Zum ersten Mal wurde die Strategie dann im Herbst durch das Conselho behandelt, das sieht in Mosambik folgendermassen aus:&lt;br /&gt;Natuerlich werden alle Dokumente ausgedruckt und verteilt (mittlerweile geht der ohnehin sehr grosse Tisch vor lauter Papier ueber), anschliessend zusaetlich per Beamer auf die Wand projeziert (wobei vorher ein Bild abmontiert werden muss, wie jedesmal), und eine Person wird nominiert den Text vorzulesen. Bei jedem Satz werden Rechtschreibfehler, semmantische Feinheiten und Akzente korrigiert, so gehen ca. 15-30 min pro Seite drauf. Der Inhalt hingegen kann durch diese Arbeitsweise nicht im geringsten erfasst werden. Mit keinem einzigen Wort werden die strategischen Ziele analysiert oder abgestimmt, stattdessen wird dem Vorleser jeder Tippfehler oder uebersehene Rechtschreibfehler minutenlang vorgehalten und bei der Korrektur zugesehen. Ich als non-native speaker sitz sowieso nur dabei und versuch Schritt zu halten bei der Erfassung der Inhalte, was nach spaetestens 2-3 Stunden nicht mehr moeglich ist. Bei der ersten Session zur Evaluierung des Strategieplans im Oktober wurde am ersten Tag von 8-22:30 gelesen, korrigiert und umgeschrieben, am zweiten Tag wurde immerhin nur bis 19:00 gearbeitet. Im Dezember dann dasselbe wieder, zwei Tage zur weiteren Ueberarbeitung - die um es nochmal zu erwaehnen - fernab von der sinnerfassenden Analyse und Definition einer Unternehmenstratgie mehr einer Klausurkorrektur denn einer Planung gleicht.&lt;br /&gt;Diesen Donnerstag gings dann wieder los, zum wer weiss wievielten Mal wurde einen ganzen Tag lang das Dokument ueberarbeitet. Ich bezweifle stark, dass ein einziger der Teilnehmer (wie gesagt Top-Level "Manager") auch nur 3 der 10 strategischen Ziele fuer die naechsten 5 Jahre aus dem Stegreif erklaeren koennte.&lt;br /&gt;Im Anschluss am Freitag eine ca. 3 stuendige Diskussion ueber das Organigramm, die immerhin ein paar inhaltliche Aspekte hatte.&lt;br /&gt;Und dann wurde in ca. 15 min (sehr demokratisch mit Abstimmung) beschlossen, zwei kleinere Einheiten (Umsatz ca. 1 Mio. US$) organisatorisch in eine andere Fakultaet einzugliedern - ohne die Konsquenzen und Abhaengigkeiten auch nur im geringsten zu diskutieren. Der Nachmittag gin dann mit der Ueberarbeitung (methodisch hat sich nix veraendert) des Pastoralplans, immerhin nur 9 Seiten - da der Pastor selbst anwesend war ging der ganze Nachmittag und Abend drauf, fuer 9 (!) Seiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben es im letzten Jahr geschafft, einheitliche Budgetvorlagen fuer die 12 dezentral gefuehrten Fakulaeten und Zentren zu schaffen, Berichtsstandards und Budgetleitfaeden zu definieren und sie im Rahmen mehrerer Workshops den Fuehrungskraeften der Einheiten naeherzubringen. Als Resultat haben wir nun zwei Wochen nach der Deadline - nach mosambikanischer Auffassung also puenktlich - tatsaechlich alle Budgets in der Hand, die in ein paar Wochen den Stakeholdern (Bischoefen) praesentiert werden sollen und von ihnen abgesegnet werden muessen. Immerhin hat mittlerweile einer der Direktoren in einem ploetzlichen Anfall von Weitblick bemerkt, dass wir ja eigentlich im Jaenner die Ausgaben ohne bewillgtes Budget durchfuehren.&lt;br /&gt;Nun, waehrend die Kollegen gerade den Leitfaden fuer die Vorlesungen, Pruefungen und studentische Belangen in gewohnter Weise "ueberarbeiten" schreib ich diese Zeilen - da ich fachlich ohnehin nichts beizutragen hab. Es ist jetzt Samstag, 11:40 und seit drei Tagen tagen wir - bisher wurde noch kein Wort ueber die Budgets verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Sitzungen wie diesen sehne ich mich nach Europa, nach Effizienz und Effektiviaet. Ich erinnere mich an den Empfang des deutschen Honorarkonsuls von Mosambik, ein grosser Foerderer der Uni seit der Gruendung und Eigentuemer einer Privatbank in Deutschland. Er hatte eine Tagesordnung, die in gewohnt deutschem Tempo abgehandelt wurde. Punkt 1 - wesentliche Inhalte - Handlungsmassnahmen - Verantwortlichkeit - Termine - naechster Punkt usw... nach vielleicht 1,5 Stunden war der Spass (fuer mich wars wirklich ein Spass zu sehen wie die Kollegen ob dem Tempo nur noch mit den Ohren schlackerten) vorbei und meine Kollegen haben mich nur noch verdutzt angeschaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sitzungen zum Selbstzweck - die ueblichen Witze ueber Besprechungen in Europa treffen die Wahrheit hier wie der Deckel auf den Topf. Aber gut, ich ermahne mich zur Geduld, aus Erfahrung wird man klug heisst es. Immerhin, so ein Freund per Skype kuerzlich, wird geplant, wird diskutiert, auf beeindruckend demokratische und partizipative Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg den die Uni geht ist der richtige, auch wenn hier oft drei Schritte vorwaerts, zwei nach links und einer zurueck, danach eine Bier getrunken wird und anschliessend wieder vom Anfang losgegangen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne, ein schoenes Wochenende - hoffentlich bald auch fuer mich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-2837634935123184576?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/2837634935123184576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2012/01/ueber-die-effizienz-von-besprechungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2837634935123184576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2837634935123184576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2012/01/ueber-die-effizienz-von-besprechungen.html' title='Ueber die Effizienz von Besprechungen'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-7657805131100931024</id><published>2011-12-21T17:13:00.000+01:00</published><updated>2011-12-21T17:16:47.917+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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  &lt;w:lsdexception locked="false" priority="33" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Book Title"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="37" name="Bibliography"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" qformat="true" name="TOC Heading"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Table Normal";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-priority:99;  mso-style-qformat:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin-top:0cm;  mso-para-margin-right:0cm;  mso-para-margin-bottom:10.0pt;  mso-para-margin-left:0cm;  line-height:115%;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:11.0pt;  font-family:"Calibri","sans-serif";  mso-ascii-font-family:Calibri;  mso-ascii-theme-font:minor-latin;  mso-fareast-font-family:"Times New Roman";  mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 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Voller Scham hab ich bermerkt, dass meine Answesenheit hier im Blog sehr rar ist und ihr wahrscheinlich auch gerne wissen würdet, wie es bei mir so läuft, während Andreas ja regelmäßig ausführlich berichtet!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Ja, das mit dem Wort geht hier gar nicht so locker, flockig von meinen fingern, weshalb es zwar viel zu berichten gäbe, es aber meistens schwierig für mich ist dies an eine halbanonyme Halböffentlichkeit zu berichten (man weiß ja nie, wer gerade mitliest). Also erzählen wäre da wesentlich einfacher, als alles in schwarze Zeichen zu meiseln. Ich kann euch nur bitten: skypt mit uns! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Während unserer ersten Periode in Mosambik, hätte ich über zahlreiche Probleme und Schwierigkeiten in meinem Projekt, aber auch über Erfahrungen und kritische Reflexionen über Entwicklungzusammenarbeit – die ja stark meine Projekterfahrung prägte – berichten können. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;So weit dies möglich und für euch interessant war haben wir dies ja ausführlich in wunderbaren Gesprächen während unseres Österreichurlaubes nachholen können! Oder eben in Skypegesprächen, die sich dafür besser eignen sich über komplexe Themen auszutauschen. (wie ihr seht, bewerbe ich Skype, denn ich würde wahnsinnig gerne mit euch reden;-)!)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Nun mache ich einen erneuten Anlauf, mich schriftlich zu Wort zu melden, weil ich ja grundsätzlich gerne schreibe und weil ich jetzt, seit ich bei der UCM arbeite, auch fast ausschließlich positives zu berichten habe. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Nennen wir es meine 180° Wende in Mosambik.&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Das Leben sieht nun für mich wie auf einen Schlag anders aus. Die Essenz davon: es macht nun auch beruflich Sinn für mich hier zu sein und das stellt alles auf völlig andere – solide – Beine!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Die Uni bietet ein Arbeitsumfeld, was eine kleine, halbambitionierte, mosambikanische zehn-Mann-Oganisation nicht mal annähernd konnte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Die Uni verschafft mir ein Dire - die langersehnte und absolut notwendige Grundlage der Existenzberechtigung für einen Ausländer in Mosambik, um zu Leben und zu Arbeiten. Die Uni macht das innerhalb von wenigen Monaten, was drei Organisationen für mich in zwei Jahren nicht geschafft haben. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Die Uni hat ein ambitioniertes und talentiertes junges Team. Die meisten Kollegen gehen offen und wertschätzend und mit Neugier auf mich zu. Eine Grundhaltung, die ich bei Muleide vermisst habe. Zugespitzt gesagt war ich dort die Vorzeigeweiße, die man gerne in den Mittelpunkt schiebt, wenn Geldgeber auf Besuch kommen, quasi als vertrauensbildende Maßnahme, ansonsten war ich eben auch da. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Auf der Uni wird gearbeitet. Was besonders erfreulich ist, aber auch hochinteressant, da sich so manche Differenzen in der Arbeitsweise zeigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Wie ihr seht, komme ich ins Schwärmen über meinen neuen Arbeitgeber, auch wenn der Alltag immer noch sehr mosambikanisch ist und mit vielen Geduldsproben und Höhen und Tiefen gespickt ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Das Maß stimmt jetzt. Und vorallem helfen die stabilen Rahmenbedingungen sehr. Denn die Tiefen fühlen sich jetzt anders an. Sie regen an zur Reflexion, sie lassen mich verwundert den Kopf schütteln und kurzfristig Abstand gewinnen, um anders an die Sache ran zu gehen, jetzt sind sie spannende interkulturelle Begegnung und nicht mehr existenzielle Bedrohung (wie das ständige hadern um eine Aufenthaltsgenehmigung, dass ständige bemühen um eine Etablierung eines Projektes in einer scheiternden Organisation bishin zur Enthüllung der Sinnlosigkeit).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Ja, ich genieße das Leben in Mosambik gerade sehr! Und es ist gut, dass wir noch hier sind! Denn jetzt geht es erst darum die Früchte zu ernten, davor war das nicht möglich. Wenn wir im Juli gegangen wären, dann ohne reiche Ernte, nur mit vielen Erinnerungen an Mühen, die noch nicht in Ergebnisse resultierten. Bei Andreas merkt man das besonders schön, dass er jetzt laufend auf Ergebnisse von seiner Arbeit der letzten zwei Jahre aufbauen kann, die jetzt sichtbar werden und jetzt gibt es bei den Leuten die notwendige Bereitschaft und Erkenntnis, um ihn einen weiteren Schritt zu folgen, der das Ganze nochmal auf eine andere Stufe hebt. &lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Der Schlüssel ist Zeit! Zwei Jahre sind zu schnell, um in Mosambik schon an ein Ziel gekommen zu sein. Jetzt ist es aber auch unsere Lebenszeit und wir sehen uns das ganze nochmal zwei Jahre an. Keine Angst wir kommen danach zurück nach Österreich! Entwicklungen hier schließen sich nicht so schnell ab und wir werden nicht darauf warten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Jetzt möcht ich auch noch ein bisschen über meine Arbeit erzählen. Ich bin hier in die einzigartige Situation gekommen bei der Etablierung einer Qualitätsmanagementabteilung an einer Hochschule dabei zu sein. Ich bin mittlerweile Feuer und Flamme für diese Idee, lerne hier aber auch alle Stolpersteine kennen, die so ein Department für Qualitätsmanagement nur haben kann. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Mit Beliebtheit und Wohlwollen ist so eine Abteilung wahrscheinlich nirgends auf der Welt gesegnet, hier in Mosambik versucht man wiedermal ein aus dem Westen kommendes Konzept in die afrikanische Realität einer allerdings westlich-orientierten Uni zu integrieren. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Mein Kollege Brighton, der Koordinator dieser Abteilung, ein Mosambikaner, sehr ambitioniert, sehr belesen, mit nie zuvor in Mosambik gesehener Schnelligkeit, ist dazu auserwählt das alles umzusetzen, was man sich unter Qualitätsmangement vorstellt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Letzte Woche sind wir gerade an den Punkt angekommen, wo auch für Brighton deutlich wurde, dass es bezüglich Qualitätsmangement keine Klarheit gibt zwischen den Vorgesetzten – insbesondere dem Vize-Rektor – und ihm, dem Departement. Mein wochenlanges Hinwirken, man müsse doch noch klären, welche Rolle das Department genau hat, welche Aufgaben, Erwartungen, Grenzen es gibt, ... &lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;findet endlich Gehör. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Bis jetzt existiert das Department in einer Art Isolation, Brighton bekam den Auftrag&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;vor ca. einem&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;Jahr, wurde dann nach Holland geschickt für eine 2-monatige Einführung in das Qualitätsmangement und danach mit dem ehrenhaften Auftrag eingedeckt einen Strategieplan für die gesamte Uni zu schreiben. Dies machte er während mehrerer Monate nach einer kurzen Erkundungstour durch das gesamte Land im stillen Kämmerlein, wo er bis Juni einen 5-Jahresplan für die Uni produzierte. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Der Arme wartete vergeblich auf Feedback. Vor zwei Wochen wurde der Strategieplan schließlich im Conselho Reitoria, einer Sitzung bei der nun Andreas auch regelmäßig teilnimmt, offenbar im wahrsten Sinne des Wortes zerfetzt, da blieb kein Satz mehr neben dem anderen und die zuständigen Köpfe haben sich endlich mit ihren Zielen und Plänen auseinandergesetzt. Brighton weiß davon noch nichts. Ist wahrscheinlich auch besser so, weil er sonst endgültig die Fassung verliert. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Er kann nämlich mit der isolierten und unklaren Situation des Departments nicht mehr gut umgehen, immer wieder gibt es Tage, wo er sehr verzweifelt ist, ich schätze da kann er mich als seine Beraterin ganz gut brauchen. Ich fühle mich jedenfalls in meinem Element ihn dabei zu begleiten die Dinge besser zu strukturieren und zu planen, ihm Mut zuzusprechen, die Dinge relativierter zu betrachten und ihn dabei zu unterstützen einen sensibleren Kommunikationsstil zu finden, damit das Image des Departments als Polizei ein anderes wird und die Vorgesetzten einen mehr schätzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Auf meinen manchmal vorsichtigen Einwand, den ich mir aufgrund der Beobachtung seines enormen Tempos nicht verkneifen kann, nach Geduld, reagiert er mit Ablehnung. Er möchte keine Geduld aufbringen, die Dinge sollen sich sofort ändern! Er bringt kein Verständnis mehr auf für Dinge, die zu langsam funktionieren und Mißwirtschaft, nimmt sich selbst aber auch nicht die Zeit gut zu planen und sich vorallem ausreichend vorzubereiten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Beim ersten Workshop, den das Department für die neuen Focal Points (unsere Beautragten für Qualitätsmangement an den Fakultäten) durchgeführt hat, schlug ich dann sprichwörtlich beide Hände über den Köpfen zusammen, weil da aus meiner Sicht sogut wie keine Vorbereitung seinerseits passiert ist. &lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt; &lt;/span&gt;Schlussendlich hat dann alles halbwegs gut durch improvisieren geklappt, es gab jedoch auch mühsame Diskussionen, die man sich durch etwas Vorbereitung ersparen hätte können und indem man den Focal Points mehr Klarheit vermittelt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Pikantes Detail am Rande: der Workshop war drei Tage für Mittwoch bis Freitag in einer Oktoberwoche geplant. Am Dienstag reisten zwei Vortragende aus Südafrika und die Focal Points von den anderen Fakultäten aus dem halben Land an. Dann wurde kurzerhand von der Regierung am Dienstag bekannt gegeben, dass der Mittwoch zum Nationalen Feiertag erhoben wird, weil sich da zum 25. Mal der Todestag vom Nationalhelden und ersten mosambikanischen Präsidenten Samora Machel jährte. Als dies bekannt wurde fragte ich mich, was dies für den Workshop bedeutete. Ich tippte auf trotzdem am Mittwoch durchführen, weil ja alle schon angereist waren und weil man die Zeit nutzen will, um mit allen zu arbeiten. Daneben. Der Mittwoch war auch für uns ein Feiertag! Der Workshop wurde dann eben nur während zwei Tagen abgehalten. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Ich hoffe es ist mir gelungen ein paar erste Eindrücke über mein neues Arbeitsumfeld zu geben. Das Gefühl ist von Anfang an ein anderes, ein positives. Es macht Spaß auf der Uni zu sein, auf der Uni ist Leben, ist Dynamik, ist auch Entwicklung - immerhin gehts um Bildung, was für mich, nach all den Erfahrungen umsomehr der Entwicklungsmotor ist. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Über unseren Umzug hat ja Andreas schon berichtet. Ich bin auch froh, unsere neuen „vier Wände“ so schnell gefunden zu haben und muss sagen, dass uns innerhalb der wenigen Wochen, trotz viel Arbeit, Reisen, ... gelungen ist sie sehr wohnlich zu machen. Ich fühle mich jetzt schon sehr wohl hier und dank der Nähe zu den Nachbarn gibts immer mal wieder eine neue mosambikanische Geschichte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Ich wünsche euch eine angenehme Zeit und einen schönen Jahreswechsel! Von Weihnachten werden wir hier ja nichts merken, aber wir wünschen euch allen auch Frohe Weihnachten! Genießt alles was dazu gehört: die Kälte, das Aufwärmen in der warmen Stube, die Kerzen, das Zusammensein, ... &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Ganz liebe Grüße!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Iris&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-7657805131100931024?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/7657805131100931024/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/12/normal-0-false-false-false-en-ca-x-none_21.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/7657805131100931024'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/7657805131100931024'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/12/normal-0-false-false-false-en-ca-x-none_21.html' title=''/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-2607575463679427609</id><published>2011-12-12T14:27:00.002+01:00</published><updated>2011-12-12T14:31:40.237+01:00</updated><title type='text'>Über die Fehler der Anderen</title><content type='html'>... soll man sich ja eigentlich nicht lustig machen, aber der IT-Admin einer Fakultät hat seit Monaten einen Klassiker als Statusmeldung im Skype, leider mit einem klitzekleinen ortographischen Fehler:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Thats not a bug, thats a future"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für IT-Probleme in Mosambik triffts der Spruch vielleicht sogar besser als das Original.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schmunzelnde Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-2607575463679427609?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/2607575463679427609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/12/uber-die-fehler-der-anderen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2607575463679427609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2607575463679427609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/12/uber-die-fehler-der-anderen.html' title='Über die Fehler der Anderen'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-6857816363948788784</id><published>2011-12-10T17:20:00.003+01:00</published><updated>2011-12-10T17:37:28.503+01:00</updated><title type='text'>Angekommen in Ponta Gea</title><content type='html'>&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; 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  &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 6"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="19" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtle Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="21" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Emphasis"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="31" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Subtle Reference"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="32" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Reference"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="33" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Book Title"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="37" name="Bibliography"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="39" qformat="true" name="TOC Heading"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable  {mso-style-name:"Table Normal";  mso-tstyle-rowband-size:0;  mso-tstyle-colband-size:0;  mso-style-noshow:yes;  mso-style-priority:99;  mso-style-qformat:yes;  mso-style-parent:"";  mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;  mso-para-margin-top:0cm;  mso-para-margin-right:0cm;  mso-para-margin-bottom:10.0pt;  mso-para-margin-left:0cm;  line-height:115%;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:11.0pt;  font-family:"Calibri","sans-serif";  mso-ascii-font-family:Calibri;  mso-ascii-theme-font:minor-latin;  mso-fareast-font-family:"Times New Roman";  mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 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Zum einen ja der bereits erwähnte Umzug, zum anderen war ich in den letzten Wochen viel auf Achse und mit meinem Team im halben Land unterwegs, um unsere Mission der Harmonisierung und Standardisierung der Buchhaltung und administrativen Prozesse umzusetzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Die UCM ist wie einigen von euch schon wissen ja nicht nur in Beira, unserer (mosambikanischen) Heimatstadt, sondern auch in 6 weiteren Städten in Zentral- und Nordmosambik vertreten. Um die Verwaltung und die extrem mangelhafte Kommunikation zwischen den Unidades Basicas (UBs) zu vereinfachen, wurden nun Regionaldirektoren eingesetzt, die von den Direktionen der einzelnen Fakultäten und Forschungszentren gewählt werden. Parallel dazu gibts laufend Conselhos, die „Räte“ der Uni, in der akademische und administrative (Conselho da Reitoria) sowie finanzwirtschaftliche (Conselho da Gestão Financeira) Agenden behandeln. In diesen Conselhos&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;sollen nun die Fäden zusammenlaufen, Entscheidungen getroffen werden und die Strategien festgelegt werden. Dort wurden die Vorgaben und Standards besprochen und abgesegnet, die Arbeit ist nun bei uns drei (Ibraimo, Varilelo und mir) hängengeblieben und wir versuchen uns an der Implementierung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Zu diesem Zweck&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;haben wir die einzelnen Regionalzentren zusammengetrommelt und erste Workshops durchgeführt – meine Kollegen, allen voran Ibraimo, der irgendwo schon mal ordentliche Moderations- und Präsentationswerkzeuge&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;in die Hände gelegt bekam, haben die neuen Standards in der Administration vorgetragen. Toll moderiert mit gruppendynamischen Übungen, Rollenspielen und geführten Diskussionen haben wir echt den jeweils 9-14 Direktoren, Administradoren und pädagogischen&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;Leitern die neuen Standards näher gebracht. Ein Tag mit Basics der Buchhaltung und Controlling sowie deren Umsetzung mit unserer Software Primavera hat den Teilnehmern ein paar Lichtblicke für die Führung der Fakultäten geben können. Es war eine sehr positive Erfahrung, auf der einen Seite gute und motivierte Kollegen an seiner Seite wähnen zu können, und andererseits von den Big Bosses der Fakultäten positives Feedback über unsere Aufgabe der Definition ihrer Arbeitsbereiche zu bekommen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Dies war nun der erste Schritt, der glücklicherweise gut gesessen hat. In den nächsten Wochen wird sich dann zeigen wieviel tatsächlich hängengeblieben ist. Mit Deadline 20.12. sollen wir alle Einzelbudgets der Fakultäten haben um in der ersten Februarwoche das OK der Bischöfe für die Realisierung zu bekommen. Falls wir das hinbekommen, bedeutet dies einen Meilenstein für die Finanzen der Uni, in diesem Jahr sind die letzten Budgets irgendwann Ende April reingeschneit, jedes einzelnen in einem anderen Format mit anderen Kategorien. Etwas pessimistischer bin ich schon was die Berichte über das laufende Jahr anbelangt, da die Buchhaltung an manchen Fakultäten im Norden noch immer exterm schlecht läuft, aber mal sehen es gibt auch in dieser Hinsicht Hoffnung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Mein bisheriger Counterpart Domingos ist seit dieser Woche nun ebenfalls im Rektorat und kümmert sich bereits fleißig um die Belege dort, parallel wird er als Trainer und Berater&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;für die Buchhaltung an den Fakultäten tätig sein.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Nun ja, auf der Uni läufts nun grad wirklich gut, die Entscheidung den Vertrag zu verlängern kann ich bisher nur positiv sehen. Denn auch im Privaten passts nun nach dem Umzug und anfänglichen Troubles mit der Nachbarschaft ganz gut.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Die Schwester unseres Nachbars parkt ihr Auto zwar noch immer gelegentlich vor unserem Tor, bisher war das für uns noch immer nicht wirklich ein Problem – lästig ja, in Österreich würden hier vermutlich schneller die Fetzen fliegen, aber als neue Nachbarn üben wir uns lieber noch in Geduld. Nach anfänglicher Skepsis über die neuen Brancos in der Nachbarschaft tauen die Anwohner und Kids rund um uns langsam auf, kleinere Spaziergänge mit dem Hund um die Nachbarschaft zu erkunden hinterlassen einen netten Eindruck unseres neuen Viertels und der Strand ist auch noch immer keine 10min zu Fuss weg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Das Gästezimmer ist seit letztem Wochenende übrigens fertig eingerichtet – und tatsächlich hat sich nun endlich Besuch angekündigt. Mario wird im Frühjahr vorbeikommen was uns sehr freut. Internet haben wir noch immer nicht und ich freu mich schon drauf, den einen oder anderen bald mal wieder im Skype zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Ich wünsch euch einen schönen Winter, wir sind grad auf der Suche nach einer neuen Klimaanlage...!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Liebe Grüße,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;Andreas&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt;PS: Fotos von der neuen Wohnung werden grad hochgeladen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT" lang="DE-AT"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-6857816363948788784?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/6857816363948788784/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/12/normal-0-false-false-false-en-ca-x-none.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6857816363948788784'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6857816363948788784'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/12/normal-0-false-false-false-en-ca-x-none.html' title='Angekommen in Ponta Gea'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-2780849173335166849</id><published>2011-11-13T18:38:00.008+01:00</published><updated>2011-11-14T07:24:53.637+01:00</updated><title type='text'>Bem vindo na Ponta Gea - die neue Soap, jede Woche aktuelle Folgen (versprochen!)</title><content type='html'>Ha, dank eines offenen WLAN's bei einem Nachbarn gibts in der neuen Wohnung sogar Internet - yessss!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag hatten wir uns auf den bevorstehenden Umzug vorbereitet, und schon mal 3/4 der Wohnung in alle möglichen Behälter gestopft, die wir zur Verfügung hatten. Die 4 blauen Maischetonnen aus Österreich haben sich erneut als große Hilfe erwiesen, allerdings ist in zwei Jahren Mosambik doch noch einiges dazugekommen - Möbilar gar nicht eingerechnet.&lt;br /&gt;Ach ja Möbilar: auch die Klimaanlagen werden auch als solches angesehen und meistens von einer Wohnung zur nächsten mitgenommen, das erklärt jetzt auch die oft nur notdürftig übermalten und hastig zugemauerten Löcher in den Wänden so mancher besichtigter Wohnung.&lt;br /&gt;Gestern dann hat uns ein tatkräftiges Umzugsteam bestehend aus unseren beiden Guardas, Djonge, Maninho,Flora und Markus mit seinem Pick-Up beim Umsiedeln geholfen. Mittags war ein Großteil des Zeugs bereits in der neuen Wohnung  zwischen Universidade Pedagogica und dem Mercado im Viertel "Ponta Gea".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war jetzt so im Groben die Vorgeschichte, nun zum Plot des Pilotfilms zur neuen Daily-Soap (auf brasiliansich Telenovela) die autobiografisch unsere Ankunft in Ponta Gea erzählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Nacht haben wir bereits hier verbracht, bis wir um etwa 1:00 von einem Abschleppwagen vor unserem Gartentor geweckt wurden - dieses Exemplar war nach allen hiesigen Künsten hochgepimpt und mit Sportauspuff versehen, wodurch es einen Höllenlärm zusätzlich zu den gelben Disco-Drehleuchten gemacht hat.&lt;br /&gt;Erst hab ich mir nicht viel gedacht - die ersten 10min haben wir noch weitergedöst bis es dann doch etwas zu viel wurde. Nach genauerem Blick war dann noch ein Trupp Verkehrspolizisten ausgerückt und hat sich um halb 2 dazugesellt - ein Auto ist mit einer Kette weggezogen worden und wurde unter Bremsengestank und Motorgeheul über unseren Gehsteig abgeschleppt.&lt;br /&gt;Absurd wurde es dann als unsere künftigen Vermieter gegenüber aus ihrem Auto ausstiegen und rübergekommen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss vielleicht noch kurz ein paar Worte über die Wohnung und deren Besitzer und Nachbarn erzählen:&lt;br /&gt;Die Schwester von Regionaldo, dem Bewohner im ersten Stock direkt über uns, hat ihr Auto direkt in unserer Einfahrt abgestellt und unseren Guarda Bernardo anscheinend sogar getreten - oder geschubst, so genau hab ich das leider nicht verstanden. Jedenfalls soll sie ihr Auto abgestellt haben wie sie das schon immer gemacht hat und warum sollte sie es jetzt anders machen. Das war so gegen 10, wir dank Umsiedeln fix und fertig und in tiefem Schlaf den selbst unser Guarda mit der Klingel nicht zu wecken vermachte.&lt;br /&gt;Unsere Vermieterin hatte uns später dann, als der Abschleppwagen schon weg war, gesagt, mit der Schwester hätte sie schon einen längeren Clinch, da die Einfahrt und der Garten zum Erdgeschoss gehören - auch Vermittlungsgespräche mit ihrer Familie hätten der Schwester nicht zur Einsicht verholfen.&lt;br /&gt;Ich weiß bis dato noch nicht, wer nun die Polizei und den Abschleppwagen gerufen hat aber dank Licht- und Lärmeffekte des tiefergelegten Abschleppwagens und dem Gestank nach Bremsbelägen ist nun sicher das ganze Bairro von unserem Einzug informiert worden.&lt;br /&gt;Am nächsten Tag um halb 7 hab ich nochmal mit Bernardo, unserem Wächter gesprochen. Dabei ist der Nachbar rechts über uns heimgekommen. Sein Auto quer über den zugegebenerweise großzügigen Gehsteigs geparkt - eine Flasche 2M in der Hand dem Fahrersitz entsteigend:"Servus, wie geht's?"&lt;br /&gt;Er (arbeitet sonst beim Zoll) is schon a bissl müde (6:30) und komme gerade (offensichtlich) von einem Fest, aber hat gehört hier hätts heut a bissl confusão (pt:"Verwirrung, Chaos") gegeben. Wenn das nämlich was mit ihm (leichtes Nicken zum ersten Stock) oder dessen Schwester zu tun hätte soll ich mir nicht zuviel denken, er hätte auch immer wieder Stunk mit ihnen. Wir quatschen später weiter, er muss sich ausruhen gehen - ich leg mich ebenfalls wieder ins Bett.&lt;br /&gt;Um halb 10 nach Kaffee und Kuchen im einzigen Café in Ponta Gea (he, immerhin gibts eins!) hab ich dann noch unsere andere Nachbarin Casilda, die hinterm Haus in der Dependencia wohnt, beim Zeter und Mordio Rufen gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe eigentlich gar nix für Soap-Operas übrig, aber diesmal war es sehr live und in 3D.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie - Casilda, werde nun beschuldigt, die Polizei gerufen zu haben, keine Ahnung ob sie's nun war oder nicht jedenfalls hätte sie ja erstens kein Guthaben und würde zweitens Guthaben nicht für so was ausgeben wie um die Polizei zu rufen und außerdem würde sie die Sache ja gar nix angehn.&lt;br /&gt;Die Schwester hab ich auch mittlerweile kennengelernt, als sie um 10 gleich mit Papa und Mama ankam um nach dem Auto zu suchen - mit mir wollten sie nicht reden. Als sie wieder abgezogen sind hab ich mit ihrem Bruder geredet, der eigentlich ganz nett und ruhig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn, die Vermieterin hat heut nicht viel von sich hören lassen, die Sache mit dem Abschleppwagen war jedoch schon ein ziemlich interessantes Ankommen im neuen Viertel. Es ist nett hier und kommt uns ein ganzes Stückchen afrikanischer vor als das Wohnviertel, in dem wir die letzten beiden Jahre gewohnt haben - dank der dezenten Abwesenheit der klappernden Chapas und krähenden Hähnen ist es sogar erstaunlich ruhig hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe ich kann den Artikel noch abspeichern solang ich Netzzugang hab - bis bald jedenfalls wieder auf dieser Adresse, ich hoffe der Umzug kann wieder etwas neuen Wind in das verstaubte Postfach am Blog bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe aus Mosambik,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas &amp;amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-2780849173335166849?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/2780849173335166849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/11/bem-vindo-na-ponta-gea-die-neue-soap.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2780849173335166849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2780849173335166849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/11/bem-vindo-na-ponta-gea-die-neue-soap.html' title='Bem vindo na Ponta Gea - die neue Soap, jede Woche aktuelle Folgen (versprochen!)'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-2594546979234599613</id><published>2011-11-11T08:14:00.002+01:00</published><updated>2011-11-11T08:24:41.631+01:00</updated><title type='text'>Umzug</title><content type='html'>Liebe Leute,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich habs leider noch nicht geschafft die angekündigten Kurznews mal weiter auszuführen. Da wir heut noch einiges vorhaben somit in aller Kürze:&lt;br /&gt;Wir haben eine neue Wohnung gefunden und werden morgen umziehen, mal wieder - vorgestern am Abend beim Sundowner am Strand haben wir mal gezählt: Iris kommt auf mittlerweile 11 Wohnungen, ich auf 8 in denen wir im Laufe unseres anscheinenden Nomadenlebens gewohnt haben. Im Schnitt also alle 1,4 Jahre wechseln wir unsere Wohnungen - Studium und Jobwechsel sei dank...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein pikantes Detail am Rande: Bis dato hab ich noch immer länger mit Pirni als mit Iris zusammengewohnt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gut, wir packen jedenfalls heute unser Zeug zusammen und haben für morgen einen Pick-Up und ein paar Freunde (und natürlich unsere Guards) zusammengetrommelt um das Zeug auch in die neue Wohnung zu bringen. Da es dort noch keinen Telefonanschluss gibt und dies bekanntlich hier ein etwas längerer Prozess sein kann, werden wir wohl abends in nächster Zeit via Internet nicht erreichbar sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber wird eingepackt - euch allen ein schönes Wochenende, ich hab gehört der Winter lässt noch auf sich warten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße aus Mosambik, wir schwitzen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas &amp;amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-2594546979234599613?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/2594546979234599613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/11/umzug.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2594546979234599613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2594546979234599613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/11/umzug.html' title='Umzug'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-6239401598611256343</id><published>2011-10-07T13:17:00.003+02:00</published><updated>2011-10-07T14:35:58.780+02:00</updated><title type='text'>Infos und Links</title><content type='html'>Ach ja, noch was.&lt;br /&gt;In der Link-Sektion rechts findet ihr einen Link zu zahlreichen Berichten und Reports über aktuelle (und vergangene) Geschehnisse in Mosambik. Zusätzlich ist auch das Archiv der Newsletter abrufbar, die interessante Hintergrundinfos liefern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die Berichte und Reportagen:&lt;br /&gt;http://www.open.ac.uk/technology/mozambique/index.shtml&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Newsletter:&lt;br /&gt;http://www.open.ac.uk/technology/mozambique/p6.shtml&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-6239401598611256343?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/6239401598611256343/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/10/infos-und-links.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6239401598611256343'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6239401598611256343'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/10/infos-und-links.html' title='Infos und Links'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-9021323955646813668</id><published>2011-10-07T12:58:00.004+02:00</published><updated>2011-10-07T13:11:00.695+02:00</updated><title type='text'>----Eilmeldungen----</title><content type='html'>---- Die Brasilianer kommen und nehmen uns unsere Wohnung weg ----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drastische Erhöhung der Mietpreise in Beira - Unsere Miete steigt von derzeit 900.- US$ auf 2.000 US$, kurzfristig angelegte Verhandlungen ohne Erfolg. Wir suchen daher eine neue Wohnung.&lt;br /&gt;Grund für die Erhöhung sind massive Kohlefunde im Norden, die über den Hafen von Beira verschifft werden sollen. Die Hausbesitzer erwarten sich nun Unmengen von neuen Ausländern, die Mieten in diesen schwindelerregenden Höhen zahlen sollen. Mal schaun wie lange diese Blase hält, in drei Monaten spätestens müssen wir ausziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---- Der Sommer kommt ----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben uns vorsorglich bereits in Österreich ein paar Sonnenstrahlen eingepackt und im Garten ausgesät, nun geht die Saat auf und der Sommer zieht ein. Bis Ende November sind noch halbwegs vernünftige Temperaturen zu erwarten, danach werden wir wieder unter der feucht-schwülen Tropenhitze in der Regenzeit leiden. Bitte dies bei evtl. Reiseplanungen berücksichtigen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---- Stromausfälle in Beira ----&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hunderte Haushalte waren am gestrigen Abend stundenlang ohne Strom - wart mal, das sind ja keine Neuigkeiten sondern passiert eh ständig...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald gibts wieder ausführliche News, vor allem über das Wiederankommen in unserer Wahlheimat. Die Landung war hart aber schön :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas &amp;amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-9021323955646813668?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/9021323955646813668/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/10/eilmeldungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/9021323955646813668'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/9021323955646813668'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/10/eilmeldungen.html' title='----Eilmeldungen----'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4372803552265214132</id><published>2011-08-05T18:28:00.002+02:00</published><updated>2011-08-05T20:00:39.979+02:00</updated><title type='text'>Neulich im Büro des Vizerektors...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;der ja nun vor ziemlich genau 10 Wochen kurzfristig, überraschend und wie sich noch dazu herausgestellt hat sehr sauer die Uni und das Land verlassen musste, weil ihn sein Orden gerufen hat.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun wurde ich in ebendiesen Sessel gerufen, der seit 16 Jahren vom Quasi Gründer der UCM im wahrsten Wortsinne besessen wurde. Die drei Funktionen Vizerektor, Administrador geral und Secretario geral - bisher in der Person meines Vorgängers vereint - sind nun vakant und werden es wohl noch ein paar Monate bleiben. Einstweilen sollte ich einziehen und mir ein Bild von den Aktivitäten machen, um den Weg und Einstieg des Nachfolgers zu erleichtern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieser Machtwechsel auf der Uni hat vor allem einen Stimmungswechsel ausgelöst, der in dieser veränderungsbereiten Zeit sehr stimulierend auf die Geschehnisse wirkt. Neben dem Wegfall einer kritischen und erfahrenen Stimme an der Spitze der Entscheidungspyramide werden nun die Statuten und Organe der Institution überarbeitet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sogenannte "Conselhos" werden formiert, quasi Räte mit basisdemokratischen Rechten und Pflichten und bestimmten Mitgliedern der Regional- oder Fakultätsdirektion, Professoren- und Studentenvertretern. Eigentlich sind diese Conselhos seit der Gründung der UCM vor 16 Jahren in den Statuten der Universität verankert, ordentlich existiert und regelmäßig konstituiert haben sie sich jedoch noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nächste Woche werden wir, d.h. unser kleines 3er Team aus "Beratern", den Finanzrat abhalten und moderieren, der dank mir als Buchhalter erstmals ordentliche Monatsberichte und Daten bekommt.&lt;br /&gt;Ach ja, ich hab sie noch gar nicht vorgestellt, die ebenfalls und gleichzeitig eingesetzten "Berater" Ibraimo und Moises.&lt;br /&gt;Ibraimo ist 32, dynamisch, extrem vernetzt und sehr gscheit, ohne den die letzten Wochen unmöglich funktioniert hätten. Moises ist eigentlich schon in Pension gewesen, hat sich dann aber doch vor ein paar Jahren wieder an die Uni als Professor begeben. Mit seinen 25 Jahren Bankerfahrung hilft er uns ordentlich mit dem Behördenkram aus, außerdem bietet seine Seniorität im Team gegenüber Kritikern eine starke Basis.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Nun denn, gemeinsam versuchen wir gerade, uns irgendwie in den zahlreichen Baustellen in der Organisation, den Finanzen und Bauprojekten einzubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahlreiche Dinge scheinen sich ganz gut zu entwickeln, vor allem der Ruf nach mehr Transparenz wird lauter, nachdem die Verantwortung auf mehrere Köpfe verteilt wurde und die mosambikanische Bischofskonferenz zur Zeit nicht wirklich Bester Laune ist.&lt;br /&gt;Die neuen Organe in der Uni müssen nun so richtig zu arbeiten beginnen, ein paar Schritte ging es schon nach vorwärts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den nächsten Wochen werden sich die ersten Wogen in diesem Veränderungskrimi etwas legen - wir ziehen uns jedenfalls zuerst mal zurück und kehren mit unserem 5-wöchigen Sonderurlaub im Rucksack nach Österreich zurück.&lt;br /&gt;Nächste Woche Donnerstag oder Freitag werden wir in Linz eintrudeln und dann sehn wir uns hoffentlich bald mal, a persona lässt es sich viel besser erzählen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und nun aber wirklich bis Bald!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4372803552265214132?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4372803552265214132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/08/neulich-im-buro-des-vizerektors.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4372803552265214132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4372803552265214132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/08/neulich-im-buro-des-vizerektors.html' title='Neulich im Büro des Vizerektors...'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-2751611146433366724</id><published>2011-06-24T22:21:00.001+02:00</published><updated>2011-06-24T22:23:54.975+02:00</updated><title type='text'>Pläne haben es an sich, über den Haufen geworfen zu werden...</title><content type='html'>&lt;div class="moz-text-html" lang="x-western"&gt;                  Caros amigos!&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Nach einer längerem Tauchfahrt im U-Boot der Entwicklungshilfe geht     uns nun die Luft aus und wir tauchen wieder auf, um euch die     aktuellsten Geschichten und Begebenheiten aus den Tiefen des     afrikanischen Kontinentes zu erzählen - und nebenbei mal wieder     ordentlich Luft zu holen...&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Seit März ist Iris' zweites Projekt bei Muleide nun gestoppt worden,     was zwar wenig Staub aufgewirbelt, aber uns dennoch ordentlich     durcheinandergebracht hat. Der Urlaub im Norden Mosambiks, mit     wunderbaren Stränden und Bergen, drei gerissenen Keilriemen &lt;i&gt;Made       in Korea&lt;/i&gt; und viel, viel Mosambik hat dann die Energietanks     wieder etwas augefüllt.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Bis dann auf der Ilha de Moçambique unsere Chefin angerufen und mir     gesagt hat, dass sie vom Rektor der UCM gebeten worden ist, mich zum     Hierbleiben zu überreden - für Iris würde gesorgt werden, sie könne     auch auf der Uni arbeiten wenn sie will.&lt;br /&gt;    Der Grund ist, der nun doch sehr plötzliche Abgang des Vize-Rektors,     Padre Francesco Ponsi. Der über 70-jährigen italienischen Missionar,     der die Uni in Finanz- (und sonstigen) Belangen mit starker - wenn     auch mittlerweile zittriger - Hand geführt hat und vor 16 Jahren die     Universität hier aufgebaut hat, hinterlässt ein ziemliches     Machtvakuum und vor allem eins: Tausende offene Fragen wie es     weitergeht...&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Da ich nun Gelegenheit habe und ihr hoffentlich gespannt weiterlest,     nun ein paar historische Hintergründe:&lt;br /&gt;    Bei den Friedensverhandlungen zwischen den beiden     Bürgerkriegsparteien FRELIMO und RENAMO, 1992 in Rom, wurde die     Gründung einer katholischen Universität in Beira beschlossen. 1993     hat ebendieser Padre Ponsi ein altes Priesterseminar der Diözese     Beira, das zwischenzeitlich auch als Armeekaserne und Parteibüro     benutzt wurde, wieder reaktiviert und 2 Jahre später die     Wirtschaftsfakultät gegründet, ...&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Naja, und letzte Woche hat er mir dann seinen Büroschlüssel gegeben     und mir die letzten 5 (!!!) Tage zuvor noch die wichtigsten Sachen     erklärt. Formell bin ich nun &lt;i&gt;Assessor da Reitoria no area       Financeira&lt;/i&gt;, also kaufmännischer Berater/Assistent des Rektors     - und NICHT der Vizerektor wie meine Kollegen nun ständig meinen.     Glücklicherweise gibts noch zwei andere, ebenfalls hals-über-kopf     vom Bischof und Rektor ernannte Berater, die die Unterschriften auf     den Schecks austellen sollen. Denn die Beiden werden in Zukunft wohl     die politischen Ohrfeigen abbekommen, die man sich im     mosambikanisch-afrikanischen Alltag unter Managern und "Big-Men"     automatisch holt. Ich halte mich so gut es geht raus - auch wenn     Querschläger unvermeidlich sind aber gerade deswegen bin ich ja     hier.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Und deswegen bleiben wir auch hier - wie ihr wohl schon langsam     vermutet habt. Die Universität ist einfach ein Leuchtfeuer in der     ansonsten doch sehr tristen Welt eines Entwicklungslandes. Die     Studenten hier hinterfragen, kritisieren, lernen und feiern - sie     werden ein Teil der Gesellschaft werden, die zum ersten Mal eine     mittlerweile halbwegs abgesicherte Basis haben, die zumindest in der     Stadt Zugang zu ärztlicher Versorgung haben und teilweise selbst     dann Ärzte oder wiederum Professoren werden.&lt;br /&gt;    Hier setzt eben nun Iris' Projekt an, parallel mit einer staatlichen     Kampagne zur "Verbesserung der Qualität der höheren Lehre" wird sie     mit einem Professor der Uni an der Qualität der Lehre arbeiten.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Diese beiden neuen Herausforderungen haben uns nun die Rückreise     vermiest, denn wir waren eigentlich schon mitten in den     Ausreisevorbereitungen. Hund geimpft - das Blut bereits auf dem Weg     ins einzige, von der EU akkreditierte Blutlabor in Südafrika,     Flipchart in der Küche zum notieren des ganzen Krams, der uns nun     wieder bevorgestanden hätte.&lt;br /&gt;    Nun haben wir das Flipchart einfach umgedreht und daraus eine     überdimensionierte Einkaufsliste gemacht, denn wir kommen DOCH im     Sommer heim - aufgrund der Vertragsverlängerung und weil wir euch     darüberhinaus einfach endlich wiedermal ordentlich treffen wollen.&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Nun denn, einstweilen bleiben wir noch unter Wasser, halten aber mit     unserem Periskop Ausschau auf Österreich und freuen uns auf den     Landurlaub!&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Alles Liebe,&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;    Andreas &amp;amp; Iris&lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;   &lt;br /&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-2751611146433366724?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/2751611146433366724/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/06/plane-haben-es-sich-uber-den-haufen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2751611146433366724'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2751611146433366724'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/06/plane-haben-es-sich-uber-den-haufen.html' title='Pläne haben es an sich, über den Haufen geworfen zu werden...'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-486610359175324060</id><published>2011-04-15T21:31:00.002+02:00</published><updated>2011-04-15T21:44:11.780+02:00</updated><title type='text'>Epa</title><content type='html'>...oder Shii, sind zwei Ausdrücke hier für Überraschung bzw. den Zustand "geh echt? na des kannst wen andern vazöhn"&lt;br /&gt;Also, diese beiden Ausrücke sind mir grad vor dem inneren Auge vorbeigehuscht als ich das Datum des letzen Beitrages sah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, es gibt einen Grund dafür - in den letzten beiden Monaten mussten wir uns entscheiden, wie es nun hier weitergeht, mit unseren Projekten, mit unserem Aufenthalt hier.&lt;br /&gt;Nachdem es bei Iris einfach nicht hat klappen wollen (und aus diversen anderen Gründen die ich hier nicht erläutern will) werde ich meinen 2-Jahresvertrag nicht mehr verlängern, somit könnt ihr uns demnächst in persona erwarten. Das konkrete Datum steht noch nicht fest, wird sich aber rund um die ersten paar Augusttage einpendeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hoffen ihr esst brav eure Teller auf, damit der Sommer dann auch wirklich schön wird - wir werden ihn temperaturtechnisch brauchen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun steht uns jedoch noch eine äußerst wichtige Aufgabe bevor, auf die unser Arbeitgeber pocht - Resturlaub abbauen...&lt;br /&gt;Und das machen wir auch, ohne Widerstand - die nächsten zwei Wochen werden wir uns den Norden Mosambiks ansehen, den wir noch immer nicht ausgiebig bereisen konnten. Anschließend, am 2.5. werden wir Iris' Eltern in Nampula am Flughafen abholen und uns gemeinsam wieder auf den Rückweg machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach werden wir dann unser Nachrichtenembargo brechen und euch nochmal ausgiebig über die Zeit hier in Mosambik informieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin aber eine schöne Zeit, und tschüß!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;LG,&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-486610359175324060?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/486610359175324060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/04/epa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/486610359175324060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/486610359175324060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/04/epa.html' title='Epa'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-2898417655725707834</id><published>2011-02-01T21:45:00.004+01:00</published><updated>2011-02-01T22:16:18.411+01:00</updated><title type='text'>Nachrichten aus Nairobi</title><content type='html'>Hallo liebe Freunde,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;heut abend war eine Kollegin zu Besuch und war sehr aufgelöst über eine beunruhigende Entwicklung in Kenia.&lt;br /&gt;Sie hat dort seit über 10 Jahren in Eigeninitative ein Straßenkinderprojekt mitaufgebaut und betreut es seitdem.&lt;br /&gt;Wie es leider in dieser Ecke der Erde oft der Fall ist, zählen langjähriges Wohnrecht, offizielle Landbesitzurkunden und eine Erfolgsstory der sozialen Arbeit nichts, wenn eine regierungsnahe Organisation Apartmenthäuser in einem Armenviertel aufziehen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über die lokale Tageszeitung wurden die über 15.000 betroffenen Einwohner informiert, innerhalb weniger Tage ihr Hab und Gut einzupacken und das Gebiet zu verlassen, "... für Schäden an Besitztümern oder Körperverletzung im Zuge der Räumung würde man keine Verantwortung übernehmen können" so der weitere Text der Anzeige.&lt;br /&gt;Neben den tausenden betroffenen Familien sind auf dem Areal noch 6 Kirchen, eine Moschee, zwei Krankenhäuser und mehrere Schulen davon betroffen, dem Erdboden gleichgemacht zu werden um Platz für neue Apartmentkomplexe zu schaffen.&lt;br /&gt;Auch das durch Spenden neugebaute Haus des Vereins "Panairobi" ist von der unmittelbaren Zerstörung bedroht, ein Zentrum in dem drei Sozialarbeiter zur Zeit 139 Kinder im Alter von 3-15 Jahren betreuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch kurzfristig organisierte rechtliche Unterstützung konnte nun zumindest ein Aufschub von ein paar Tagen erreicht werden, um die Rechtmäßigkeit des Landbesitzes mehrerer Einwohner vor Gericht zu klären. Wie die Erfolgsaussichten sind ist jedoch nicht abzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachfolgend noch der offizielle Pressetext von Panairobi, in den nächsten zwei Tagen werden  Artikel in der Krone und den Salzburger Nachrichten erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterstützungserklärungen via Facebook sind ausdrücklich erwünscht, hier der link:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de-de.facebook.com/pages/panairobi-verein-fur-strassenkinder-in-nairobi/137848539563138?v=wall"&gt;http://de-de.facebook.com/pages/panairobi-verein-fur-strassenkinder-in-nairobi/137848539563138?v=wall&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Web:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.panairobi.net"&gt;http://www.panairobi.net/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pressetext:&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;          &lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;Zwangsräumung in einem der größten Slums in Kenia. Salzburger Straßenkinderprojekt panairobi steht vor einer Katastrophe.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Der National Youth Service – ein Arm der kenianischen Regierung – hat am 27.1. durch eine Zeitungsannonce die Bevölkerung in einem Teil des Mathare North Slums aufgefordert,  ihre Land sofort zu verlassen. Das bedeutet für ca. 15.000 Menschen die Vertreibung aus ihrem bisherigen Leben. Eine Alternative für die Bewohner wurde nicht gegeben. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mehr als die Hälfte der Menschen leben in einfachen Wellblechhütten und haben durch Werkstätten, kleine Geschäfte und Bars ihre Lebensgrundlage und eine eigene funktionierende Infrastruktur geschaffen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Der Salzburger Verein panairobi hat in diesem Gebiet gemeinsam mit Partnern und internationalen Spendern vor mehr als 10 Jahren ein Straßenkinderprojekt gegründet. Seit Beginn konnte erfolgreich mehr als 300 Kindern geholfen werden. Viele der Kinder die durch das Programm gegangen sind, haben nun ihr eigenes Geschäft, haben Arbeit gefunden oder zu studieren begonnen. Vor drei Monaten ist das neue Gebäude fertig geworden um die Kinder und deren Familien noch besser betreuen zu können. Doch nun soll alles aus sein. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Sozialarbeiter des Vereins sind  gemeinsam mit anderen Grundbesitzern noch am Freitag vor Gericht gegangen und haben vor dem Rathaus von Nairobi demonstriert. Obwohl die Stadtverwaltung alle Dokumente, die den Besitz des Baugrunds durch das Straßenkinderprojekt MCFpanairobi und von anderen Landbesitzern bezeugen, gibt es vom NYS bis zum jetzigen Zeitpunkt  noch keine offizielle Stellungnahme.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Im dem selben Gebiet, dass dem Erdboden gleich gemacht werden soll, stehen zwei Krankenhäuser. Eines ist ein privates Krankenhaus mit 30 Betten, das andere ist durch die „German Doctors“ unterstützt und betreut vor allem HIV Patienten. Täglich suchen mehr als hundert Menschen das Krankenhaus auf um dort medizinische Hilfe zu bekommen. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Drei Primarschulen mit insgesamt 550 Kindern und ein College für technische Berufe in Mathare North sind von der Zwangsräumung betroffen. Sechs Kirchen und eine Moschee die von ca. 4000 – 6000 Menschen regelmäßig besucht werden, droht ebenfalls die Zerstörung durch Bulldozer.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Sozialarbeiter haben zwar von der Stadtverwaltung ein Schreiben erhalten, dass die Zwangsräumung bis mindestens zum 3. Februar aufgehalten wurde damit die Rechtmäßigkeit des Landbesitzes durch das Gericht überprüft werden kann.  Es bleibt zu hoffen, dass auch das NYS darüber informiert wurde und nicht vorschnell vollendete Tatsachen geschaffen werden. Für einen Großteil der dort lebenden Menschen schaut es aber schlecht aus. Das Wenige, was sie besitzen wird in wenigen Tagen zerstört sein, wenn nicht noch ein Wunder passiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-2898417655725707834?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/2898417655725707834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/02/nachrichten-aus-nairobi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2898417655725707834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2898417655725707834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/02/nachrichten-aus-nairobi.html' title='Nachrichten aus Nairobi'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-8508478633169914633</id><published>2011-01-18T19:17:00.002+01:00</published><updated>2011-01-18T19:58:27.667+01:00</updated><title type='text'>Happy new year!</title><content type='html'>Etwas verspätet aber nun kann ich mich auf das neue Jahr freuen.&lt;br /&gt;Eigentlich hat es ja eh ziemlich fein angefangen, nachdem unsere Weihnachtsüberraschung geglückt ist und wir uns ebenfalls an einigen überraschten Gesichter erfreuen haben können.&lt;br /&gt;Allerdings hat uns kurz nach unserer Rückkehr die mosambikanische Realität wieder eingeholt, die Troubles mit der Stromversorgung sind leider nicht besser geworden.&lt;br /&gt;Für all jene nicht so regelmäßigen Leser und all jene die's schon wieder vergessen haben ein kurzer Rückblick:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende September brannte unser Stromzähler ab, fast, als ich ihn widerrechtlich vom Netz nahm und so zum ersten Mal auf Tuchfühlung mit der EDM (Electricidade da Moçambique) gehen musste. Zwei Tage (wau!) nach Meldung wurde der Contador getauscht, allerdings hatte dieses neuartige, elektronisch geregelte Ding nur eine sehr begrenzte Lebensdauer von ca. 4 Wochen. Nach einem 4-tägigen, ganz Beira betreffenden Stromausfall hat der Contador einen bleibenden Schaden davongetragen, nämlich genau dann den Dienst zu verweigern wenn man ihn braucht...&lt;br /&gt;Seit diesem Zeitpunkt, also knappe 2,5 Monate, haben wir tagsüber fast immer Strom. Man hat allerdings fast die Uhr nach dem Zähler richten können, denn täglich um 18:30, grad recht zum Sonnenuntergang, hat dieses depperte Kastl zu spinnen begonnen. Klick-Klack, Strom ein - Strom aus - im Sekundentakt, teilweise nur zwei, drei Stunden, teilweise die ganze Nacht...&lt;br /&gt;Tödlich für Glühbirnen und sonstige Elektrogeräte, das Modem und zahlreiche Glühbirnen haben mittlerweile dran glauben müssen. Strom kommt, Strom geht - bei eingeschaltenem Licht wird man narrisch, kaum gewöhnen sich die Augen an die Dunkelheit ist das Licht für eine Sekunde wieder da und man ist wieder komplett nachtblind wenns wieder dunkel wird.&lt;br /&gt;Gut, manche Leute (uns anfangs eingeschlossen) finden ja ihren Gefallen an einem Candlelight-Dinner, wenn man aber jeden (wirklich jeden!!!) Tag abends ohne Strom dasitzt, kein Internet hat, nicht mal einen Film anschaun kann (mangels Lautsprechern und Akkulaufzeit) und im Schein der Petroleum- und/oder Taschenlampe kocht und isst, naja, dann wirds mit der Zeit wirklich fad. Nicht nur fad sondern auch nervend, ziemlich sogar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Canossagang zur EDM hingegen übertrifft alles Nervige, was ich bisher erlebt hab. Ich hab aufgehört zu zählen, wie oft ich bei der Problemmeldestelle war (letzte Woche jeden Tag außer Dienstag), wie oft ich angerufen hab (irgendwann hatte ich das Gefühl sie kennen meine Nummer und heben absichtlich nicht mehr ab) und vor allem wie oft eines der "Reparaturteams" hier war.&lt;br /&gt;Am Freitag abend um ca. 21:30 war das letzte Team da, nachdem am Donnerstag ein anderes Team die Zuleitung vom Strommast zum Haus überprüt hat. Wir waren beide angesichts der Dunkelheit und des ständigen Klickklacks ziemlich frustriert und hatten bereits die Flasche Glenfiddich aus dem Duty-Free geköpft als doch noch eines der Teams kam - ich hab mit dem Cheffe geredet, ihm die Whiskeyfahne ins Gesichts geblasen und ihm auf portugiesisch richtig was vorgeheult,wie schlechts mir nicht geht und wie scheiße das alles ist und das es einfach mies ist und ich total traurig bin und so weiter und so fort...&lt;br /&gt;Und das hat scheinbar geholfen, denn auf seine Veranlassung kam heute endlich jemand mit einem neuen Stromzähler angetanzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, wir sind beide sehr happy über den neuen Zähler und vor allem über die neugewonnen Elektrifizierung unseres trauten Heimes hier, Happy New Year allemiteinander!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe aus dem stickigen, schwülen, aber dank nun wieder funktionierender Klimaanlage wieder erträglichen Beira,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-8508478633169914633?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/8508478633169914633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/01/happy-new-year.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/8508478633169914633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/8508478633169914633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2011/01/happy-new-year.html' title='Happy new year!'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-3299271850518704903</id><published>2010-11-25T17:43:00.003+01:00</published><updated>2010-11-25T17:56:05.491+01:00</updated><title type='text'>Dire (Documento para identificacao e residencia para estrangeiros)</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt;p { margin-bottom: 0.21cm; }&lt;/style&gt;    &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aktueller Stand: Ich hab immer noch keins. Aber es sieht nicht schlecht aus. Letzte Woche habe ich alle  möglichen Kraefte mobilisiert, damit man endlich wiedermal genau über das Problem spricht: wer macht was, bis wann, wo kann man zusammenarbeiten, was muss MULEIDE machen etc.  und mit diesem Wirbel (sogar die Chefin aus Wien war dabei = viel Autoritaet) ist es mir gelungen, dass alle Zustaendigen nun mit vereinten Kraeften dem Ziel folgen bis zum 20. Dezember endlich  (nach 16 Monaten in Mosambik und nun schon 10 Monate bei Muleide) ein Dire für mich zu organisieren. MULEIDE muss nur noch bestaetigen, dass sie keine Schulden beim INSS (= Sozialversicherung) haben.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mal sehen, ob dies so leicht zum Beweisen geht. Soweit ich weiß, gibt es, seit ich bei Muleide bin, diesbezüglich Unsicherheiten und Verhandlungen mit dem INSS. Aber manchmal ist es dann auch echt überraschend was es plötzlich – wenn scheinbar gar nichts mehr geht – für mosambikanische Lösungen gibt.   &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;So bekam ich erstmals von der hiesigen Migracao eine Verlaengerung um ganze 60 Tage, nachdem der mosambikanische Konsul in Mutare mir bei meiner letzten Ausreise im September bekannt gegeben hat, dass dies nun das letzte Arbeitsvisum sei, dass er mir ausstellen kann - mehr als sieben geht einfach nicht, da eigentlich nur sechs erlaubt waeren. Der Konsul trug mir außerdem auf, mit dem Direktor der Migracao in Beira persönlich zu reden, da es seiner Ansicht nach eine andere Lösung gibt, ich solle nicht laenger auf Muleide warten. Das siebte Arbeitsvisum, sei aber nicht mehr – da es wie gesagt schon das siebte ist, was eigentlich nicht geht – wie üblich um 30 Tage verlaengerbar.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;O.K. So weit so gut.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mit dieser neuen Information fuhr ich dann zurück nach Beira. Irgendwie sehr froh, dass es endlich  eine letzte Frist gibt. Ich bin das Warten auf das Dire einfach schon sowas von satt, genauso wie das Angewiesen sein auf die Freundlichkeit der Beamten und das staendige Ausreisen, um einen neuen Aufenthaltstitel zu erwerben. Bei meiner letzten Reise nach Zimbabwe hab ich gleich vorsichtshalber einen neuen Reisepass in Harare bei der österreichischen Botschaft machen lassen, weil meiner schon beinahe voll ist, mit fast ausschließlich Visas aus Mosambik und Zimbabwe.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Also ging ich gleich am naechsten Tag zur mosambikanischen Einreisebehörde in Beira. Die kennen mich alle schon recht gut. Die Beamten sind immer freundlich und ich hatte auch kein einziges Mal ein schlechtes Erlebnis (von wegen Bestechung oder so). Wenn ich endlich mein fertiges Dire dort abholen werde, bringe ich ihnen mit Sicherheit eine Runde Getränke oder Schokolade mit, als großes Dankeschön, dass sie diesen – meinen – Spießrutenlauf mit soviel Geduld und ausdauernder Freundlichkeit begleitet haben. Aber an diesem Tag wollte ich zum Direktor – Big Boss , also. Da weiß man nie so genau, wer einem da gegenüber sitzen wird. Meistens ein vollbeleibter Mann, der sich in seinem omnipotenten Machtbewusstsein suhlt. So wartete ich auch gleich mal eine gewisse Zeit in einem angenehmen, polsterbezogenen, tiefen Sessel im Empfangsraum seines Sekretaers auf den Moment, wo er mich in sein Zimmer einlassen würde. Der Mann war dann auch ganz o.k. Nelito hatte mich begleitet und die Kommunikation lief dann mehr oder weniger zwischen den Beiden, mit dem Ergebnis, dass die Migracao natürlich nichts machen kann. Muleide muss die notwendigen Dokumente bringen und ich könne nur noch 30 Tage im Land bleiben. Ich war nur froh, dass da wieder so klare Worte waren, die nur das eine heißen konnten: schnelles Handeln seitens Muleide oder klare Tatsachen. Egal wie es am Ende ausgeht, baldige Klarheit ist wie Balsam auf meiner Seele. Doch da habe ich mich zu früh gefreut. Nachdem die Dringlichkeit an Muleide weiterkommuniziert wurde, fand sich eine furchtbar schnelle Lösung: Meirinho, der Koordinator von Muleide besuchte kurzerhand den Direktor persönlich und flugs, da war es plötzlich möglich, mein Visa zu verlaengern, genau um die Zeit die Muleide gedenkt zu benötigen, um mein Dire zu organisieren. Gut. Da hatte Muleide nun weitere 60 Tage Zeit. Weitere 60 Tage des Wartens für mich, dass irgendwer, irgendwas in die richtige Richtung bewegt, wenn möglich weit vor Ablauf der Frist!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Und was ist nun mit der gewonnen Zeit passiert? So genau kann ich´s nicht sagen, da ich nicht direkt involviert bin. Alles was ich tun kann, ist immer wieder mal nach fragen, was gerade gemacht wurde, was noch fehlt, ob ich bald das Dire haben werde, …. Schlicht das, was ich die letzten 16 Monate auch schon gemacht habe, immer mit einem Lächeln und viel signalisierter Geduld.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Geduld, die mir natürlich schon längst in Bezug auf dieses Thema abhanden gekommen ist. Andreas ist einer der wenigen Zeugen, der davon ein Lied singen kann, wie eine Iris aussieht, die vor Aggression und Wut überschäumt und nur noch Flüche kennt.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Seit einem Moment im Juli, wo ich wiedermal den dringenden Impuls verspürte möglichst konstruktiv nach einer Möglichkeit der Beschleunigung des Prozesses zu suchen, kümmert sich auch Nelito unser VOS-Mitarbeiter „intensiver“ um das Problem. Seine Unterstützung von Muleide ging teilweise soweit, dass er die schwangere Sekretärin von Muleide mit dem Auto zu den jeweiligen Behörden brachte. Die besagte Sekretärin und Buchhalterin und für alles Zuständige was irgendwie mit Administration zu tun hat heißt Erika und war auch die ganze Zeit über beauftragt, mein Dire zu organisieren, gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Dr. Cao, der auch für Muleide „arbeitet“. Nachdem mir letzte Woche nach einem Gespräch mit unserer Wiener Chefin wiedermal die ganze Situation überklar bewusst wurde, habe ich wie bereits erwähnt alle Beteiligten zusammengetrommelt, damit wiedermal gscheit miteinander gesprochen wird. Ich hatte irgendwie das Gefühl in den verbleibenden vier Wochen wird nichts mehr passieren, was dem ganzen einen glücklichen Ausgang geben könnte. So nebenbei erwähnte dann auch Meirinho, dass Erika am Vortag ihr Kind bekommen hat und sie zuhause ist. Nelito kann sie aber anrufen, um das Problem zu besprechen, das sich gerade wieder ergeben hat. Später im Gespräch mit meinen Kolleginnen kommen wir zufällig wieder auf das Thema zurück. Eunice macht sich Sorgen, wer jetzt für die Auszahlung der Gehälter zuständig sein wird, da Erika ja nun mal das Recht auf 2 Monate Babyauszeit hat. Aus Eunices Sicht ist da nichts geregelt. Meirinho meinte aber heute wieder, dies sei Abhängig von Erikas Baby, ob Erika arbeitet oder nicht. Es ist also nicht gesagt, dass sie nicht arbeitet.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich bin deshalb mehrfach froh, dass Nelito nun die ganze Sache übernommen hat, so muss ich nicht länger warten, ob Erika arbeiten kann und Dr. Cao arbeiten will.   &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Gestern war ich dann mit Nelito meine Unterschrift beglaubigen lassen. Vorgestern sagte er mir, zum Beglaubigen lassen meines Arbeitsvertrages muss ich persönlich mitkommen und meine Unterschrift abgeben. So fuhren wir gemeinsam hin, genau zwischen zwei und drei Uhr, genauso wie Nelito gesagt hat und nicht in der Früh, wie mir lieber gewesen wäre. Also sind wir um 5 vor halb drei im Amt und werden nicht mehr bedient, weil es schon halb drei ist – da schließt das Amt! Ich kann gerade noch heraushandeln, dass ich am nächsten Tag nicht noch einmal kommen muss, man hat mich ja schon gesehen, was der Beweis ist, dass es mich tatsächlich gibt, eine Unterschrift braucht man daher nicht mehr, ….&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Soviel zu Bürokratie auf mosambikanisch.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich hoffe ihr habt nun nicht, beim bloßen Lesen die Nerven verloren und hattet Gelegenheit zum Schmunzeln:-).  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Falle des Dires fällt mir persönlich das Schmunzeln schon etwas schwer, aber ansonsten ist es angesichts mancher umständlicher und langwirriger Prozesse umso wichtiger den Humor zu behalten. Und immer wenn es ganz besonders mühsam wird, ist es plötzlich auch wieder ganz überraschend lohnend, eben wegen der sehr menschlichen und liebenswerten Weise der Mosambikaner selbst.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich schicke euch allen lachende und verregnete Grüße (heute hat wie vorhergesagt die Regenzeit begonnen, es gießt wie aus Kübeln vom Himmel)!!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Bis bald, Iris&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;P.S.: Dem Regen sei dank, dass mein i-Book nun keine äs mehr schreiben kann, weshalb ihr in diesem Text viele aes findet. Etwas später ist dann auch die Löschtaste ausgefallen und alle Curser, sodass ich jetzt auf Andreas Computer schreibe. …..Sieht ganz danach aus, als muss ich mir jetzt auch noch eine Tastatur kaufen, nachdem mein Computer erst letzte Woche durch eine extra aus Österreich gelieferte Festplatte wieder zum Leben erweckt wurde. Davor gab es auch mal das Problem dass ich mir ein neues Netzgerät kaufen musste, weil das alte aufgegeben hat. Das neue – natürlich chinesische Produktion – ist dann auch kurze Zeit später durchgeschmolzen, aber Andreas hat es für mich wieder zusammengeflickt:-). …. Ach, ja! Der Regen kam heute nacht so überraschend und heftig, dass er beim offenen Fenster hereingespritzt ist, wo am Schreibtisch mein i-Book stand. Wahrscheinlich hat sich nun der Staub zwischen die Tasten geklebt.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber nun Schluß mit Anekdoten aus Mosambik!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Alles Gute! Bis zum nächsten Mal!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-3299271850518704903?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/3299271850518704903/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/11/dire-documento-para-identificacao-e.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3299271850518704903'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3299271850518704903'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/11/dire-documento-para-identificacao-e.html' title='Dire (Documento para identificacao e residencia para estrangeiros)'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-3631362497671746180</id><published>2010-11-24T10:43:00.004+01:00</published><updated>2010-11-24T13:18:39.539+01:00</updated><title type='text'>Strand</title><content type='html'>in den letzten Tagen konnten wir an unserem Hausstrand einige große Vogelschwärme beobachten, hier ein kleiner Mitschnitt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PQUiUBVhXUQ?hl=de&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/PQUiUBVhXUQ?hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-3631362497671746180?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/3631362497671746180/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/11/strand.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3631362497671746180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3631362497671746180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/11/strand.html' title='Strand'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-1077964692148924411</id><published>2010-11-24T10:13:00.002+01:00</published><updated>2010-11-24T10:24:37.565+01:00</updated><title type='text'>was ist das bloss...</title><content type='html'>ein spontaner Schnappschuss:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TOzXf0PAQ9I/AAAAAAAAAFQ/hMRyg7hIwR4/s1600/P1060384.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TOzXf0PAQ9I/AAAAAAAAAFQ/hMRyg7hIwR4/s320/P1060384.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5543042182983730130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;in letzter Zeit häufen sich die Sichtungen mobiler Popcorn-Standln, schaut so aus als ob ein Jahrmarktsanbieter Konkurs angemeldet hat und die ganzen Popcornröster nach Mosambik verschifft hat.&lt;br /&gt;Neben der Straße Richtung Shoprite, auf dem Gemüsemarkt und kürzlich sogar im ersten Stock auf der Uni hab ich eine dieser Maschinen gesehen - die auf der Uni allerdings nur einmalig im Zuge einer Festivität...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abraços,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-1077964692148924411?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/1077964692148924411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/11/was-ist-das-bloss.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/1077964692148924411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/1077964692148924411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/11/was-ist-das-bloss.html' title='was ist das bloss...'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TOzXf0PAQ9I/AAAAAAAAAFQ/hMRyg7hIwR4/s72-c/P1060384.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-5404157402746818260</id><published>2010-10-30T14:11:00.000+02:00</published><updated>2010-11-01T14:20:56.963+01:00</updated><title type='text'>Kein Strom, kein Wasser = viel Zeit</title><content type='html'>Achtung, dank mehrtägigem Stromausfall hatte ich viel Zeit zum Schreiben. Also zurücklehnen, Cola und Popcorn raus und viel Spaß!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ahhhh....&lt;br /&gt;Manchmal, ja manchmal komme ich auch an die Grenzen meiner Geduld. Wenn mal hinten und vorne alles schiefläuft ists ja noch irgendwie lustig, WIE schief alles laufen kann.&lt;br /&gt;Aber frustrierend wirkt momentan grad diese ständige Wiederholung der gleichen kleinen Probleme, die da wären:&lt;br /&gt;Strom&lt;br /&gt;Wasser&lt;br /&gt;Internet&lt;br /&gt;Auto&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Arbeit lass ich heut mal außen vor, denn was da alles so schief laufen kann und mit der Zeit an die Substanz geht hab ich eh schon das eine oder andere Mal an anderer Stelle erzählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn die Stimmung an so einem Tag wie heute ziemlich gedämpft war, so kann sich alles in einem Moment wieder ändern. Gerade eben hat Iris bemerkt, dass unsere zweite Henne grad Nachwuchs fabriziert hat, 8 oder 9 (so genau haben wir sie noch nicht zählen können...) kleine goldene Kücken. Mit den ursprünglich 7 von Henne Nr.1 zählt unser kleiner Geflügelhof nun 15 Kücken und 2 dicke Hennen... afrikanische Zustände halt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn, ich nutze die Zeit bis ich auf den Installateur warte dann einfach mit Kückengucken, denn da das Internet in den letzten Wochen kaum länger als 10 Minuten stabil läuft macht Web-Surfen keinen Spaß. Glücklicherweise ist auch gerade Tag, d.h. hell, mit Sonne und so. Denn darüberhinaus gibt’s laut Aussage der Eletrizitätswerke „Probleme mit einer Phase in unserem Viertel“, was den Strom im Sekundentakt kommen und gehen lies.&lt;br /&gt;Dass das nicht besonders gesund für nahezu alle elektrischen Geräte ist, liegt nahe – daher verbrachten wir die letzten beiden Tage mehr oder weniger stromlos.&lt;br /&gt;In diesen Tagen lobe ich unseren Gasherd in den Himmel, so kann man wenigstens ohne Strom kochen, was manch futtergrantigen Löwen in diesem Haus zumindest zeitweise ruhig stellt. Dazu noch ein paar Öllampen und Spielkarten und eine nette Abendstimmung lockert den Ärger etwas auf.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TM69x5FwtxI/AAAAAAAAAFI/nKQHH5qaM1c/s1600/P1060310.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TM69x5FwtxI/AAAAAAAAAFI/nKQHH5qaM1c/s320/P1060310.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5534569656921143058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kurzer Exkurs:&lt;br /&gt;Das uns Mitteleuropäern bekannte System der Stromabrechnung funktioniert hier nicht. Anstatt eines Stromliefervertrages mit plombiertem Stromzähler, Bankverbindung und Jahresendabrechnung ist hier ein Credit-System verbreitet, ähnlich wie Telefonwertkarten für Handys.&lt;br /&gt;In unserem Haus  hängt im Stiegenhaus ein kleiner Kasten mit Digitalanzeige und Eingabefeld, das das Stromguthaben in kWh anzeigt. An dedizierten Verkaufsstellen, Tankstellen und Geschäften kann man dann unter Angabe der Zählernummer Stromguthaben kaufen und auf diesen Kasten laden (genannt Contador, also so was wie Zähler).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor sechs Wochen cirka wach ich am Sonntag früh auf und rieche Kabelrauch, ein schnatterndes elektronisches Geräusch aus eben diesem Contador wirkt auch nicht sonderlich beruhigend und so beschließe ich noch im Halbschlaf, das Kastl aufzumachen weil ich Angst habe das halbe Haus durch Kabelbrand abfackeln zu lassen.&lt;br /&gt;Also Schrauben auf, Plombe runtergerissen (hmm, war das jetzt gut...?) und nachgeschaut. Beim Öffnen des Kastls hört wenigstens das schnatternde Geräusch vermutlich eines Relais auf – der Geruch nach verbrannten Kabeln bleibt.&lt;br /&gt;Strom is weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na toll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin am nächsten Tag erreiche ich jemanden bei den E-Werken (der EDM), warte bis Mittag zuhause und gegen 14:00 kommt das erste Team.&lt;br /&gt;Schauen sich das Kastl an und bemerken, dass es geöffnet wurde.&lt;br /&gt;Ja klar, schließlich würde die EDM auch nicht zahlen wenn das Haus abbrennt, oder?&lt;br /&gt;Nein, aber ich darf es nicht aufmachen.&lt;br /&gt;Durch das Öffnen wird automatisch die Stromzufuhr unterbrochen, weil man könnte den Zähler dann ja überbrücken und somit gratis Strom beziehen (wie es angeblich „gelegentlich“ hier vorkommt).&lt;br /&gt;Ich soll zur EDM fahren und muss dort Strafe zahlen. Gut, rein ins Auto und ab in die Baixa.&lt;br /&gt;Was nun kommt war wiedermal Mosambik par excellance. &lt;br /&gt;- Kurz warten, fragen wie geht’s. &lt;br /&gt;- Bekünden dass es einem so schlecht geht weil ja kein Strom da ist, seit Tagen.&lt;br /&gt;- Dass man besorgt war es würde was zu brennen beginnen und man deshalb den Contador geöffnet hat.&lt;br /&gt;- Aber da kann man nix machen, da muss ich jetzt Strafe zahlen.&lt;br /&gt;- Aber warum denn, schließlich war Gefahr im Verzug!&lt;br /&gt;- Na was man da jetzt machen kann?&lt;br /&gt;Hmm, betroffen dreinschauen auf jeden Fall. Nix sagen, abwarten. Dazwischen mit dem Kunden nebenan plaudern der direkt daneben sitzt und darauf wartet,  auch seine Leidensgeschichte darlegen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wozu ihm der Angestellte der EDM nun auch Gelegenheit gibt, also bedient er ihn kurzermaßen und lässt mich links liegen. Sein Anliegen war relativ schnell erledigt und somit waren wir wieder alleine in dem Büro, woraufhin wir nun Tacheles reden.&lt;br /&gt;- Wie hoch ist die Strafe? &lt;br /&gt;- Kommt drauf an, kann schon einige Tausend Metical kosten (also ein paar Hundert € könnens schon werden), muss man sich anschaun... &lt;br /&gt;Hmm, eine dezente Handbewegung seiner linken Hand in Richtung seiner Geldbörse und mir war klar dass er eine „Ausnahme“ machen kann, wenngleich dieser „Gefallen“ natürlich nicht selbstverständlich ist, und er ja schließlich eine Familie zu ernähren hat und so weiter und so fort – das sagt er zwar alles nicht, ist mir aber nach über 16 Monaten hier sonnenklar.&lt;br /&gt;Und so wandert dezent der Gegenwert von etwa 10€ kleingefaltet unter ein paar Zetteln auf seinem Schreibtisch. Ich hasse diese Bestechung, diese Korruption, umsomehr da dieser Machtmissbrauch einfach widerlich ist. Die 10€ ersparen mir nun stundenlanges Warten auf die Berechnung der Strafe, Freischaltung der Box und was weiß ich für Papierkram – was bleibt ist ein schlechtes Gewissen, das mit dem Frust konkurriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa um acht Uhr abends dann kommt ein netter Techniker von der EDM und installiert einen neuen Zähler – dankenswerterweise mit Stromguthaben in der Höhe von ca. 500 MTN also passts irgendwie wieder... Der Techniker hingegen verlangt nix, will auch kein Trinkgeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, heute jedenfalls funktioniert der Strom wieder – zumindest hatten wir nun 3 Stunden keine Unterbrechung. (Korrektur, 10 Minuten nach dem Schreiben dieser Zeilen wieder ausgefallen)&lt;br /&gt;Bleibt noch abzuwarten wann (und ob) der Installateur kommt, denn ich hab heut früh festgestellt dass die Wasserschläuche beim Waschbecken undicht sind.&lt;br /&gt;Damit landen wir fast ohne Umschweife beim Thema Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier muss man Anfangs erwähnen, dass es hier eine starke Korrelation zum vorangegangenen Kapitel gibt, denn ohne Strom kein Wasser im zweiten Stock (WC, Dusche) – in der Küche immerhin geht’s meistens auch ohne Strom.&lt;br /&gt;Bisher hatten wir hier nur wenige Störungen, wenn ich auch noch nie so oft einen Installateur gebraucht hab wie in den letzten 16 Monaten (oder selbst Hand angelegt hab).&lt;br /&gt;Am Anfang war laufend der Kanal verstopft, wegen Konstruktionsfehler im Abwassersystem. Abhilfe schaffte die Abgewöhnung der Routine, das Klopapier in der Schüssel zu entsorgen und verstärkt das Bidet zu verwenden.&lt;br /&gt;Einmal musste eine Zufuhrleitung abgedichtet werden, der Hahn in der Küche benötigt wöchentliche Pflege mit einem Gabelschlüssel und die Fugen des Waschbeckens müssen jährlich wegen Schimmelbildung neu gemacht werden. Wenns kein Wasser gibt kommt die berühmt berüchtigte afrikanische Kübeldusche zum Einsatz. &lt;br /&gt;Mal schaun, vielleicht muss ich in den nächsten Tagen dann noch den Hauptwasserhahn abdrehen und mich auf die Suche nach einem Wasserschlauch für das Waschbecken machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, die Internetproblemchen kann man eigentlich nicht als existenziell bezeichnen, wenngleich man schon eine gewisse Gewöhnung an die quasi konstante Verfügbarkeit bekommt.&lt;br /&gt;Kurz vor Abflug auf die Ilha zum halbjährlichen Horizont3000-Treffen ist das ADSL-Modem abgebrannt. Ich kann mir den Verweis auf das dicke fette „Made in China“ Symbol nicht verkneifen, aber eindeutige Mitschuld am Ableben des Modems haben sicher auch die Stromausfälle (und dadurch bedingten Stromspitzen beim Einschalten des Netzes). Ein kurzer Seitenhieb auf den ganzen chinesischen Ramsch hier muss dennoch einfach sein.&lt;br /&gt;Jedenfalls haben wir nun wieder ein Modem, mehrwöchige Lieferengpässe der Telefongesellschaft und kein einziges Geschäft in der ganzen Stadt wo es Modems zu kaufen gibt haben uns geholfen das Downloadlimit einzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr seht nun liebe Leser, fad wird uns hier sicher nicht. Denn wenn mal in den Projekten die Dinge nicht so schnell vorwärts gehen so beschäftigt uns das Projekt „Leben in Beira“ ohnehin ständig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und bis bald mal wieder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas &amp; Iris&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag Montag, 01.11.&lt;br /&gt;Allerheiligen, ach ja – wenn der Kalender nicht wäre würde ich es fast übersehen haben. Bei derzeit gefühlten feuchtschwülen 37° wäre ich nicht von selbst drauf gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit heut mittag ist der Strom wieder da... knapp 4 Tage ohne Strom waren eine interessante Erfahrung, aber ist im Endeffekt kaum was anderes als 4 Tage campen, nur dass das Bett gemütlicher ist :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angeblich, so hab ich heute auf der Post erfahren, waren/sind Sabotageakte an der Strommisere der letzten Tage schuld. Der (hier nicht allzu beliebte) President der Nation ist in der Stadt, offenbar wollte ihm jemand die Ankunft vermiesen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wasserschlauch ist ebenfalls installiert – wenn man nicht so viel Zeit im Internet vertrödelt hat man automatisch mehr Zeit für handwerkliche Experimente.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-5404157402746818260?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/5404157402746818260/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/10/kein-strom-kein-wasser-viel-zeit.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5404157402746818260'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5404157402746818260'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/10/kein-strom-kein-wasser-viel-zeit.html' title='Kein Strom, kein Wasser = viel Zeit'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TM69x5FwtxI/AAAAAAAAAFI/nKQHH5qaM1c/s72-c/P1060310.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-5627977802651026384</id><published>2010-10-12T13:36:00.002+02:00</published><updated>2010-10-12T14:02:52.201+02:00</updated><title type='text'>Auswirkungen der Unruhen</title><content type='html'>Liebe Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gerade habe einen Newsletter gelesen, dessen Inhalt mich sehr überrascht hat.&lt;br /&gt;Anfang September gab es in einigen Landesteilen, vor allem Maputo und Chimoio, Unruhen über steigende Lebensmittel- und Treibstoffpreise, mehrere Demonstranten wurden von der Polizei im Zuge der Ausschreitungen getötet.&lt;br /&gt;Eine der ersten Maßnahmen der Regierung war nun, dass Handys mit Pre-Paid Wertkarten (vermutlich 90% der im Umlauf befindlichen Telefone) namentlich registriert werden müssen. Bei den Unruhen wurden Streikaufrufe via SMS verbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber wurde verlautbart, dass der Industrieminister und der Minister für Landwirtschaft die Konsequenzen zu tragen haben und ihren Sessel räumen müssen.&lt;br /&gt;Moçambique, so im Wortlaut des Newsletters, ist in den letzten 15 Jahren seit Ende des Bürgerkrieges eine falsche Strategie in Landwirtschaft und Industrie gefolgt. Anstatt wie im benachbarten Malawi (oder früher schon in Indien) eine grüne Revolution durch subventionierten Einsatz von Düngemitteln und verbesserte Anbaumethoden im Kleinbäuerlichen Sektor zu forcieren, schlug die völlige Öffnung der Märkte und Privatisierung fehl.&lt;br /&gt;Der scheidende Minister für Landwirtschaft hat sich stets gegen die erfolgreich in Malawi praktizierten Strategien positioniert und statt dessen auf bessere Infrastruktur für die Unterstützung des Privatsektors, den Ausbau des Seehafens hier in Beira um größere Schiffe abfertigen zu können sowie den Aufbau von großen Lagerhäusern für Düngemittel gebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob die neuen Minister nun eine Änderung der Strategien angehen werden oder alles beim alten bleibt wird sich zeigen. Eines jedenfalls gibt Hoffnung, dass hier das demokratische System noch so weit intakt ist und die Demonstrationen von der regierenden Partei zur Kenntnis und Handlungsanweisung ernst genommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun zu den Lokalnachrichten:&lt;br /&gt;Wir sind wieder da!&lt;br /&gt;Nachdem unser Stromzähler kürzlich qualmend und nach Kabelbrand riechend das Zeitliche gesegnet  und das ADSL-Modem gleich mit in den elektronischen Tod gerissen hat, wars erstmal einige Zeit finster im Hause. Dank Nachbarschaftshilfe konnten wir zumindest den Kühlschrank kühl halten, bis wir einen neuen Stromzähler bekamen, was relativ schnell ging (2 Tage).&lt;br /&gt;Die TDM (Telecommunicaçoes de Moçambique) aber hatte seit mehreren Wochen kein Modem mehr verfügbar, in der ganzen Stadt war keines aufzutreiben.&lt;br /&gt;Nachdem wir von unserem H3-Seminar auf der Ilha de Moçambique (Bericht und Fotos folgen) zurück gekommen sind, gabs glücklicherweise wieder welche.&lt;br /&gt;Ansonten, im Süden nichts neues :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe aus Beira,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-5627977802651026384?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/5627977802651026384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/10/auswirkungen-der-unruhen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5627977802651026384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5627977802651026384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/10/auswirkungen-der-unruhen.html' title='Auswirkungen der Unruhen'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-6930288620437401378</id><published>2010-09-17T10:42:00.002+02:00</published><updated>2010-09-17T12:41:22.649+02:00</updated><title type='text'>Entwicklung</title><content type='html'>Wenn ich die derzeitige Arbeitssituation reflektiere bin ich eigentlich zufrieden. Noch vor einem halben Jahr habe ich versucht, meinem Kollegen ein paar Tricks und Kniffe zu zeigen, wie er die Abstimmung der Bankkonten einfacher und leichter im Excel unter Verwendung einige zugegeben schwieriger Excel-Funktionen durchführen kann. Vorher hat er es manuell nicht geschafft, da zu aufwändig (etwa drei Tage durchgehende Arbeitszeit).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube schon einmal über die Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag geschrieben zu haben. Es ist jedenfalls kaum möglich, länger als eine halbe Stunde ungestört und konzentriert zu arbeiten, da ständig Störungen auftreten.&lt;br /&gt;Daher grenzt es an ein Ding der Unmöglichkeit, diese Aufgabe in einer Woche erledigen zu können - zusätzlich ist das eigentliche Arbeitspensum für diese Woche auch nicht zu knapp, bei uns würde man wohl von drohendem Burn-Out sprechen.&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz lässt sich mein Kollege nichts anmerken, in der Zeit wo wir "arbeiten" können hört er mir zu, stellt Rückfragen und wendet es dann trotzdem nicht an - die Bankabstimmung ruht nun seit Februar wieder. Manche Dinge sind einfach wichtiger, hab auch ich mittlerweile kapiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Zeit und dank besserem Verständnis gibt es mehr Raum für Unterhaltungen, Diskussionen und dem obligatorischen Smalltalk. In diesem Raum entwickelte Ideen und Kleinprojekte haben ein viel höheres Commitment.&lt;br /&gt;Das Fernlehrinstitut (CED) der Universidade Católica de Moçambique stellt mit knapp 3500 Studenten mehr als die Hälfte der Hörer an der gesamten UCM, und hat mangels Möglichkeiten und Personal gravierende Probleme die Studiengebühren einzutreiben und zu überprüfen.&lt;br /&gt;In langsam gestreuten Informationen, stetigem Diskutieren von Möglichkeiten und vor allem viel Geduld kam dann der Tag X. An dem Tag wurde ein neuer Kollege eingestellt, ein zweiter ihm zur Seite gestellt und wir sollten nun eben dieses Manko beheben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insinuieren, eine Idee auf einen Zettel schreiben und sie dann dem Entscheider unbemerkt in die Hosentasche stecken, woraufhin dieser es als seine Idee proklamieren kann.&lt;br /&gt;Zurücknehmen, nicht die eigenen Ideen, Wert- und Arbeitseinstellungen als Idealtypisch anzusehen.&lt;br /&gt;Und dann noch zu akzeptieren, dass alles extrem langsam passiert - diese Dinge zu lernen und anzuwenden war wohl meine perönliche Entwicklung in den vergangenen Monaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, jedenfalls haben wir am CED jetzt eine kleine Profit-Center Rechnung in der Buchhaltung. Jeder Kurs (bis zu 9) an jedem Standort (10) wird pro Jahr (bis 4 = derzeit ca. 200 oder mehr...) wird separat in der Buchhaltung hinsichtlich der Einzahlungen und Verbindlichkeiten erfasst, im Endeffekt können wir dann pro Kurs die Studentenzahlungen auswerten. Ein enormer Fortschritt, der die Überprüfung überhaupt erst möglich machen wird.&lt;br /&gt;Ein anderes Institut im Bereich der Feldforschung zu HIV/AIDS hat (auf eigenen Wunsch) nun ebenfalls Primavera als Buchhaltungssystem - mit einer gut geschulte Buchhalterin und einer engagierte Administradora sind wir mitten in der Umstellung und werden sie bald abgeschlossen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn auch langsam, die Dinge kommen ins Laufen.&lt;br /&gt;Und nachdem sich bei Iris mittlerweile einige Entwicklungen auftuen, wird es wohl nicht lange dauern bis es auch von ihr bald wieder was zu lesen gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euch allen einen schönen Herbst, bei uns kommt der Sommer schon wieder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-6930288620437401378?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/6930288620437401378/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/entwicklung.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6930288620437401378'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6930288620437401378'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/entwicklung.html' title='Entwicklung'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4341222582499103554</id><published>2010-09-07T21:57:00.002+02:00</published><updated>2010-09-08T08:45:44.777+02:00</updated><title type='text'>Fire-Poi @ FAYA Festival Young Africa</title><content type='html'>&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eclLU1PpqR4?hl=de&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/eclLU1PpqR4?hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4341222582499103554?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4341222582499103554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/fire-poi-faya-festival-young-africa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4341222582499103554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4341222582499103554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/fire-poi-faya-festival-young-africa.html' title='Fire-Poi @ FAYA Festival Young Africa'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-3433870282324947940</id><published>2010-09-03T17:47:00.003+02:00</published><updated>2010-09-03T17:59:38.038+02:00</updated><title type='text'>und nun, die Freitag-Abend-Nachrichten</title><content type='html'>also heut gabs einige erfreuliche Nachrichten, abgesehen davon dass die Unruhen in Maputo wieder abgeflaut sind. Beira war ohnehin kaum betroffen, aber Marta, unsere Empregada, meinte dass es in Sofala sowieso eher ruhiger abläuft wenn es in Maputo zu Tumulten kommt.&lt;br /&gt;Chimoio erlebte heute noch einige unruhige Stunden. Hoffen wir, dass es dort ebenso bald wieder ruhiger wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zu den News.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Henne hat Nachwuchs bekommen. Die gelegentlichen Besuche der Nachbarshähne haben im wahrsten Sinne des Wortes Früchte gezeigt.&lt;br /&gt;7 kleine Kücken fiepsen nun im Garten herum, mit einer gluckigen Henne, für die die Mutterrolle noch etwas stressig ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem in den Abendnews:&lt;br /&gt;hab heute zwei interessante Gespräche mit drei Schlüsselfiguren auf der Uni gehabt - meine Geduld hat sich ausgezahlt und jetzt entstehen konkrete Bedürfnisse der Entscheidungsträger, weiter mit unserer IT-Lösung Primavera zu arbeiten. Der Projektleiter eines technischen Projekts zur Vernetzung aller Beirenser Fakultäten mittels eines Glasfasernetzes, das kurz vor dem Abschluss steht, greift meinen Vorschlag von vor zwei Monaten auf auch die Buchhaltungsserver zu zentralisieren - was einen erheblich leichteren Wartungsbedarf begünstigt.&lt;br /&gt;Gleichzeitig will auch die Personalabteilung mal sehen, ob sie damit arbeiten könnten - ist zwar nicht mein Fachgebiet aber das wird kein Problem werden.&lt;br /&gt;Und zu guter letzt hat sogar der Vizerektor Padre Ponsi sein Interesse bekundet, Primavera intensiver zu verwenden und ob ich ihm nicht ein paar Einweisungen geben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wau, was sich an so einem aufgrund der sonstigen Nachrichten eher unruhigem Freitag alles entwickeln kann... ich bin happy und freu mich auf ein gemütliches Wochenende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passè bem, machts es guat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-3433870282324947940?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/3433870282324947940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/und-nun-die-freitag-abend-nachrichten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3433870282324947940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3433870282324947940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/und-nun-die-freitag-abend-nachrichten.html' title='und nun, die Freitag-Abend-Nachrichten'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-5740309091901663431</id><published>2010-09-02T18:07:00.003+02:00</published><updated>2010-09-02T20:25:35.441+02:00</updated><title type='text'>Unruhen in Maputo</title><content type='html'>nun, gestern Abend wurden wir über Unruhen in Maputo informiert, auch in Beira gab es vereinzelte Demonstrationen.&lt;br /&gt;Auslöser der Unruhen sind Preiserhöhungen von Grundnahrungsmitteln (Weizen -&gt;Brot) sowie Wasser und Energie. Der Brotpreis in Beira ist in den letzten Wochen bereits von 5 Metical auf 6 gestiegen - vermutlich wird er bald auf 7 weiterklettern. Dies klingt nicht viel, sind aber prozentual gesehen doch fast 40%.&lt;br /&gt;Nachdem die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ohnehin schon an der Existenzgrenze lebt, wird es für sie jetzt noch schwieriger die Familien zu ernähren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Polizei ist inkompetent und - so das Zitat eines Beamten - "...als dann die Gummigeschosse ausgingen, haben wir halt scharfe Munition verwendet...".&lt;br /&gt;Dass dann zufällig ein 12jähriger in die Bahn einer Kugel kam und einen tödlichen Kopfschuss erlitt wird vermutlich ebensowenig Folgen für die Exekutive haben wie bei den Ausschreitungen im Jahr 2008 (damals haben die Menschen wegen der Erhöhung der Treibstoffpreise demonstriert, wobei es zu 6 Todesopfern gekommen ist). Alle Untersuchungen zu den Zwischenfällen damals sind ohne Konsequenzen im Sande verlaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Beira gab es wie gesagt gestern auch Zwischenfälle. Heute waren wir Einkaufen und haben nichts mehr davon gesehen. Gestern wurden im Zentrum Chapas (Taxi-Busse) mit Steinen beworfen, heute wurde eine Nebenstraße im Vorort Inhamizua durch brennende Reifen abgesperrt, die Hauptstraße (und einzige Straße aus Beira raus) ist offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wundern uns und diskutierten am Nachmittag über die Berichterstattung in den internationalen Medien. Es werden oft Begriffe wie Unruhen, Zwischenfälle, Ausschreitungen u.ä. verwendet, die in unserer Medienwelt einseitig mit gewalttätigen Bildern aufgeladen sind. Worum es hier geht, ist dass die Leute auf der Straße demonstrieren, weil sie tatsächlich (!) in ihrer Lebensgrundlage eingeschränkt werden. Die bereits beschriebene inkompetente und korrupte Polizei - allesamt nahe der Regierungspartei - tritt ihnen mit dem Vorsatz entgegen, hart durchzugreifen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind zuversichtlich, dass sich die Situation bald wieder beruhigt. Und wie es schon Douglas Adams in seinem berühmtesten Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" treffend ausgedrückt hat: "Don't panic!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße aus Beira,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas &amp;amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-5740309091901663431?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/5740309091901663431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/unruhen-in-maputo.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5740309091901663431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5740309091901663431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/unruhen-in-maputo.html' title='Unruhen in Maputo'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-990264865616805755</id><published>2010-09-02T13:00:00.006+02:00</published><updated>2010-09-02T21:16:43.100+02:00</updated><title type='text'>Endlich wieder einmal Bergluft atmen!</title><content type='html'>   	&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt; 	&lt;title&gt;&lt;/title&gt; 	&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.2  (Linux)"&gt; 	&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt;&lt;/style&gt;Eigentlich reden wir schon seit gefühlten Ewigkeiten von etwas mehr körperlicher Betätigung, aber seltsamerweise überträgt sich die Lethargie in der Arbeit auch auf den eigenen Bewegungsdrang. Nicht dass wir beide vor unserem Einsatz Hochleistungssportler gewesen wären aber raus in die Natur war uns schon immer wichtig. Jedenfalls hat sich endlich die Idee konkretisiert, quasi ins nächstgelegene Gebirge zu fahren – Serra Gorongosa. &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am Rand des nach österreichischen Verhältnissen wohl eher kleinen Gebirge beginnt der ebenfalls nach der Region benannten Gorongosa-Nationalpark, der ja quasi zu den Beira-Highlights gehört (obwohl fast 2,5 Autostunden oder 200 km entfernt – also wie wenn das Riesenrad am Prater zu den Highlights von Linz gehören würd oder so...).&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Gemeinsam mit Djongue und zwei Kollegen aus Chimoio wollten wir das Wochenende am Berg verbringen. Normalerweise wäre die Anreise mit 2,5h nicht mehr der Rede wert, da wir es eh schon gewohnt sind weit zu fahren, aber diesmal kam uns noch eine Polizeikontrolle und ein Reifenplatzer dazwischen – somit fast 4,5h Fahrt...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am Abend dann Nächtigung in einer kleinen Pension, morgendliche Rally durch den Markt um Wasser und Zigarette und wir habens dann tatsächlich um 9 morgens ins „Base-Camp“ geschafft. Die 10 km durch den Busch bringen einen gefühlte 100km in die Einsamkeit, von dort sind wir mit zwei Guides etwa eine Stunde zum Fuße eines sehr beeindruckenden Wasserfalls marschiert, wo wir unser Zeug abgeladen haben und weiter zum Gipfel gewandert sind. Die Wanderung rauf war ziemlich bezaubernd – auf den Fußpfaden durch Wald, Wiesen, Bächen und Feldern trafen wir immer wieder auf kleinere Ansammlungen von Hütten und Höfen. Einige Bilder dazu findet ihr auf Jalbum, unbedingt gleich mitgucken!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nach insgesamt 3,5 h ging uns dreien (Iris, Nhica und mir) dann die Puste aus und wir drehten um. So konnten wir dann den Nachmittag noch gemütlich am Zeltplatz abhängen, uns eine Dusche unter dem Wasserfall genehmigen und mit einem der Guides quatschen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Wanderführer kommen alle aus der Umgebung, und werden vom Vertreter des Nationalparks für ebendiese Touren angeheuert – eine gute Verdienstquelle für die von der Entwicklung vernachlässigten Bevölkerungsgruppen am Land.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Kollegen jedenfalls schafften es tatsächlich noch auf den Gipfel und bei Einbruch der Dunkelheit wieder zum Zeltplatz zurück – unser mosambikanischer Freund und Trommelbauer Djongue war höchstmotiviert, es unbedingt bis zum Gipfel zu schaffen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Ausflug tat richtig gut, da es die Möglichkeiten in der mehr oder weniger näheren Umgebung um eine sehr reizvolle Angelegenheit erweitert.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wir hoffen ihr habt auch ein paar schöne Wandererlebnisse im Herbst – der Sommer scheint ja schon wieder vorbei zu sein, was man so hört.......?&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Liebe Grüße,&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Andreas &amp;amp; Iris&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-990264865616805755?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/990264865616805755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/endlich-wieder-einmal-bergluft-atmen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/990264865616805755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/990264865616805755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/09/endlich-wieder-einmal-bergluft-atmen.html' title='Endlich wieder einmal Bergluft atmen!'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-8466277853112724155</id><published>2010-08-26T18:46:00.001+02:00</published><updated>2010-08-26T18:49:22.210+02:00</updated><title type='text'>Monte Gorongosa</title><content type='html'>Boa tarde, guten Abend,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;am Wochenende gehts mal wieder in den Busch. Gemeinsam mit Djongue und zwei Kollegen aus Chimoio werden wir den Monte Gorongosa bezwingen, einen heiligen Berg auf dem keine roten und braunen Kleidungsstücke erlaubt sind...&lt;br /&gt;Detaillierter Bericht folgt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße,&lt;br /&gt;Andi &amp;amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-8466277853112724155?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/8466277853112724155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/08/monte-gorongosa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/8466277853112724155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/8466277853112724155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/08/monte-gorongosa.html' title='Monte Gorongosa'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4657158887197397587</id><published>2010-08-06T18:00:00.001+02:00</published><updated>2010-08-06T18:02:36.165+02:00</updated><title type='text'>óla, tudo bem?</title><content type='html'>Bei uns ist alles in Ordung - also tudo bem. Wir sind nun schon ein Jahr hier. Diese Woche genau vor 1 Jahr waren unsere Projektstarts - Andreas auf der UCM und ich damals noch bei FUSA.&lt;br /&gt;Unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Jahr ist auch schon so was wie Alltag eingekehrt. Die Wochen sehen ziemlich gleich aus: unter der Woche morgens aufstehen, nach dem Frühstück in die Arbeit, dann zum Mittagessen wieder nachhause und je nach dem was für den Nachmittag angesagt ist wieder zurück ins Büro oder Homeoffice.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Abend ist dann Zeit zum Füße ausstrecken. Seit Montag können wir das so richtig gemütlich, da wir es endlich geschafft haben ein Sofabett zu organisieren. Während das mit der übrigen Einrichtung etwas schneller gegangen ist, waren wir einfach ziemlich lange ratlos, was es für einen möglichen Ersatz für eine Couch geben könnte. Bis wir in Sambia die zündende Idee hatten. In einer Lodge gab es eine gezimmerte Couch die richtig bequem war. Kurzerhand habe ich sie abfotografiert und die Fotos einem Tischler in Beira gegeben, der sie nun nachgezimmert hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende ist dann mal einkaufen angesagt, meistens die übliche Runde: Gemüse am Maqueninho - unser lokaler Markt, Fleisch und Käse beim Portugiesen, der die beste Qualität bietet und alles was sonst noch zu besorgen ist, von Fruchtsaft über Mehl, Waschmittel etc. wird noch beim Shoprite eingekauft. Den Shoprite mögen wir mittlerweile überhaupt nicht mehr, lässt sich aber, da er der einzige Supermarkt ist, nicht vermeiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstagnachmittag ist dann meistens Zeit, um die frischen Einkäufe zu verarbeitet. Es gibt Säckeweise Ingwer zu kaufen. Also was anfangen damit? - Ingwersirup einkochen. Oder das Stück Schwein vom Portugiesen - aus dem konnten wir nun schon so manchen guten Schweinsbraten zaubern - mit warmen Krautsalat und Kartoffeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist spannend, dass einem für das meiste - auch wenn es nicht in Supermarkt zu kaufen ist - doch irgendwie eine Lösung einfällt. Blumenerde wird zusammengemischt aus Kompost, Erde und Sand. Alles muss man von irgendwoher schleppen und ist also deshalb viel aufwendiger als den Sack einfach beim Bella Flora zu kaufen. Außerdem lassen sich meine Basilikumpflänzchen nicht von den Läusen befreien, die dieses Klima anscheinend sehr gerne mögen und die Tomatenpflanzen und das sonstige Grünzeug im Hof wird von unseren Hennen mit Vorzug vernascht. Also ob es den ganzen Aufwand wert ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Dinge funktionieren halt theoretisch wunderbar und bis zum Ergebnis wird das Projekt dann wieder aus den Augen verloren oder durch irgendwelche Einflüsse belastet und erschwert. Etwas was ich nicht nur mit meinen Pflanzen erlebe, dieser Satz klingt vielmehr so, als hätte ich da gerade ein Phänomen in Wörter gefasst, das sich auf viel mehr als Gartenprojekte beziehen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser gemütlich dahintropfenden groben Einteilung der Zeit, wie sie unseren Alltag ausmacht, wird durchbrochen durch Ereignisse, die vorhergeplant sind - wie etwa der voller Vorfreude erwartete Besuch von Helga und Kurt oder auch unvorhergesehen - wie die überstürzte Reise nach Maputo zum Zahnarzt, der mir meine verlorene Krone wieder fixieren musste. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und natürlich sind die Zwischenräume, die ich jetzt noch gar nicht erwähnt habe, die immer noch spannendsten. Die Erfahrung mit MULEIDE und durch MULEIDE die Einblicke in die Kultur. Langsam kann ich genauer erkennen, was sich da hinter den Kulissen der Bilder, wie sie ständig in den Straßen zu sehen sind, abspielt - mein Verstehen beginnt zu funktionieren und ich glaube auch, dass ich langsam bereit bin es auch verstehen zu wollen. Das Hinsehen ist nicht einfach, aber es geht und macht hilflos, aber nicht ohnmächtig. Noch habe ich die Hoffnung, infolge des Erkennens auch einen Beitrag zur Veränderung zu leisten, auch wenn es mit dem Wissen immer schwerer erscheint. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz: ich sehe, die Schwachstellen von MULEIDE und der EZA als Gesamtes, erlebe, dass Veränderung oder Verbesserung nur zaghaft möglich ist, und probiere in alle möglichen Richtungen Strategien zu entwickeln, die theoretisch wunderbar funktionieren, in der Praxis aber an den immer gleichen Dingen scheitern: Kommunikation. Damit meine ich nicht meine Art und Weise zu sprechen, sondern vielmehr wie in der Organisation kommuniziert wird und manchmal erlebe ich, dass dies völlig anders ist, als in unserem europäischen Kontext. Es wird nämlich teilweise über Dinge, die für uns Voraussetzung sind um zu planen und zu arbeiten, überhaupt nicht gesprochen. Jeder macht sein Ding und irgendwie funktioniert das auch, manches auch ziemlich gut, aber insbesondere das Planen nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann begleite ich meine Kolleginnen zu einem Hausbesuch. Wir besuchen eine Klientin, die von MULEIDE unterstützt wird. Dona Patricia lebt in der Manga, ein Vorort von Beira. Wir brauchen zwei Chapas und ein paar Minuten Fußmarsch durch das Bairro, um zu ihren Wohnort zu kommen. Sie lebt dort alleine mit ihren acht Kindern. Nach den vier ersten Kindern wurde sie noch zweimal schwanger und hat zweimal Zwillinge geboren. Sieben Buben, nur die allerjüngste ist ein Mädchen. Man kann sich vorstellen, dass diese Dona Patricia eine starke Frau ist, wenn sie unter schwierigsten Lebensumständen acht Kinder durchbringt. Ihr Mann zahlte nur 50 Meticais (=1 €) pro Monat und lebt bei einer anderen Frau mit der er ebenfalls Kinder hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MULEIDE hat Patricia schon geholfen. Ihr Mann hat sich nun verpflichtet monatlich mehr zu zahlen und hat ihr beim Gespräch mit MULEIDE 2000 Meticais gegeben. Patricia zeigt uns, was sie darum gekauft hat: Mehl, Milch, eine Decke und eine Matratze für die Kinder. In dem unverputzten dunklen Zimmer hängen Moskitonetze, eine Strohmatte liegt am Boden, viele Zahnbürsten stehen auf einem Bord. Schon in der kurzen Begegnung erkenne ich, dass diese Frau mit den wenigen Mitteln sehr vernünftig umgeht. Sie selbst hat einen kleinen Verkaufsstand und bewirtschaftet eine Machamba (kleines Grundstück), um die Kinder mit dem notwendigsten durch zu bringen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man so durchspaziert durch das Bairro fällt diese Familie nicht auf. Sie leben inmitten vieler Familien, die wahrscheinlich ähnliche Schicksäler haben, manche eine Spur weniger hart, aber für uns immer noch unvorstellbar. Ich frage mich nach dieser Begegnung umso mehr, wie lässt sich das Unterstützungsangebot verbessern, damit diese Familien ihre Lebenssituation verbessern können. Nur alleine kann ich nichts tun und die Hilfe von MULEIDE ist wichtig und richtig, wenn auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Und ich denke mir auch es ist kein Wunder, dass MULEIDE keine Energien hat um zu planen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann fängt der Alltag wieder von vorne an. Vor dem Frühstück gehe ich eine Runde mit Nhica spazieren, danach bringt mich Andreas mit dem Auto zu MULEIDE. Ich plappere ein paar Wörter mit den Frauen von MULEIDE, manchmal höre ich bei einer Mediation oder Beratung zu oder ich ziehe mich in mein kleines Büro im ersten Stock zurück, wo ich plane, wie wir gemeinsam anfangen können und darauf warte, dass sich die  richtige Gelegenheit zu einem konstruktiven Gespräch mit dem Koordinator ergibt, ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wurde nun aus der beabsichtigten kurzen Einleitung für die folgenden Kurzberichte ein ganz langer Text, der schon mal einen Einblick geben soll, was bei mir/ uns gerade so los ist. Andreas wird sicherlich auch bald wieder einmal ein paar Zeilen über die Uni schreiben. &lt;br /&gt;Ich hoffe ich habe euch nicht entmutigt und ihr bleibt trotzdem regelmäßige Blogleser, auch wenn mein Schreibstil nicht gerade förderlich ist: wenn ich mal schreibe, was nicht oft ist, dann viel zu viel und verschachtelt _!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kurzberichte will ich euch aber trotzdem nicht vorenthalten. Im wesentlichen kurze Texte zu den beiden Fotoalben die ich, wenn es endlich funktioniert, im Jalbum veröffentlichen werde: Stadtführung und Goldgräber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt schon mal ganz liebe Grüße von mir und Andreas!&lt;br /&gt;Alles Liebe, bis bald!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4657158887197397587?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4657158887197397587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/08/ola-tudo-bem.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4657158887197397587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4657158887197397587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/08/ola-tudo-bem.html' title='óla, tudo bem?'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-1954256552424972272</id><published>2010-08-06T17:00:00.000+02:00</published><updated>2010-08-06T18:58:24.948+02:00</updated><title type='text'>Stadtführung durch Beira</title><content type='html'>Letzte Woche war die Mutter von Andreas Helga und Kurt bei uns zu Besuch. Neben der Freude endlich mal jemanden von daheim hier in Mosambik begrüßen zu können war es für uns auch spannend ihnen Mosambik zu zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Alltag haben wir wie üblich wenig Gelegenheit mal die Stadt aus einer touristischen Perspektive zu betrachten. Deshalb war es für uns auch spannend bei der Gelegenheit den einzigen Stadtführer von Beira zu bitten eine Tour zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch viele Fotos gemacht, da ich gerade von Beira bish&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TFw-sim-U2I/AAAAAAAAAEk/yWvRzmSa4sI/s1600/Baustelle.JPG"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;er nur wenige hatte. Eine Auswahl davon findet sich im Jalbum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben Farisei den Stadtführer, der sonst auf der UCM als Englischprofessor arbeitet, in Estoril getroffen. Dort befindet sich der Leuchtturm und das Wrack, das Andreas und ich schon lange als einen unserer Lieblingsplätze kennen. Farisei kennt viele historische Details und Geschichten, denen wir mit Genuß lauschten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Estoril gab es das Hotel Don Carlos und daneben das Hotel Estoril. Wir wollten es besichtigen, um uns einen Eindruck zu verschaffen, wie prunkvoll die Hotels in Beira einst waren. Doch erhielten wir keinen Zutritt, da gerade die Renovierungsarbeiten, wie wir feststellen mussten, beginnen. Wir erfahren, dass ein Unternehmen aus Zimbabwe beide Hotels und das ganze Areal rund um den Leuchtturm wieder instand setzen will. Nachdem aktuellen Zustand zu urteilen dürfte das sehr viel arbeit sein. Aber auch sonst wird in Beira sehr viel gebaut. Man hofft auf künftigen Tourismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging's weiter zum Grande Hotel. Muleide befindet sich gleich neben dem Grande Hotel, weshalb wir schon oft daran vorbeigefahren sind, aber hineingegangen sind wir noch nie und würden wir auch nicht ohne mosambikanische Begleitung. Gemeinsam mit Farisei war es aber kein Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Grande Hotel war in den sechziger Jahren ein Luxushotel, angeblich sogar das größte Afrikas. Von dem ist nichts mehr übrig. Über 1000 Familien leben dort ohne Strom und Wasseranschluss. Ich denke die Bilder sprechen für sich. Wen es interessiert, der findet zum Vergleich im Internet alte Bilder vom Grande Hotel, als es noch ein Luxushotel war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So findet man in Beira viele Spuren des Verfalls und der ehemaligen glorreicheren Zeit. Das Grande Hotel war schon vor dem Weggehen der Portugiesen kein Hotel mehr, aber anderes wie Infrastruktur und Brücken haben die Portugiesen zerstört hinterlassen. Alte Spuren findet man viele, dazwischen entstanden neue, manches wird wieder benutzt, anderes erscheint überdimensioniert wie der riesige Bahnhof von dem nur noch ein Gleis benutzt wird. Dieses Gebäude genauso wie das Stadtamt durfte ich allerdings nicht fotografieren, da es Staatseigentum ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe euch gefällt unsere Foto-Stadttour durch Beira! Natürlich gibt es noch viel mehr hier zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den vier Tagen, in denen Helga und Kurt bei uns waren gingen die Ideen nicht aus und ich denke sie sind mit vielen Bildern und Erinnerungen nachhause gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Aprospos Baustelle! Im Haus gleich gegenüber hat vor mehreren Wochen eine rege Bautätigkeit begonnen. Wir können bis jetzt noch nicht erkennen, was unsere Nachbarn da vorhaben. Auch Marta hat keine Idee. Mittlerweile tippen wir auf einen Anbau, was ich aber nicht hoffe, da das doch eher gewagt aussieht. Hat wer einen anderen Tipp!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TFw-sim-U2I/AAAAAAAAAEk/yWvRzmSa4sI/s1600/Baustelle.JPG"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TFw-sim-U2I/AAAAAAAAAEk/yWvRzmSa4sI/s320/Baustelle.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502341779665343330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-1954256552424972272?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/1954256552424972272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/08/stadtfuhrung-durch-beira.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/1954256552424972272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/1954256552424972272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/08/stadtfuhrung-durch-beira.html' title='Stadtführung durch Beira'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/TFw-sim-U2I/AAAAAAAAAEk/yWvRzmSa4sI/s72-c/Baustelle.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-6012117909087085611</id><published>2010-06-11T14:57:00.005+02:00</published><updated>2010-06-11T17:24:02.895+02:00</updated><title type='text'>Geschwindigkeit und indirekte Kommunikation</title><content type='html'>gerade eben wurden mir die eklatanten Unterschiede in der Geschwindigkeit und der Bedeutung der indirekten Kommunikation klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Minuten ist gerade jemand ins Vorzimmer unseres kleinen Büros reingestürmt und hat gefragt ob hier jemand Englisch spricht - meine Kollegen rufen mich mittlerweile. Ein neuer Dozent, frisch aus Holland eingeflogen kommt zu seiner ersten Vorlesung in Mikrobiologie. Mit einem ausgeborgten Fahrrad ohne Fahrradschloss und fragt nach einer Abstellmöglichkeit. Einfach so. Direkt raus, einfach so, muss geschehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für mich nachvollziehbar ist wird wohl viele Mosambikaner an den Kopf stoßen, das ist mir mittlerweile klar.&lt;br /&gt;Ohne ein "Hallo", ein "Wie gehts?", eine lange Antwort auf die Gegenfrage nach dem eigenen Befinden und folgend ein Interesse für zumindest die Gesundheit, das Wetter, dem Befinden der Frau, Familie, Kindern und näheren Verwandten läuft kein echtes Gespräch mit Mosambikanern ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück auf den neuen Professor:&lt;br /&gt; ein Mosambikaner würde nicht nach einem Platz fragen, wo er sein Fahrrad abstellen kann. Stattdessen würde er wohl nach dem Einstiegssmalltalk sagen dass dies nicht sein Fahrrad ist, es sehr wertvoll ist und es dem Besitzer viel bedeutet, dass er den Besitzer auch auf keinen Fall enttäuschen möchte wenn das Fahrrad plötzlich weg wäre. Leider hat er auch kein Fahrradschloss dabei und ist ein wenig besorgt dass etwas passiert. Und es werden ja oft Fahrräder gestohlen, was ja auch wieder sehr beunruhigend ist. Es ist außerdem ein gutes Fahrrad und funktioniert klasse. Wäre extrem schade wenn es gestohlen wird, was ja einfach ist da es kein Schloss hat.&lt;br /&gt;Nun würde der Gesprächspartner wohl kapiert haben worum es geht und dem guten Kerl anbieten, das Fahrrad im Büro sicher abstellen zu können, was er dem Radler anbieten wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenngleich diese Umstellung am Anfang  schwierig war, da wir Europäer einfach den direkten Kommunkationsweg gewöhnt sind, so erscheint mir diese Art mittlerweile sehr angenehm. Es baut eine Beziehung zueinander auf.&lt;br /&gt;Es fordert mir noch immer ordentlich viel Geduld ab, das eigentliche Thema zurückzuhalten, aber ist es eine enorm spannende Erfahrung die indirekte Kommunikation zu leben und zu erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne, liebe Grüße an Familie &amp;amp; Freunde und bleibt gesund!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-6012117909087085611?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/6012117909087085611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/06/geschwindigkeit-und-indirekte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6012117909087085611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6012117909087085611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/06/geschwindigkeit-und-indirekte.html' title='Geschwindigkeit und indirekte Kommunikation'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-9124767308973014439</id><published>2010-06-03T21:30:00.002+02:00</published><updated>2010-06-03T22:33:27.494+02:00</updated><title type='text'>back in Beira</title><content type='html'>Hallo ihr Lieben,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir sind wieder da, ganz zur Freude unseres Hündchens - wir hingegen hätten gut und gerne noch mehr Zeit in Zimbabwe und Sambia verbringen können.&lt;br /&gt;Der Urlaub war traumhaft, so gut wie alle Klischees von Afrikaurlauben und alle Big Five (mit Außnahme des scheuen Nashorns...) abgehakt und wunderbare Erinnerungen mitgebracht. Dazu natürlich auch ein paar nette Fotos, die wir euch nicht vorenthalten werden. Eine kleine Selektion findet wir wie gehabt auf jalbum oder direkt &lt;a href="http://andi-iris.jalbum.net/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzliche Grüße aus Mosambik,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas &amp;amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-9124767308973014439?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/9124767308973014439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/06/back-in-beira.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/9124767308973014439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/9124767308973014439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/06/back-in-beira.html' title='back in Beira'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-692264807312147254</id><published>2010-05-14T12:27:00.000+02:00</published><updated>2010-05-14T12:28:08.555+02:00</updated><title type='text'>Abwesenheitsnotiz, die zweite</title><content type='html'>Jetzt hab ich aber ein schlechtes Gewissen, kann doch nicht schon wieder eine Ankündigung machen dass wir in den Urlaub fahren...&lt;br /&gt;Ist aber so, morgen starten wir unsere erste große Reise hier im südlichen Afrika.&lt;br /&gt;Böse Zungen behaupten, wir machen die ganze Zeit Urlaub, wenn ich mir die Blogeinträge so anschaue dann kann man wirklich den Eindruck bekommen. Aber dem ist natürlich nicht so – die bisherigen Trips waren stets nur übers verlängerte Wochenende. Außerdem will ich euch nicht ständig mit meinen Buchhaltungsproblemen langweilen, denn Datenbankprobleme, Schwierigkeiten mit den Wechselkursbuchungen und Budgetierung sind nicht jedermanns Sache – außerdem kann man da keine so schönen Fotos schießen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anyway, morgen geht’s los. Drei Wochen Urlaub, mit dem Auto, ca. 4.000 km. Ab nach Sambia und Simbabwe, Tiere schaun und Natur bewundern.&lt;br /&gt;Unsere Route führt uns anfangs in den Nordwesten Mosambiks Richtung Tete. Der heißeste Punkt Mosambiks ist wohl mittlerweile (wir sind temperaturtechnisch gerade im afrikanischen Herbst) halbwegs erträglich, dennoch wird’s schnurstracks weitergehen Richtung Norden an die sambische Grenze und weiter zum South Luangwe Nationalpark. Von dort aus führt uns unsere Route westwärts entlang dem Sambesi zum Lower Sambesi Nationalpark.&lt;br /&gt;Nachdem wir Lusaka, die Hauptstadt Sambias passiert haben und hoffentlich endlich mal wieder einen Nachschub für unseren Campinggaskocher zum Kaffeekochen finden geht’s ab zu den Victoriafällen an der Grenze Sambia-Simbabwe.&lt;br /&gt;Ausgehend von den Victoriafällen wäre übrigens eine interessante Anreiseroute nach Beira, Mum &amp; Kurt werden diese Route im Sommer fahren und wir erkunden sie nun vor. Vic-Falls, Hwange Nationalpark bis nach Great Simbabwe, eine riesige Ausgrabungsstätte und uralte Höhlenmalereien stehen dann schon am Ende der geplanten Stops.&lt;br /&gt;Schlussendlich sind wir dann hoffentlich zeitgerecht in Mutare, damit Iris (mal wieder...) ihr Visum verlängern kann. Somit seit ihr informiert wo wir in den nächsten Wochen stecken werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn alles gut geht sollten wir Anfang Juni wieder in Beira sein und eine Menge Fotos für euch hochladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also dann, wir wünschen euch eine schöne Zeit und bis bald!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas &amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-692264807312147254?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/692264807312147254/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/05/abwesenheitsnotiz-die-zweite.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/692264807312147254'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/692264807312147254'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/05/abwesenheitsnotiz-die-zweite.html' title='Abwesenheitsnotiz, die zweite'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-7721776076666130150</id><published>2010-05-14T12:19:00.000+02:00</published><updated>2010-08-06T18:48:35.490+02:00</updated><title type='text'>Abwesenheitsnotiz</title><content type='html'>Halb Mosambik ist, wie wir kürzlich am eigenen Leib erfahren haben, nur durch ein einziges Internetkabel mit der restlichen Welt verbunden. Und akkurat dieses Unterseekabel entlang der Küste wurde kürzlich aus noch  ungeklärter Ursache beschädigt.&lt;br /&gt;Soll heißen, kein Internet – das halbe Land nördlich des Rio Save war ohne Webzugang, ein paar wenige Missionsstationen mit Satelitenzugang ausgenommen. Hab etwas zu schmunzeln begonnen als ich vorgestern auf derStandard von einem 1,5 stündigen Ausfall der .de Seiten gelesen habe, was ja für europäische Ansprüche schon eine halbe Katastrophe war.&lt;br /&gt;Jedenfalls gabs nach einigen Tagen dann die Ankündigung des Web-Providers, der allseits geliebten und im gleichen Atemzug verhassten TDM, dass sie keine Mittel haben die Leitung wieder instand zu setzen, und die Reparatur mindestens 4-6 Wochen dauern wird – um ausländische Hilfe wird gebeten.&lt;br /&gt;Anfangs dachte ich wird wohl nicht so schlimm, wer braucht hier schon so dringend Internetzugang, aber mit der Zeit wurde klar was der fehlende Webzugang selbst hier in einem Entwicklungsland impliziert.&lt;br /&gt;Drei von vier Banken konnten keine Auszahlungen vornehmen, weder am Schalter noch am Bankomat, Flüge konnten nicht gebucht werden, die Telefonleitungen waren überlastet. Am schlimmsten hat es die Projektkoordinatoren getroffen, die laufend Förderanträge für div. Projekte bei den internationalen Gebern beantragen. Da diese Anträge stets mit Fristen verbunden sind und diese dann verstrichen sind, war kurze Zeit sehr triste Stimmung bei manchen Kollegen.&lt;br /&gt;Nun ja, zwischenzeitlich war dann sogar das Gerücht im Umlauf, es könnte sogar drei Monate dauern bis die Leitung wieder steht – was sich dann aber im Endeffekt als falsch herausstellte. Die Internetkrise war nach schlappen zwei Wochen wieder passè. Sogar die Reparaturflotte haben wir gesehen, da sie am Tag 1 der Wiedereröffnung des Sprachrohrs zur Welt den Hafen von Beira angelaufen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat wiedermal das mosambikanische Lebensgefühl und unsere Erfahrungen bestätigt, nur die Ruhe, alles wird gut – Geduld haben und den Gerüchten keinen Glauben schenken, dann geht alles schneller als erwartet :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-7721776076666130150?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/7721776076666130150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/05/abwesenheitsnotiz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/7721776076666130150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/7721776076666130150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/05/abwesenheitsnotiz.html' title='Abwesenheitsnotiz'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-845657973016359639</id><published>2010-04-14T20:57:00.002+02:00</published><updated>2010-04-14T21:10:21.045+02:00</updated><title type='text'>Vilanculo</title><content type='html'>Hallo! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas und ich haben die letzten Tage in Vilanculo verbracht. Wir haben uns echt schon riesig gefreut auf ein paar Tage ausspannen. Im Baobab-Resort in Vilanculo sind wir dann auch so richtig auf unsere Kosten gekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben tauchen, geburtstagsfeiern und Seele baumeln lassen, hatten wir den Strand (siehe Fotos) die ganze Zeit im Blick. Das heißt: nachdem ein heftiger Regen, dem unser Zelt nicht standhielt, uns veranlasste in ein Chalet mit Meerblick umzuziehen :-). &lt;br /&gt;Andreas tauchte dort dann auch - wieder bei strahlendem Wetter - in sein viertes Lebensjahrzehnt ein.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hoffen es geht euch allen recht gut und freuen uns auf Nachrichten aus der Heimat!&lt;br /&gt;Liebe Grüße!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iris &amp; Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-845657973016359639?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/845657973016359639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/04/vilanculo.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/845657973016359639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/845657973016359639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/04/vilanculo.html' title='Vilanculo'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4475285575418646345</id><published>2010-03-17T16:44:00.002+01:00</published><updated>2010-03-20T11:59:49.191+01:00</updated><title type='text'>Projektstart bei MULEIDE</title><content type='html'>Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerhöchste Zeit, dass ich wieder einmal ein paar Zeilen schreibe!&lt;br /&gt;Ende Jänner ist es nun endlich auch für mich losgegangen. Das lange Warten hat sich gelohnt. Ich arbeite jetzt bei der Frauenrechtsberatungsstelle MULEIDE. Langfristig soll ich da Organisationsberatung machen, mit allem was dazu gehört: Unterstützung bei der Projektentwicklung, Methoden vermitteln, Beratung und Unterstützung beim Qualitätsmanagement, Planung von Kampagnen, .... &lt;br /&gt;Im Großen und Ganzen also ein ziemliches Arbeitsspektrum und alles andere als langweilig, zumindest auf dem Papier. Theoretisch bin ich ziemlich begeistert von meinem Projekt, konnte ich mir die Organisation und das Aufgabenfeld ja auch selbst suchen.&lt;br /&gt;In der Praxis erscheint das eben geschilderte noch weit weg zu sein, der Alltag ist immer noch weit entfernt vom emsigen Schaffen, alles scheint sich vorerst noch in meinem Kopf abzuspielen, wo vorsichtige Strategien ausgebrütet werden, wie am Besten die ersten Arbeitsschritte einzufädeln sind. &lt;br /&gt;Und ganz viel beschäftigt bin ich zurzeit damit mein Sprachdefizit so schnell wie möglich auszugleichen. Ich denke, ich mache Riesenfortschritte, die aber immer noch zu gering sind. Alltagsgespräche funktionieren schon gut. Wenn meine Kolleginnen tratschen, kann ich das Gespräch aber nicht mehr verfolgen, genauso wenig wie ich Planungsgespräche führen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Arbeitstag ist trotzdem (meistens) nicht langweilig. &lt;br /&gt;Fotos von meinem Arbeitsweg gibt’s auf Jalbum (Camino de Trabalho). Den gehe ich nun jeden Tag – meistens zu Fuß. Ich bin ungefähr 20 Minuten unterwegs, der überwiegende Teil des Weges führt mich am Strand entlang. Oft ist es sehr heiß, aber mit Hut und der entsprechenden Geschwindigkeit gehe ich den Weg auch in der Mittagshitze. Die ärgste Hitzeperiode scheint nun aber vorbei zu sein. Die Temperaturen sind nun wieder teilweise sehr angenehm.&lt;br /&gt;Bei MULEIDE sitze ich dann meistens Mitten zwischen unseren Activistas, die die Frauen beraten und unterstützen. Wenn nichts los ist ergibt sich dann das eine oder andere Gespräch und ansonsten kann ich die Beratungsgespräche verfolgen, was ziemlich spannend ist. &lt;br /&gt;Ich hätte mir nicht gedacht, dass die Arbeit von MULEIDE so nahe an der Arbeit unserer Jugendwohlfahrt ist, aber dies konnte ich ziemlich schnell feststellen. &lt;br /&gt;In Mosambik gibt es keine entsprechende Behörde, daher deckt der unabhängige Verein wichtige Aufgaben ab, wie die Regelung von Alimenten, die Mediation bei Familienkonflikten, die Klärung von Obsorgefragen. &lt;br /&gt;Es können sich alle Frauen und Familien an MULEIDE wenden, wenn sie eine rechtliche Beratung brauchen, MULEIDE lädt dann alle Konfliktbeteiligten zu einem Gespräch und&lt;br /&gt;wenn keine außergerichtliche Einigung möglich ist, begleiten die Activistas dann auch die Betroffenen zum Gericht. &lt;br /&gt;Die Beratungstätigkeit ist eine der Hauptaufgabe von MULEIDE. Eigentlich arbeiten die Activistas auch draußen in den Distrikten und machen Kampagnen zur Aufklärung über die Rechte der Frauen. Da zurzeit kein Geld da ist, können diese Aufgaben aber auch nicht verfolgt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rechte der Frauen gehören in Mosambik auf jeden Fall gestärkt – dass ist keine Frage. &lt;br /&gt;Ein Gesetz ist nun mit 1. März 2010 in Kraft getreten, dass Frauen vor Gewalt schützen soll. Dieses Gesetz verbietet nun erstmals auch die Polygame Ehe. Ab sofort ist es also illegal, dass sich Männer wie es die Tradition erlaubt mit mehreren Frauen verehelichen. Das Gesetz stellt nun auch Kinder die nicht im Haushalt des Mannes leben rechtlich gleich, ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei die Rechte der Frauen in Mosambik auch unterschiedlich wahrgenommen werden.&lt;br /&gt;Während die mosambikanische Mitte (Sofala, Manica) patriachal organisiert ist, ist im Norden das Matriacht traditionell vorherrschend. Der Süden ist wieder ganz anders. Da lässt das moderne Leben in Maputo schon mehr Gleichberechtigung zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den einzelnen Schicksalen, die sich hinter diesen Gesetzen und Traditionen verbergen, ist jedes aber eine Geschichte für sich. Ich freue mich schon sehr, wenn ich die Fallgeschichten endlich richtig verstehen kann. Aber auch ohne viele Wörter lässt sich die Tragik in manchen Geschichten spüren.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin erleichtert und froh, endlich eine tolle und spannende berufliche Aufgabe in Mosambik gefunden zu haben. Auch wenn ich merke, dass es weiterhin gilt: viel, viel Geduld haben – mit sich selbst und mit allen anderen Beteiligten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas und ich halten euch auf dem Laufenden! Wir planen gerade einen kurzen Tauchtrip im April und im Mai machen wir dann unseren ersten längeren Urlaub. Ich denke, da können wir wieder ein paar gute Fotos sammeln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir freuen uns über Nachrichten aus der winterlichen Heimat und wünschen euch viele wunderbare Frühlingstage!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4475285575418646345?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4475285575418646345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/03/projektstart-bei-muleide.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4475285575418646345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4475285575418646345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/03/projektstart-bei-muleide.html' title='Projektstart bei MULEIDE'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-5353867408364656036</id><published>2010-02-17T10:46:00.006+01:00</published><updated>2010-02-20T18:00:30.145+01:00</updated><title type='text'>jAlbum</title><content type='html'>Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Bilder gibt's ab sofort unter: &lt;a href="http://andi-iris.jalbum.net/"&gt;andi-iris.jalbum.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer noch mehr Lust auf Eindrücke aus Mosambik hat, kann sich auch die Bilder von Birgit ansehen: &lt;a href="http://birgitreiter.jalbum.net/"&gt;birgitreiter.jalbum.net&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Birgit ist Fotografin und lebt gleich in unserer Nachbarschaft . Auf ein paar ihrer Bilder sind auch wir zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß beim schmöckern!&lt;br /&gt;Liebe Grüße!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iris &amp;amp; Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-5353867408364656036?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/5353867408364656036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/02/jalbum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5353867408364656036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5353867408364656036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/02/jalbum.html' title='jAlbum'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4972837729895942617</id><published>2010-02-15T11:05:00.003+01:00</published><updated>2010-02-20T17:57:13.941+01:00</updated><title type='text'>Neue Fotos</title><content type='html'>Grüß euch,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorletztes Wochenende sind wir mal wieder in die Pampa gerauscht - durch einen knietiefen Fluss gefahren und haben anschließend am menschenleeren Strand gezeltet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War wunderschön. Hier sind ein paar Bilder von unserem Ausflug: &lt;a href="http://andi-iris.jalbum.com"&gt;andi-iris.jalbum.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/S3kdhbxjsJI/AAAAAAAAADs/PtBd9A0lw4g/s1600-h/P1030729.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/S3kdhbxjsJI/AAAAAAAAADs/PtBd9A0lw4g/s320/P1030729.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438410485255090322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß mit den Fotos,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas &amp;amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4972837729895942617?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4972837729895942617/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/02/neue-fotos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4972837729895942617'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4972837729895942617'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/02/neue-fotos.html' title='Neue Fotos'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/S3kdhbxjsJI/AAAAAAAAADs/PtBd9A0lw4g/s72-c/P1030729.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-3964034538090948135</id><published>2010-02-12T17:36:00.002+01:00</published><updated>2010-02-12T17:37:04.989+01:00</updated><title type='text'>Der Padre und die Bücher...</title><content type='html'>Halli Hallo nach Österreich (oder wo gerade gelesen wird),&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nachdem es auf der Uni grad ein paar entscheidende Gespräche, Momente und Meetings gab werd ich euch nun auch einweihen und ein paar Geschichten aus dem Uni-Alltag und meiner Arbeit geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Monaten war ich eigentlich ständig am werkeln mit Domingos, meinem Counterpart/Kollegen. Er ist schon seit einigen Jahren auf der Uni, begonnen hat er in der Bibliothek und nun macht er die Buchhaltung der ganzen Fakultät - tja, Wall-Street-Manager beginnen als Tellerwäscher, Buchhalter in Mosambik eben als Bibliothekare (gilt im übrigen auch für den Buchhalter der Faculdade economia).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Buchhaltungsbegriff ist jedoch hier in Mosambik auf der Uni etwas anders zu sehen als in Europa - und dann doch wieder nicht.&lt;br /&gt;Ja, die Arbeit selbst läuft gleich ab (dank meiner Vorgängerin Irmi, die exzellente Arbeit in der Belegorganisation geleistet hat).&lt;br /&gt;Rechnung kommt rein, wird in den Computer gebucht, Belegnummer drauf und ab ins Regal. Für Personalabrechnungen werden wunderbare Formulare verwendet, die Nebenkosten (stolze 3% Sozialversicherung...!) abgerechnet und der Auszahlungsbetrag ermittelt, dann per Bankanweisung auf die Gehaltskonten der Mitarbeiter und Dozenten gebucht. Manche bekommen einen Scheck - im übrigen läuft extrem viel hier über Schecks, ich hab bisher in meinem Leben genau 1 (einen) Scheck von meiner Oma eingelöst... Im übrigen sind diese Dinger lästig in der Buchhaltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Domingos macht die ganze Buchhaltung wirklich sauber und gewissenhaft, habe echt Glück ihn als Counterpart zu haben. Es gibt zwar hier und da noch Aufholbedarf und Potentiale, aber im groben und ganzen läuft die Buchhaltung echt auf einem hohen Niveau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und warum bin ich dann hier?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage hab ich mir schon vor ein paar Monaten gestellt, die ersten Monate sind zur Orientierung und Evaluierung gedacht, nach 4-5 Monaten werden die Projektziele der Entwicklungszusammenarbeit in der Regel validiert und ggfs. neu definiert.&lt;br /&gt;Dies macht durchaus Sinn, und somit hab ich mir schon die einen oder anderen Gedanken gemacht, wohin es einerseits mit der Uni und darausfolgernd mit mir geht, buchhaltungstechnisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem man sich auf die Daten der Buchhaltung halbwegs verlassen kann würde nun der nächste Schritt kommen müssen. Und der ist diese Daten zu nutzen und ein Steuerungsinstrument darauf aufzubauen, also das, was weitgehend als Controllingsystem oder Unternehmenssteuerung verstanden wird. Die jetzige Buchhaltung schmeißt alles in einen großen Topf, rührt im Laufe des Jahres ein paar mal um und hofft dann, dass am Ende des Jahres nix anbrennt und die Suppe nicht versalzen ist.&lt;br /&gt;Laufende Berichte gibts nicht, ein Budget wurde noch nie gemacht. Wenn Geld für was gebraucht wird, wird es meist ausgegeben. Wenn dann plötzlich am Bankkonto kein Geld mehr da ist schreien alle entweder auf und rennen zum Vizerektor, der je nach Laune entweder die Tür vor der Nase zuschlägt oder schnell mal ein paar Tausend Dollar aufs Konto überweist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Padre Ponsi (kommt aus Italien) ist hier quasi der Chef, und das nicht weil er auf dem Posten des Vizerektors sitzt (also offiziell gar nicht der Chef ist).&lt;br /&gt;Er ist der Chef weil er die ganze Uni aufgebaut hat, damals, 1996 - nachdem er angeblich 1992 bei der Unterzeichnung des mosambikanischen Friedensvertrags in Rom persönlich anwesend war).&lt;br /&gt;Er ist der Chef weil er alles weiß was auf der Uni läuft, weil er jeden kennt, jeden Scheck unterzeichnet, alle Fäden in der Hand hält.&lt;br /&gt;Und er ist der Chef weil er 79 Jahre alt ist und eben ein weiser Mann ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist allerdings auch der Chef weil er jeden, der nicht nach seiner Pfeife tanzt, gnadenlos niedermacht, anschreit und mit den Fäusten auf den Tisch haut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes Gespräch mit ihm gleicht einer Prüfung, jedesmal wenn mit ihm über sachliche Dinge gesprochen wird muss man aufpassen, ja nicht das Falsche zu sagen und damit das Gespräch in eine Richtung zu bringen, aus der man ohne blaue Flecken nicht rauskommt.&lt;br /&gt;Einmal mehr bin ich froh über meine bisherige Erfahrung aus dem Beratungsgeschäft, ich hatte in der Vergangenheit schon desöfteren heikle Kunden aber Ponsi ist echt eine Herausforderung... pfff&lt;br /&gt;Die wenigen Begegnungen und Diskussionen waren mir Lehre genug, ihm mit gepolsterten Samthandschuhen zu begegnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche nun ist meine Frist abgelaufen, also die Eingewöhnungsphase und Orientierung, daher wurde nun ein Termin mit Ponsi, Personalchef, meinem Horizont3000-Chef und Domingos angesetzt.&lt;br /&gt;Sinnigerweise wurde das Kündigungsgespräch eines Kollegen genau vor meinem Termin angesetzt, was mir im Vorfeld schon etwas Kopfzerbrechen gemacht hat.&lt;br /&gt;Das Meeting selbst dauerte knapp 40min, ein paar Handouts ausgeteilt, die bisherigen Aktivitäten besprochen und Vorschläge gemacht, was wir in Zukunft machen könnten. Ich habe nun die klare Anweisung bekommen, die Fakultät finanztechnisch zu zerlegen und ein durchgängiges Controllingkonzept umzusetzen, Ponsi will die Kurskosten wissen und eine ordentliche Budgetplanung haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fiel einerseits ein Stein vom Herzen, meine Arbeit bisher wurde positiv gesehen und er gibt mir mit diesem Auftrag nun den Freibrief, dieses Vorhaben umzusetzen. Mich selbst reizt dieser Auftrag sehr, weils sicherlich extrem spannend werden kann. Vermutlich auch sehr mühsam, die Uni in eine Organisationsstruktur zu stecken bzw. überhaupt erst zu verstehen, was wo wie funktioniert.&lt;br /&gt;Ich stell mir die Aufgabe in etwa so vor:&lt;br /&gt;Man steht vor einem fertigen Haus, baut ein Baugerüst rundherum, zeichnet einen Bauplan und errechnet sich aus was das ganze kostet...&lt;br /&gt;Ich bin gespannt wie sich das Projekt konrekt gestalten wird, wie lang ich überhaupt dafür brauchen werde. Ehrlich gesagt bin ich skeptisch ob sich das ganze überhaupt in zwei Jahren verwirklichen lässt. Aber mal sehen, die Aufgabe ist jedenfalls extrem spannend und ich hab genug zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätt mir nicht im geringsten erwartet, einerseits in einem Traumland zu arbeiten und andererseits eine Aufgabe zu haben, die richtig interessant und auch auf der sachlichen Ebene extrem interessant ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos Traumland: demnächst gibts wieder neue Fotos, waren letztes Wochenende in einem Fischerdorf am Strand zelten - bezaubernd...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würd mich freuen auch mal wieder von euch zu hören!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-3964034538090948135?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/3964034538090948135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/02/halli-hallo-nach-osterreich-oder-wo.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3964034538090948135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3964034538090948135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/02/halli-hallo-nach-osterreich-oder-wo.html' title='Der Padre und die Bücher...'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-8063782304464228059</id><published>2010-01-27T10:45:00.004+01:00</published><updated>2010-01-27T12:21:57.050+01:00</updated><title type='text'>Es ist heiß...</title><content type='html'>und wie... Ich hab ja schon vor einigen Monaten über die Hitze gesudert, aber was wir derzeit erleben ist echt zach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich hätte Anfang Dezember die Regenzeit beginnen sollen, einhergehend mit regelmäßigen Regenschauern wie es ja die Bezeichnung "Regenzeit" vermuten lassen würde.&lt;br /&gt;Der einzige Regen seit Anfang Dezember kommt jedoch zustande, wenn ich mir mit den Händen die Stirn abwische und sie dann abschüttle...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tagestemeperaturen zwischen 30 und 35°, dazu 60-80% Luftfeuchte - laut Heat-Index gefühlte Temperaturen jenseits der 40°.&lt;br /&gt;Selbst in der Nacht wirds nimma kälter, 28° ist so das Minimum. Allerdings bietet die Lage und Architektur unseres Hauses noch ein wenig Schutz, es weht meistens ein kleines Lüfterl und zieht dabei durch die ganze Wohnung - manche Kollegen schlafen mittlerweile auf Campingunterlagen unterm Moskitonetz am Balkon weils drinnen nicht mehr geht. Auch zwei Nachbarn im Hof haben ihr Schlafzimmer an die "frische" Luft verlegt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/S2AhTXVcvSI/AAAAAAAAADk/YOnd3mVP5sA/s1600-h/P1030308_klein.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/S2AhTXVcvSI/AAAAAAAAADk/YOnd3mVP5sA/s320/P1030308_klein.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431377767174028578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der letzten Woche bin ich jeden Tag schweißnass aufgewacht, der Kopfpolster und die Leintücher (ja, mehrere - aber unter mir...) komplett durchgeschwitzt. Mehrmaliges Duschen pro Tag ist schon fast usus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abseits der körperlichen Beeinträchtigung fällt auch das Arbeiten und Konzentrieren schwer. Die weitaus schlimmste Auswirkung aber hat das Wetter auf die hiesige Landwirtschaft.&lt;br /&gt;Wenn es nicht bald regnet wird eine massive Hungersnot befürchtet. Hoffen wir das Beste, immerhin kündigt die Wettervorschau seit einer Woche regelmäßig Regen an - gekommen ist bisher noch keiner.&lt;br /&gt;Aber die Hoffnung auf Regen bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe aus der Sauna,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-8063782304464228059?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/8063782304464228059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/01/es-ist-hei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/8063782304464228059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/8063782304464228059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/01/es-ist-hei.html' title='Es ist heiß...'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/S2AhTXVcvSI/AAAAAAAAADk/YOnd3mVP5sA/s72-c/P1030308_klein.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4008810605681790889</id><published>2010-01-14T12:01:00.002+01:00</published><updated>2010-01-14T12:20:12.505+01:00</updated><title type='text'>Urlaub in Tofo, Inhambane</title><content type='html'>Hallo mal wieder,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich hab euch grad ein paar neue Fotos raufgeladen - wir waren Weihnachten in Tofo, Inhambane.&lt;br /&gt;Der Süden Mosambiks ist touristisch relativ gut erschlossen, in einigen kleinen Ortschaften und Städten haben sich viele ausländische Investoren - vor allem Südafrikaner - niedergelassen und Hotels, Resorts oder Bungalows aufgezogen.&lt;br /&gt;Wir waren allerdings wiedermal campen - ist einfach am gemütlichsten und mit Hund immer wieder lustig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Region eignet sich gut zum Urlaub machen, wenn auch nach unserem Geschmack nicht in der Hauptsaison da echt zuviele Touristen dort aufkreuzen. Google spuckt auch einiges zu den folgenden Destinationen aus: Vilanculo - Bazaruto - Tofo - Inhambane - Xai-Xai .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß mit den Fotos, vielleicht kommt der eine oder andere ja auf den Geschmack! :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/ratzi/sets/72157623207828538/"&gt;http://www.flickr.com/photos/ratzi/sets/72157623207828538/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4008810605681790889?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4008810605681790889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/01/urlaub-in-tofo-inhambane.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4008810605681790889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4008810605681790889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/01/urlaub-in-tofo-inhambane.html' title='Urlaub in Tofo, Inhambane'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-8026275676542482178</id><published>2010-01-03T09:42:00.003+01:00</published><updated>2010-01-03T09:45:44.497+01:00</updated><title type='text'>Caminho de Trabalho - der Weg zur Arbeit</title><content type='html'>Hallo und Willkommen im neuen Jahrzehnt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kürzlich hab ich per mail mal meinen Weg zur Uni beschrieben, dabei hab ich mir gedacht es wärs doch mal wert das ganze fotografisch zu dokumentieren.&lt;br /&gt;Daher hier der Link zu unserer mittlerweile ganz schön umfangreichen online-Fotogalerie zum Set "Caminho de Trabalho" - wie üblich mit Kommentaren zu den Fotos :-)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/ratzi/sets/72157623126903582/"&gt;http://www.flickr.com/photos/ratzi/sets/72157623126903582/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß beim Schmökern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-8026275676542482178?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/8026275676542482178/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/01/caminho-de-trabalho-der-weg-zur-arbeit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/8026275676542482178'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/8026275676542482178'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2010/01/caminho-de-trabalho-der-weg-zur-arbeit.html' title='Caminho de Trabalho - der Weg zur Arbeit'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4208471099115969315</id><published>2009-12-30T17:40:00.005+01:00</published><updated>2009-12-31T11:23:08.643+01:00</updated><title type='text'>Musik aus Mosambik &amp; Simbabwe zum Reinhören</title><content type='html'>Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schon relativ bald haben wir uns für die Wohnung ein kleines Radio zugelegt, um ein wenig die lokalen Sender hören zu können. Musik gehört hier zum Lebensgefühl, auf den Märkten und in den Bairros tönt es überall her. Musik wird auch verkauft, in MOZ gibts zwar keine Plattenläden aber die Musik kommt als gebrannte CD über die Straßenhändler und auf den Märkten ausgestellt zu den Hörern.&lt;br /&gt;Hier ein paar Hörproben aus kürzlich erworbenen Straßenkäufen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.easy-share.com/1908873338/Music%20Upload.zip"&gt;http://www.easy-share.com/1908873338/Music Upload.zip&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(ca. 60MB)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einigen von euch haben wir ja schon von einem unserer Lieblingsplätze erzählt, die GALP-Tankstelle bei Estoril. Dort gibts neben Futter fürs Auto auch ein nettes Restaurant, mit einfacher aber ausgezeichneter Kost. Nebenher läuft dort meist großartige Musik, die ich mir ebenfalls mal kopiert aber noch nicht aussortiert hab.&lt;br /&gt;Einen großen Anteil der musikalischen Stücke bilden nämlich die Fadas, portugiesische Schnulzen - eher nicht mein Fall.&lt;br /&gt;Die Mosambikaner aber lieben diese langsamen Stücke ebenso wie die restliche meist sehr rhythmische Musik. Sogar in der Disco werden drei, vier schnelle Stücke gespielt (viel HipHop, Reggae und etwas billiger Techno) und dazwischen ein langsamer Fado.&lt;br /&gt;Scheinbar gibts hier in den Tanzlokalen ein ungeschriebenes Gesetz, tanzt man länger als 3 Stücke mit der/dem selben Partner eng so gilt das als Einladung zu etwas mehr ;-)&lt;br /&gt;Wohlweislich wird daher in den Discos diese Anbahnungsmöglichkeit ein Riegel vorgeschoben und jeweils nur ein Stück langsam gespielt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn, viel Spaß beim Hören und wenn es Bedarf für mehr gibt einfach melden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4208471099115969315?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4208471099115969315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/12/musik-aus-mosambik-simbabwe-zum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4208471099115969315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4208471099115969315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/12/musik-aus-mosambik-simbabwe-zum.html' title='Musik aus Mosambik &amp; Simbabwe zum Reinhören'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-9015139200785631351</id><published>2009-12-05T19:55:00.002+01:00</published><updated>2009-12-05T20:33:58.410+01:00</updated><title type='text'>Ein Land im Dornröschenschlaf ....</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Zimbabwe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleich nach der Grenze zu Mosambik merkt man, dass man sich in einer anderen Welt befindet. So eigenartig das klingen mag, auf mich wirkt Zimbabwe manchmal wie ein Märchenland. Umso verwunderlicher ist es, dass sich der Tourismus nach der Hyperinflation noch nicht erholt hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei unseren beiden kurzen Reisen (Ende September 09 und Ende November 09) in die Grenzregion haben wir das Reisen in Zimbabwe sehr einfach erlebt. Die Strukturen haben sich gut erhalten und sind um vieles besser entwickelt als in Mosambik. Die Leute sind sehr freundlich, der britische Einfluss der Kolonialzeit ist überall präsent. Es gibt einige „Inseln“ britischstämmiger Weißer, die einladen zum Genießen wie z.B. Tony’s Coffeeshop, in den Straßen Mutares fällt man als Weißer aber auf.  Positiv fällt auf, dass in den Geschäften fast ausschließlich Afrikaner einkaufen, was auf eine bestehende schwarze Mittelschicht hinweißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir das ganze Geld großteils in einzelnen Dollarnoten bis maximal 20-Dollarnoten aus Mosambik mitgebracht haben, gibt es kein Problem beim Wechseln. Statt Wechselgeld gibt die Kassiererin beim Spar ein paar Zuckerln oder man kann sich zum entsprechenden Wert Süßigkeiten aussuchen. &lt;br /&gt;Vor der Einführung des US-Dollars (im Feb. 2009) hatten die Banknoten Zimbabwes Billionenbeträge und ein Ablaufdatum aufgedruckt. Kaufen konnte man darum oft nicht mehr als ein Cola.&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Die Natur in Zimbabwe ist ein besonderer Genuss. Im September haben uns die üppig lila blühenden Jacarandabäume überrascht. In Mutare gibt es unzählige Alleen davon, die die ganze Stadt Ende September in lila Farbe hüllten. Das besondere Highlight dieser Reise waren, neben dem Mount Nyangani und dem Nyangapark die Früchte, die uns am Eingang zu Juliasdale von den Einheimischen angeboten wurden. Als wir stoppten, um uns die Früchte genauer zu besehen, wurden sie uns von allen Seiten durch die Autofenster gereicht. Halb Juliasdale wollte uns seine frische Ernte verkaufen. Da gab es köstliche, frisch gepflückte Marillen, Pfirsiche, Pflaumen, Äpfel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Fußballfeldgroßen Campingplatz mit ausgezeichneter Infrastruktur (Wächter, Warmwasser, ...) waren wir, wie schon letztes Mal im Vumbapark, die einzigen Gäste. Mittlerweilen haben wir die perfekte Campingausrüstung (nur das Zelt müssen wir uns ausleihen, weil es bei der Anreise in Johannesburg verloren gegangen ist) und auf einem Lagerfeuer kann man wunderbare Gerichte zaubern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Berge in Zimbabwe vermitteln uns manchmal den Eindruck, als würden wir gerade durch Österreich fahren. Insbesondere im Nyangapark, wo es sogar Nadelwälder gibt, hatten wir manchmal diesen Eindruck. Wenn man genau schaut, erkennt man natürlich unverkennbar Afrika: Schirmakazien, durch Buschfeuer abgebrannte Waldstücke, weite sanfte Hügeln, ganz andere Flora und Fauna.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer jetzt Lust auf dieses Land bekommen hat, den kann ich es (neben Mosambik) nur wärmstens empfehlen. Es gibt in Zimbabwe ja noch ganz viel anderes zu entdecken, wie die gigantischen Viktoriafälle, tolle Naturparks, Felsmalereien, …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück in Beira: hier gibt es nun die ersten Sommergewitter. Nach einigen schwülen und heißen Tagen tut die Abkühlung richtig gut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Advent und Weihnachten merken wir hier keine Spur. Weihnachten werden wir am Strand in Tofu verbringen, wo es um diese Jahreszeit wahrscheinlich auch am angenehmsten sein wird.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir freuen uns von euch zu hören! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz liebe Grüße!&lt;br /&gt;Iris &amp; Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-9015139200785631351?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/9015139200785631351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/12/ein-land-im-dornroschenschlaf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/9015139200785631351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/9015139200785631351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/12/ein-land-im-dornroschenschlaf.html' title='Ein Land im Dornröschenschlaf ....'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-2135037586378854373</id><published>2009-11-26T07:12:00.002+01:00</published><updated>2009-11-26T07:14:37.244+01:00</updated><title type='text'>Fotos vom Gorongosa NP online</title><content type='html'>Liebe Leute,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;habs jetzt endlich geschafft und die unzähligen Fotos vom Gorongosa Nationalpark mit seiner berauschenden Tier- und Pflanzenwelt aufzusortieren und online zu stellen.&lt;br /&gt;Hier der Link (bzw. über Fotolink rechts erreichbar):&lt;br /&gt;http://www.flickr.com/photos/ratzi/tags/gorongosa/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß beim Stöbern, vielleicht kann mir ja der eine oder andere ein Tier benennen, ich kenn sie nicht alle...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grüße in den kalten Norden,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/Sw4chy7xaKI/AAAAAAAAACo/7H2jiKO7G68/s1600/p1030164.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/Sw4chy7xaKI/AAAAAAAAACo/7H2jiKO7G68/s320/p1030164.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5408291569452279970" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-2135037586378854373?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/2135037586378854373/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/11/fotos-vom-gorongosa-np-online.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2135037586378854373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2135037586378854373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/11/fotos-vom-gorongosa-np-online.html' title='Fotos vom Gorongosa NP online'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/Sw4chy7xaKI/AAAAAAAAACo/7H2jiKO7G68/s72-c/p1030164.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-9124622956871458530</id><published>2009-11-19T13:52:00.003+01:00</published><updated>2009-11-19T14:17:24.766+01:00</updated><title type='text'>mir is kalt</title><content type='html'>Und das zurecht, vor zwei Tagen wurden wir von einer regelrechten Kältewelle überrollt. Ich musste tatsächlich ein langes Hemd zur Arbeit anziehen und brauchte in der Nacht das Leintuch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vorbereitungskurs bekamen wir eine interessante Anekdote zum Thema Interkulturelle Verständigung zu hören.&lt;br /&gt;Eine junge Entwicklungshelferin macht fleißig ihre Workshops in Afrika, gegen Ende wurde dann auch noch evaluiert, ob es den Teilnehmern gefallen hat. Daher Flipchart an die Wand genagelt, Klebepunkte in die offenen Hände der Teilnehmer. Die Kollegin hatte es gut gemeint und wollte die Abstimmung auflockern, malte halt eine Sonne für die positiven Stimmung und eine Gewitterwolke für negatives Feedback als zwei Spalten auf das Blatt und lies abstimmen.&lt;br /&gt;Das Ergebnis war vernichtend, fast alle Klebepunkte auf der Wolkenseite, die gute Dame war völlig verzweifelt, gab sie sich doch sehr Mühe um den Workshop gelingen zu lassen - was in ihrem Verständnis auch gelungen war.&lt;br /&gt;Im vertrauensvollen Gespräch mit einem Teilnehmer über das vermeintlich schlechte Ergebnis der Evaluierung kam dann die Rückmeldung, dass doch eh alles klar ist - die Teilnehmer hätten doch eh fast alle positiv abgestimmt - bei der Wolke???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück nach Beira, Mosambik, Mitte November: Seit letzter Woche (also vor der echt argen Kältewelle mit knappen 24°C) wissen wir auch warum Afrikaner einen wolkenbedeckten Himmel, Regenwolken und Gewitter als angenehm empfinden. Die Regenzeit kehrt ein und mit ihr eine echt zache Hitze. Fast jeden Tag 30-35°, was an sich noch erträglich ist, gepaart allerdings mit einer enormen Luftfeuchtigkeit... Man schwitzt, ständig. Momentan gehts noch halbwegs, zumindest in der Nacht ersparen wir uns (noch) das Schwitzen. Aber ab 6 in der Früh beginnt man automatisch zu schwitzen, man schwitzt beim Brotschneiden zum Frühstück, beim Schuheanziehen und erst recht auf dem Weg zur Arbeit, man klebt am Bürosessel fest, schwitzt beim Heimgehen zu mittag. Schwitzt vor dem Essen, nach dem Essen, und währenddessen sowieso. So geht das Spiel meist bis 10:00 abends weiter... ufff - momentan trinken wir mindestens 3-4 Liter Flüssigkeit (meist Wasser ;-) ) pro Tag.&lt;br /&gt;Von daher war der Kälteeinbruch (ja ich kann mir die Kommentare schon vorstellen... *ggg*) echt angenehm und wir verstehen die Anekdote der braven EH mit der Abstimmung nun viel besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, als es so bitterkalt geworden ist kam auch ein ordentlicher Wind dazu. Der gleich das halbe Dach der Uni abgetragen hat. Kurz vor der Mittagspause war plötzlich ein enormer Lärm zu hören, unidentifizierbar, extrem laut. Ein Blick nach draußen zeigte schon das Desaster, das halbe Blechdach eines Traktes der Uni hat sich gelöst und ist donnerbrausend auf den Parkplatz gestürzt - verletzt wurde glücklicherweise niemand, lediglich ein Auto wurde unter den Blechtafeln begraben. Ich möcht mir allerdings nicht vorstellen was diese Tafeln (genannt Chapas, also genauso wie die öff. Busse hier (die sich abgesehen von einem vermeintlich eingebauten Motor auch nicht wirklich von den Blechtafeln unterscheiden...) ) mit einem Menschen angerichtet hätten.&lt;br /&gt;Das Dach wurde letztes Jahr einfach auf das bestehende Dach draufgenagelt, warum auch ein Dach reparieren wenns einfacher und billiger ist einfach ein zweites drüberzukleben... ABER: genaudasselbe ist angeblich bereits letztes Jahr passiert, manchmal kann man echt nur den Kopf schütteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denne, heut vormittag ist uns die Abstimmung der Bankbuchhaltung für Jänner gelungen - das freut mich total. Mein Kollege ist wirklich total ehrgeizig und wissbegierig, macht Spaß so zu arbeiten.&lt;br /&gt;Und daher wieder ran ans Schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euch wünsche ich einen wunderschönen Tag, würd liebend gerne auf einen Glühwein vorbeikommen aber mir ist leider schon wieder zu heiß dafür :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe aus Beira,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Die ersten Besucher haben sich angemeldet: Mum und Kurt kommen Mitte Juli, also für alle schnellentschlossenen: Restplätze sind noch vorhanden! ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-9124622956871458530?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/9124622956871458530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/11/mir-is-kalt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/9124622956871458530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/9124622956871458530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/11/mir-is-kalt.html' title='mir is kalt'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4685496779142421515</id><published>2009-11-06T11:34:00.000+01:00</published><updated>2009-11-06T11:40:13.121+01:00</updated><title type='text'>Lebenszeichen einer Arbeitssuchenden</title><content type='html'>Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ich melde mich mal wieder! Langsam wache ich aus meiner Lethargie wieder auf. Die letzten Wochen waren neben dem DW-Meeting in Sussundenga eher ereignislos. Anfang Oktober gab es die Zustimmung von H3 für das Aus meines Projektes, was ganz in meinem Sinne ist. Mit dem Aus gibt es nun grünes Licht eine neue Organisation zu suchen. Da es da für mich nicht allzu viel zu tun gibt und ich nach wie vor versuche mich zuhause so gut wie möglich zu beschäftigen, musste ich jetzt erst einmal durch ein großes Motivationstief durch. War es ja gerade das, was ich vermeiden wollte: ohne sinnvolle Aufgabe in einem fremden Land sein. Der fehlende Arbeitskontext bedingt dann natürlich auch, dass mit meinem Portugiesisch so gut wie nix weitergegangen ist. Letzte Woche habe ich mich dann einfach fallen lassen in das Buch „Garp und wie er die Welt sah“ von John Irving, um die Nachwehen des DW-Meetings zu vergessen. Die dortigen Diskussionen haben trotz meines immerwährenden Optimismus ziemlich an mir genagt. Es wurde viel erzählt, es wurde viel thematisiert, neben Kritik wurde versucht viele konstruktive Vorschläge zu machen, ... und es wurde sehr klar, dass vieles anders gemacht werden sollte. Es ist nicht nur meine Situation schwierig, sondern die einiger anderer auch. &lt;br /&gt;Wolfgang, unser Vorortstrukturleiter setzt sich nun für mich ein, dass ich so schnell wie möglich ein neues Projekt bekomme, um das Dire-Problem dadurch ebenfalls lösen zu können. Ich habe immer noch nur ein vorübergehendes Visum, wodurch ich Ende November wieder Zimbabwe besuchen muss, um dort ein Neues zu beantragen. Da unser letzter Zimbambwe-Bericht noch aussteht, gibt es dann eine weitere Chance euch von diesem Land zu erzählen. &lt;br /&gt;Im Zusammenhang mit FUSA fand ich bis zuletzt immer mehr Details heraus, die die Organisation so vertrauensunwürdig machte, was zu dem Schluss führen musste, dass ich und H3 uns zurückzogen. Wen mehr Details interessieren erzähle ich sie gerne persönlich.&lt;br /&gt;Diese Woche plane ich sehr leidenschaftlich, was mit dem kleinen Stück Erde in unserem Hof noch anzufangen ist. Ich habe bereits Piri-Piri gesammelt (Hmm! und daraus eine super scharfe Sauce gemacht), ein paar Kräuter gibt es auch schon und die erste Tomate wurde heute reif. Die Bananenstaude, die ich schon vor mehreren Wochen gesetzt habe wächst lustig drauflos. Aber aus dem kleinen Garten lässt sich sicherlich noch mehr rausholen!  &lt;br /&gt;Auch Sprachstunden habe ich jetzt wieder begonnen. Mussa (siehe Bericht von Andreas) scheint ein besserer Lehrer zu sein, als die beiden anderen mit denen ich es vorher probiert habe. Rabia, mit der ich zuletzt Stunden gemacht habe, ist Volksschullehrerin und hat mir gezeigt, wie schrecklich mosambikanische Lehrmethoden sein können. Ich drückte für sie beide Augen zu, weil sie nett ist und weil sie auch hochschwanger war. Traurig war dann, dass sie ihr Kind verloren hat – auch ein typisch mosambikanisches Schicksal. &lt;br /&gt;Die Sterblichkeit bei der Geburt ist hier sehr hoch. Ich habe ihrem Mann Julinho Geld geliehen (300 Mt = weniger als 10 €), dass er ihr ein dringendes Medikament kaufen konnte, um ihre gesundheitliche Situation zu stabilisieren. So was wie eine Krankenkassa gibt’s eben auch nicht. Ein dringendes Medikament wird im Krankenhaus einfach nicht verabreicht, wenn es sich die betreffende Person nicht leisten kann. Julinho hat mir bei unserem Rundgang im „Hospital Central da Beira“ das Krankenhaus als den Ort vorgestellt, wo viele Leute herkommen, um zu sterben. In Österreich würde man sagen, dass ein Krankenhaus dazu da ist, um wieder gesund zu werden. Und meine Erzählung von der Existenz einer Allgemeinen Krankenkassa klingt in den Ohren von Julinho sehr, sehr unwirklich und sehr paradiesisch.&lt;br /&gt;Vieles ist anders, insbesondere unsere „Welt“ rückt in ein anderes Licht. Und die Arbeit in diesem Kontext (inklusive Organisationen) ist manchmal sehr, sehr absurd. Ich denke, dass neben schönen Erlebnissen auch noch sehr viele Verrücktheiten auf uns warten. Aber deshalb sind wir ja hier, um die Welt von einer anderen Seite zu betrachten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz liebe Grüße an euch alle!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iris  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S. Zwischen den Zeilen habe ich ein paar Sonnenstrahlen eingepackt! Ich denke ihr könnt sie jetzt brauchen :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4685496779142421515?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4685496779142421515/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/11/lebenszeichen-einer-arbeitssuchenden.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4685496779142421515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4685496779142421515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/11/lebenszeichen-einer-arbeitssuchenden.html' title='Lebenszeichen einer Arbeitssuchenden'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-3696831371568698936</id><published>2009-11-05T09:26:00.004+01:00</published><updated>2009-11-05T10:07:37.819+01:00</updated><title type='text'>Die liebe Arbeit</title><content type='html'>Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nachdem ich grad so richtig in Arbeitsstimmung war, der Kollege der uns evtl. weiterhelfen kann allerdings soeben verschwunden ist, nehm ich mir einfach die Zeit und schreib mal wieder was.&lt;br /&gt;Jaa, endlich tun sich ein paar kleine Baustellen auf, wer also etwas Interesse an Buchhaltung hat wird sich sicher über ein paar Eindrücke freuen, alle übrigen sollten den Abschnitt überspringen und weiter unten weiterlesen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der zentralen Punkte in der Buchhaltung ist die Abstimmung der lokalen Bücher, also das was täglich in den PC reingeklopft wird, mit den Bewegungen auf der Bank. &lt;br /&gt;Ein Beispiel: Student kommt mit einem Einzahlungsbeleg der Studiengebühren, Studiengebühren werden im System als bezahlt gebucht - ob allerdings das Geld tatsächlich auf dem Konto ist sieht man erst am Kontoauszug. Diese Abstimmung geschieht in der Regel monatlich. Buchhaltungssysteme bei uns (SAP... *seufz*) erledigen dies fast automatisch, nicht umsonst geben wir bei einer Überweisung stehts eine Referenz/Rechnungsnummer an, damit werden dann die Belege zusammengeführt.&lt;br /&gt;Mein liebe Kollege Domingos neben mir hat leider kein SAP, sondern erhält von der Bank einmal im Monat eine siebennseitige A4-Liste mit den Bewegungen auf dem Konto. Nun (sollte) er anhand der Liste und eines Ausdrucks aus dem BH-Programm den Abgleich machen, was augenscheinlich extrem mühsam und zeitaufwändig ist. Da jedoch im 5-minuten Takt irgendwelche Leute ins Büro reinplatzen und irgendwas von ihm brauchen fehlt es ihm einfach an Zeit und Konzentrationsmöglichkeit für diese Aufgabe.&lt;br /&gt;Meine Idee wäre, den Abgleich via Excel einfacher zu machen - daher hätte ich gestern versucht, den Ausdruck der Bank zu digitalisieren. War leider nix. Nächste Idee: wenns Internetbanking gäbe kann man da meist die Bewegungen runterladen...&lt;br /&gt;Und tatsächlich, der Administrator im Büro nebenan hat angeblich einen Account zu Web-Zugang zum Konto. &lt;br /&gt;Wenn das klappt hab ich einen großen Brocken hier heben können, Domingos hat diese Abstimmung seit März (also seit meine Vorgängerin Irmi nicht mehr da ist) nicht mehr gemacht. Wenn wir den Prozess einfacher machen können klappts vielleicht besser... Vamos ver, schaun ma mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im sonstigen beginnt mein Arbeitstag momentan immer mit eine Portugiesischstunde mit einem mittlerweile Ex-Kollegen von Iris, Sr. Mussa. Er hat vorher bei FUSA als Englischlehrer gearbeitet. Die Grundschule (12 Klassen) hat er mit seinen 22 Jahren bereits abgschlossen, was nicht unbedingt Standard ist hier (unsere neue Empregada bspw. ist 38 Jahre alt und macht grad den Abschluss der 5.Klasse).&lt;br /&gt;Er ist wie gesagt jung und sehr zielstrebig und wünscht sich nichts mehr als auf die Uni gehen zu können. Er kommt nun daher täglich zu mir auf die Uni, mit Hemd und Krawatte, und geniest es sehr etwas Uniluft zu riechen.&lt;br /&gt;Er wohnt quasi neben der Uni im Bairro, kenne sein Haus leider nicht aber es wird eine Lehmhütte mit Strohdach wie alle anderen Hütten im Bairro sein. Durch seine Englischkenntnisse und gute Grundbildung sticht er schon gehörig aus der Masse, darüberhinaus ist er ein echt netter und zurückhaltender Kerl.&lt;br /&gt;Für die tägliche Stunde will er auch kein Geld, er will solange Unterricht geben dass er genug für die Studiengebühren beisammen hat.&lt;br /&gt;Die UCM, die katholische Uni von der ich diese Zeilen schreibe, wird er jedoch vermutlich nie besuchen können. Hier betragen die Gebühren unglaubliche 1.500 US-$ pro Semester, ein Betrag der eigentlich unvorstellbar ist, wenn man sich das durchschnittliche Jahreseinkommen von etwa 600 US-$ vor Augen hält. Ja, hier studiert die Elite, was mich eigentlich etwas betrübt...&lt;br /&gt;Selbst die staatliche Uni, die zwar keinen guten Ruf geniest, verlangt etwa 100 US-$ Studiengebühren.&lt;br /&gt;Er möchte gerne Portugiesisch und Englisch studieren, um ein richtiger Professor zu werden. Wir finden diese Idee sehr unterstützenswert und haben daher beschlossen, ihm das Studium auf der pädagogischen Hochschule (Gebühren ebenfalls ca. 100 $/Jahr) zu finanzieren und im Ausgleich Stunden bei ihm zu nehmen.&lt;br /&gt;Die Stunden mit ihm sind sehr interessant, und das Portugiesische wird von Tag zu Tag besser...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würd mich freuen mal wieder was von euch zu lesen, mein mailpostfach verhungert schon fast mangels Post...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sommerlich heiße Grüße,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-3696831371568698936?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/3696831371568698936/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/11/die-liebe-arbeit.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3696831371568698936'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/3696831371568698936'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/11/die-liebe-arbeit.html' title='Die liebe Arbeit'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4417498503548443009</id><published>2009-10-26T09:24:00.002+01:00</published><updated>2009-10-26T09:34:13.648+01:00</updated><title type='text'>Adresse für Post aus Übersee</title><content type='html'>Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;puhh - wir sind nachlässig... ja ich weiß aber versprochen, in den nächsten Tagen gibts wieder ausführliche Infos. In den letzten paar wochen gabs einige interessante Entwicklungen, aber mehr dazu später mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst mal die Postadresse von der Uni hier, falls uns jemand mal was schicken möchte (Mannerwaffeln und Flohbänder für Nhica sind herzlichst willkommen...):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Universidade Catolica de Mocambique&lt;br /&gt;Faculdade de Cienca de Saude&lt;br /&gt;c/o Andreas Ratzenböck&lt;br /&gt;Rua Marques Soveral 960&lt;br /&gt;CP 821&lt;br /&gt;Beira Sofala&lt;br /&gt;MOCAMBIQUE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, werd mir demnächst mal ein ruhiges Stündchen genehmigen und ausführliche Infos niederschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichste Grüße in den kalten Norden (ich schwitze schon beim Tippen...),&lt;br /&gt;Andreas&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4417498503548443009?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4417498503548443009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/10/adresse-fur-post-aus-ubersee.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4417498503548443009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4417498503548443009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/10/adresse-fur-post-aus-ubersee.html' title='Adresse für Post aus Übersee'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-5054553823468372415</id><published>2009-10-19T08:21:00.003+02:00</published><updated>2009-11-05T17:23:44.048+01:00</updated><title type='text'>Update Oktober</title><content type='html'>Ja Hallo mal wieder,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schaue grade aus dem Fenster wie die Regentropfen nur so runterprasseln, so könnte also hier die Regenzeit aussehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir machen uns heute auf den Weg zum Horizont3000-Regionaltreffen, mit anschließendem Besuch im Gorongos Nationalpark - quasi der Hauspark von Beira.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hab grad festgestellt dass seit dem Trip nach Simbabwe nix mehr geschrieben wurde - also gibts nach der Rückkehr nächsten Montag dafür dann geballte Ladung. Fotos aus Simbabwe sind übrigens schon online!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also dann, atè logo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße,&lt;br /&gt;Andreas &amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-5054553823468372415?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/5054553823468372415/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/10/update-oktober.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5054553823468372415'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/5054553823468372415'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/10/update-oktober.html' title='Update Oktober'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-6957596164875328023</id><published>2009-09-24T11:22:00.003+02:00</published><updated>2009-09-24T11:31:01.916+02:00</updated><title type='text'>Out of Mosambik</title><content type='html'>Liebe Freunde und eifrige Mitleser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir sind dieses Wochenende unterwegs und fahren nach Simbabwe, von Europa aus gesehen wiedermal eine halbe Weltreise in die Tiefen des afrikanischen Kontinents, von Beira aus eine 4 Stundenfahrt mit dem tiefsinnigen Zweck, das Visum von Iris neu ausstellen zu lassen da das alte nächste Woche ausläuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte also nicht wundern wenn wir telefonisch und sonstwie nicht erreichbar sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geplante Tour: Heute nach Mutare, morgen Botschaftskram erledigen, Wochende am Vumba-Mountain, eventuell noch das Umland von Mutare erkunden. Montag oder Dienstag Rückfahrt nach Chimoio um dort die Fakultät der UCM zu besuchen (damit ist auch meine Fahrt gerechtfertigt...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem was wir bisher über Simbabwe, einstige Kornkammer und Vorzeigestaat des südlichen Afrikas gehört haben, sind wir schon sehr gespannt. Eine andere Welt soll es sein, im Vergleich zu Mosambik. Allerdings halt durch die Misswirtschaft des Diaktators Mugabe mittlerweile ausgesaugt, die Inflation im letzten Jahr betrug einige Millionen (!!!) Prozent, die lokale Währung wurde abgeschafft und der US-$ ist nun offizielles Zahlungs- und Bestechungsmittel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vamos ver, schaun ma mal...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also dann, nächste Woche gibts dann ein paar Eindrücke aus Simbabwe (dort soll es Flohbänder geben, das wird ganz besonders unserem Hündchen gefallen :-) )&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas &amp;amp; Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-6957596164875328023?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/6957596164875328023/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/09/out-of-mosambik.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6957596164875328023'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/6957596164875328023'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/09/out-of-mosambik.html' title='Out of Mosambik'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-7289531454230706063</id><published>2009-09-17T16:12:00.002+02:00</published><updated>2009-09-17T16:24:53.265+02:00</updated><title type='text'>Mosambik und seine Menschen</title><content type='html'>Auch ich versuche wiedereinmal alle Eindrücke und Erlebnisse in einen Bericht zu packen - kürzer ist leider unmöglich :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir nun schon länger als zwei Monate hier sind erleben wir so Manches, was am Anfang besonders war, als normal. Man gewöhnt sich ziemlich schnell an seine neue Umgebung, natürlich erleben wir aber immer noch überraschende Momente in der Begegnung mit Menschen aus Mosambik. Die Sprachbarriere spielt immer noch eine Rolle und erweckt immer wieder das Gefühl von neuem, dass man manche Begegnungen die sehr spannend sind, nicht so richtig ausschöpfen kann. Könnte man doch alles was einem erzählt wird verstehen und die eine oder andere Frage daran knüpfen, die dann die nächste Erzählung ins Rollen bringt – das Erleben wäre um so vieles reicher! Andererseits schützt die Sprachbarriere vielleicht auch vor allzu schnellem eintauchen in die andere Kultur – das Erleben ist ohnehin so schon reich genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende haben wir unseren ersten Off-Road-Ausflug in die Umgebung von Beira gemacht. Wir haben Djonge auf der Suche nach dem geeigneten Djembenholz in die Wälder und Dörfer von Savane begleitet. Djonge ist schon lange mit Hani, einer Kollegin, befreundet und ist ein meisterhafter Trommler und zeigt uns wie man eine Djembe vom ersten Augenblick an herstellt. (Danach gibt er uns hoffentlich auch noch solange Trommelunterricht, bis wir gut mit dem Instrument umgehen können ☺.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir ein paar Bauern besucht haben, mit denen Djonge über Preis und Qualität des Trommelkörpers verhandelt hat, hat uns der letzte Bauer zum Regulo begleitet, bei dem wir schließlich zelten wollten. An einem Regulo geht in Mosambik nichts vorbei. Alles muss mit diesem abgeklärt werden. Der Bauer hätte uns nicht einfach erlauben können auf seinem Grundstück zu campieren, alles muss vorher mit dem Regulo abgeklärt werden. Ein Regulo ist so was wie ein Bürgermeister, der jedoch nicht politisch eingesetzt wird, sondern aufgrund von Tradition. Er beeinflusst alle Entscheidungen, die in seinem Gebiet getroffen werden.&lt;br /&gt;Also fuhren wir eine weitere Stunde durch das Gelände zum Haus des Regulo.&lt;br /&gt;Dort angekommen überreichten wir Gastgeschenke und stellten uns vor – Hani und Djonge, die Portugiesisch beherrschen, erklärten den Grund unseres Hierseins und baten den Regulo um einen Platz zum Campen. Er erlaubte es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang fühlten wir uns nicht wohl. Es ist ungewohnt, bei jeder Kleinigkeit den Regulo um Erlaubnis zu fragen. Die anderen Männer, Frauen und Kinder konnten keine Stellung beziehen, ihnen war nicht erlaubt irgendetwas zu entscheiden. Der Regulo wirkte außerdem sauer, weil Hani auf seine Frage, wo ihr Patrao (=Herr) sei, geantwortet hat, dass sie ihr eigener Patrao ist. Etwas völlig unverständliches für den Regulo. Gleich nach den ersten Sätzen prallte bei dieser Begegnung die zutiefst hierarchisch strukturierte Haltung des Regulos in dessen Augen Frauen als Besitz gelten und er sicherlich mehr als drei hat, mit der selbstverständlichen – und europäischen Haltung von Hani aufeinander, dass jeder Mensch fei ist selbst zu entscheiden.&lt;br /&gt;Hani und Djonge wussten jedoch auch, wie sie die Situation wieder retten konnten. Wir gingen zum nächsten Haus, wo wir Getränke kaufen konnten. Die Männer konnten mit 8 Flaschen Schnaps ohne weiteres freundlich gestimmt werden und waren am Ende des Abends auch ziemlich betrunken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe des Abends erfuhren wir, dass gerade eine Trauerfeier abgehalten wurde, da die vier Monate alte Tochter des Regulo am Montag verstorben war. Durch unser erscheinen haben wir die Trauerfeier des Dorfes ohne es selbst zu wissen in ein unerwartetes Spektakel verwandelt. Andreas hat seine Feuerpois ausgepackt und hat alle damit beeindruckt. Ich fühlte mich umso mehr in eine magische Welt versetzt. Die Hütten, die nur durch den Widerschein des Feuers erhellt wurden, die Lagerfeuer von denen aus die Menschen dem Feuerspiel zusahen. Die Frauen saßen um ein eigenes Feuer, die Männer ein Stück entfernt um ein anderes. Dazwischen die Hunde, die Kinder. Wir Fremden saßen bei den Männern. Dann servierten die Frauen für uns das Huhn, das sie zwei Stunden vorher für uns geschlachtet haben. Unser Hunger war schon ziemlich groß, ganz klar, dass es ausgezeichnet schmeckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nhica machte der Ausflug ganz besonders Spaß, er konnte mit anderen Hunden herumtoben, Hühner jagen und die Umgebung erkunden. Er hat uns gezeigt, dass er ein toller Outdoor-Hund ist und jedes Abenteuer mitmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Stadt läuft zum Glück vieles anders. Von so extremen hierarchischen Strukturen bekommen wir hier unmittelbar nichts mit. Auch wenn der Führungsstil mancher Vorgesetzter gegenüber den Einheimischen manchmal sehr herrisch ist, und die Angestellten widerrum sich wie Untergebene verhalten. Auch Andreas ist für unsere Guardas der Patrao. Volkmar, ein H3 Kollege, wollte seinem Guarda abgewöhnen ihn „Patrao“ zu nennen. Seither nennt er ihn Boss. Ansonsten merkt man doch mehr Offenheit und Freigeist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was lange nicht heißt, dass das Leben so verläuft, wie bei uns. Insbesondere auf ein anderes Zeittempo müssen wir uns einstellen. Nicht nur, dass wir plötzlich eine Unmenge an Zeit zur Verfügung haben, viele andere Dinge brauchen ebenfalls viel Zeit. Seit Wochen warten wir nun auf unseren Internetanschluss. Seit zwei Tagen haben wir nun endlich eine Leitung, seither warten wir aber, dass sie frei geschaltet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute (16.09.09) konnten wir endlich ein Regal von einem Tischler abholen, auf das wir ebenfalls schon seit Wochen warten. Angesichts seiner Möglichkeiten und seiner nur dürftig ausgestatteten Werkstatt ist es andererseits auch wieder toll, dass er es in „nur“ Vier Wochen bauen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Notfall kann es dann aber wieder überraschend schnell gehen. Letzte Woche ist unsere Wasserpumpe ausgefallen. Ich habe mich schon darauf eingestellt nun ein, zwei Tage kein Wasser im Haus zu haben. Nach einem Telefonat mit der Hausverwalterin sind die Handwerker dann schon nach einer Stunde da gewesen und haben die Pumpe in kurzer Zeit repariert. &lt;br /&gt;Anekdoten gibt es noch unzählige zu erzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auch über eure Geschichten und Neuigkeiten aus Österreich (Schweden oder Amerika)!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Grüße!&lt;br /&gt;Iris und Andreas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS.: nun kann ich doch noch gleich die frohe Botschaft verkünden: das Internet funktioniert endlich! Ab sofort sind wir wieder von zuhause aus mit der "Welt" vernetzt :-).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-7289531454230706063?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/7289531454230706063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/09/mosambik-und-seine-menschen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/7289531454230706063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/7289531454230706063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/09/mosambik-und-seine-menschen.html' title='Mosambik und seine Menschen'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-2673445161676646417</id><published>2009-09-14T10:25:00.002+02:00</published><updated>2009-09-14T10:43:10.903+02:00</updated><title type='text'>Update September</title><content type='html'>Hallo liebe Leute,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nachdem wir leider immer noch keinen Webzugang zu Hause haben, gibts die Infos aus Beira wiedermal etwas später dafür aber in geballter Ladung :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im letzten Monat war für uns weiter Setteln angesagt, Haus weiter einrichten und zahlreiche Behördengänge zu erledigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ganzen Kleinigkeiten fressen ganz schön viel Zeit auf, beispielsweise das Anmelden und Versichern des Autos braucht einen Zeitaufwand von mehreren Tagen über insgesamt zwei Wochen verteilt. Der Kaufvertrag muss notariell beglaubtigt werden (war mal mittags beim Notar, angesichts der Menge von etwa wartenden - d.h. im Pulk herumstehenden und schreienden 50 Personen bin ich wieder gegangen), anschließend beim Verkehrsamt abgegeben und bearbeitet werden. Eine Woche später kann man dann den Zulassungsschein abholen und zur Versicherung fahren, um die Haftpflichtversicherung abzuschließen, was wieder einen halben Vormittag in Anspruch nimmt. Steuern und die Radiogebühren hab ich noch nicht bezahlt - hab ich erst gestern erfahren dass das auch noch nötig ist... wird wohl wieder ein Lauf von Ponitus zu Pilatus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich schnell schreitet auch unsere Telefonleitung/Internetanmeldung voran. Man braucht hier einfach immer zig Termin bis ein paar Zetteln ausgefüllt und abgestempelt werden, Geduld ist eine Tugend heißt es und von dieser braucht man hier echt mehr als genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank Nhica, unserm Hund, sind wir quasi gezwungen fast täglich einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Der Kleine liebt den Strand ebenso wie wir - nachdem dieser auch nur einen Katzensprung von der Haustüre entfernt liegt wandern wir meist den langen Sandstrand auf und ab. Ein Grund, warum Nhica den Strand wohl so gern hat sind die zahlreichen Fischreste von den Fischern. Vorletzte Woche allerdings hat er sich ein wenig übernommen und zu viel oder das falsche Zeug erwischt und sich einen Nachmittag lang erbrochen, hoffentlich eine Lehre nicht mehr alles anzurühren was hier so herumliegt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An den Wochenenden waren wir sehr aktiv, haben den Hausstrand von Beira erkundet (Rio Savane, ein kitschig netter Palmensandstrand mit Campinggelegenheit und Bungalows 30km vor Beira). Waren auf dem Festival de Arte de Young Africa und haben dieses Wochenende unsere Offroad-Taufe hinter uns gebracht und einen ausgedehnten Ausflug in den Busch unternommen. Zur weiteren Erläuterung der Ausflüge gibts eine Menge neuer Fotos mit entsprechenden Kommentaren.&lt;br /&gt;Viel Spaß mit den Fotos!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.flickr.com/photos/ratzi/sets/72157622364798316/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würden uns auch mal über die eine oder andere Nachricht von euch freuen - bis bald mal wieder,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andreas und Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-2673445161676646417?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/2673445161676646417/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/09/update-september.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2673445161676646417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/2673445161676646417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/09/update-september.html' title='Update September'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-4666827401457580377</id><published>2009-08-14T10:08:00.005+02:00</published><updated>2009-09-14T10:45:13.672+02:00</updated><title type='text'>FUSA</title><content type='html'>Mal sehen, wie lange mein Bericht – der schon überfällig ist - werden kann. Zum erzählen gibt es viel, aber ich muss nebenbei darauf achten, dass unser kleiner Hund Nhica nicht die Kabeln durchknappert. Nhica (= Schona: Erde, Welt) ist seit letzten Samstag bei uns und versüßt durch seine Anwesenheit unser neues Heim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SoUpXfAsGXI/AAAAAAAAACI/zOKfJ0KESvM/s1600-h/P1020595.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SoUpXfAsGXI/AAAAAAAAACI/zOKfJ0KESvM/s320/P1020595.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369743614147303794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nhica&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wie Andreas schon erzählt hat, haben wir uns schon behaglich eingerichtet, ein Haus mit kleinem Garten mitten in Palmeiras, ein ruhiger und angenehmer Teil Beiras, in der Nähe das Meer – der Platz ist wirklich geeignet für die nächsten zwei Jahre unsere „Insel“ zu sein.&lt;br /&gt;Es überrascht mich, wie schnell wir uns häuslich eingerichtet haben. Innerhalb kürzester Zeit haben wir alle notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen, die hier dazugehören, um angenehm und sicher leben zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SoUpvWLK0TI/AAAAAAAAACQ/wZKKDkjetcs/s1600-h/P1020602.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SoUpvWLK0TI/AAAAAAAAACQ/wZKKDkjetcs/s320/P1020602.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369744024092201266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;unser Häuschen, die linke Hälfte des orangen Hauses&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu gehört auch Beth, unsere Empregada, die jetzt schon die gute Seele des Hauses ist, sich um die Wäsche und den Haushalt kümmert und nebenbei zaubert sie zu Mittag noch ein mosambikanisches Gericht auf unseren Tisch.&lt;br /&gt;Und dazu gehört auch Bernardo der Guarda, der nachts Wache hält. Das hört sich nach unerschwinglichem Luxusleben an, und um ehrlich zu sein: so angenehm habe ich auch noch nie gewohnt. Dazu kommt noch, dass mein Arbeitsleben zurzeit noch so gut wie nicht existiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Montag war mein erster Arbeitstag bzw. wäre eigentlich mein erster Arbeitstag gewesen. Wahrscheinlich erlebe ich gerade einen typisch mosambikanischen Projektstart. Vor zwei Wochen habe ich mit Senhor Simonini, dem Leiter von FUSA, einen Plan ausgearbeitet, wie mein Einstieg ablaufen soll. Am Programm stand zwei Wochen lang jeden Tag mindestens drei Partnerorganisationen besuchen und kennenlernen. Ich war überrascht über die effiziente und vorrausschauende Vorgehensweise von Simonini. Nun ist von dem Plan vorerst nichts übrig.&lt;br /&gt;Am Montag wartete ich wie vereinbart um 9 h im Horizont 3000 Büro. Vorsichtshalber habe ich meinen Krimi eingepackt, da ich schon die Erfahrung gemacht habe, dass Simonini gerne zu spät kommt. An diesem ersten Tag ist er nicht erschienen, telefonisch war er ebenfalls nicht erreichbar. Am Abend erhielt ich eine Rückmeldung auf mein SMS: er habe sich den ganzen Tag um meine Papiere gekümmert.&lt;br /&gt;Am Dienstag sagte er mir telefonisch, dass wir unseren Plan ändern müssen, warum weiß ich nicht, weil dann die Verbindung abriss. Aber zumindest funktionierte die Kommunikation an diesem Tag via SMS.&lt;br /&gt;Heute (5.8.09) habe ich ihn schließlich tatsächlich getroffen – für eine Stunde. Die wichtigsten Dinge haben wir besprochen (er ist gerade dran mein Arbeitsvisum zu organisieren, was in Mosambik nicht gerade unkompliziert ist), dann war er schon wieder weg mit den Worten er wird sich bei mir melden, wenn er bei der Direccao de Trabalho fertig ist. Daher war ich wieder um 10 h zuhause und anschließend entpuppte sich dieser Tag auch wieder als ein Freier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von meiner Partnerorganisation FUSA kenne ich bis jetzt nur den Leiter Simonini. (FUSA = United Family for Solidarity in Africa) Simonini sucht gerade ein neues Büro, daher gibt es nicht den Ort wo ich selbstständig hingehen kann um schon mal Kollegen zu treffen. Grundsätzlich ist FUSA aber eine sehr interessante Organisation. Sie arbeiten an einer Schnittstelle mit vielen anderen Partnerorganisationen, die ebenfalls mit spezifischen Gruppen (Blinde, Taube, körperlich und geistig behinderte Menschen etc.) arbeiten. Der Schwerpunkt und ich schätze auch die Stärke von FUSA ist es Ausbildungen und Kurse für Klienten dieser Organisationen durchzuführen. Und dass ist in Mosambik auch dringend notwendig, da es ansonsten keine sonderpädagogische Förderung gibt. Behinderte Kinder oder Kinder von behinderten Eltern die auf der Straße leben haben daher auch schlechte oder gar keine Bildung. Das Arbeitsfeld scheint also unermesslich groß zu sein.&lt;br /&gt;In dem Organigramm, das mir Simonini am Anfang zur Erläuterung gegeben hat, erkennt man wahrscheinlich vor allem die Fußabdrücke der Entwicklungshelfer die vor mir mit FUSA gearbeitet haben. Auch die Berichte lesen sich sehr wohlwollend in einer Arbeitssprache, wie man sie auch in europäischen Berichten kennt.&lt;br /&gt;So war ich nach dem ersten Gespräch mit Simonini ziemlich beeindruckt und überrascht. Der Hintergrund und auch die konkrete Arbeit von FUSA ist aber immer noch nicht greifbar, da mir die Informationen wie Sand zwischen den Fingern entgleiten, und auch Simonini kurze Zeit später wieder verschwunden ist. Nach den ersten Erfahrungen ist klar, dass es erst einmal darum gehen muss einen Fuß in die Organisation zu bekommen. Wohlbekannte Beziehungsarbeit also, die mitunter auch nachgehend sein muss, ähnlich wie bei den Familien mit denen ich in Österreich gearbeitet habe, nur dass mein neuer Klient eine afrikanische Organisation ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also verbringe ich zur Zeit die Tage damit, mich mindestens einmal in eine der Chapas (Sammeltaxis) hineinzuquetschen und auf einem der Märkte oder Shops Besorgungen zu machen und danach ist auch immer noch viel Zeit die Seele baumeln zu lassen, Bücher zu lesen, mit dem kleinen Hund zu spielen und einfach die Stadt und das Leben hier auf mich wirken zu lassen. Beira gefällt mir ziemlich gut. Es ist eine vielseitige, lebendige Stadt mit einem entspannten Tempo. Andreas und ich sind in der österreichisch-deutschen Community, die sich hier mittlerweile gefunden hat, gut aufgehoben. Wir haben schon mehrere Abende damit verbracht Karten zu spielen und ansonsten findet sich auch immer eine gemeinsame Unternehmung. Das Klima ist auch gerade sehr angenehm. Während es die ersten beiden Wochen, die wir hier waren ungewöhnlich oft für die Trockenzeit geregnet hat und auch kalt war, hat sich das Wetter nun wieder normalisiert. Es ist sonnig, die Temperaturen klettern untertags auf ca. 25 Grad. Manchmal sind Tage dabei die etwas heißer sind und eine Vorahnung erwecken, wie die stickig schwülen Sommertage in Beira dann sein werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SoUrUNA1ehI/AAAAAAAAACY/LFxJIObVxB0/s1600-h/P1020608.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SoUrUNA1ehI/AAAAAAAAACY/LFxJIObVxB0/s320/P1020608.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369745756799728146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SoUreOhNVNI/AAAAAAAAACg/FYtPj80EdL4/s1600-h/P1020628.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SoUreOhNVNI/AAAAAAAAACg/FYtPj80EdL4/s320/P1020628.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5369745929002636498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe auch das Wetter in Österreich hat sich inzwischen normalisiert und ihr könnt einen halbwegs trockenen und sonnigen Sommer genießen!&lt;br /&gt;Ich freue mich über eure Nachrichten aus Österreich und schicke auf diesen Weg liebe Grüße!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Iris&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-4666827401457580377?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/4666827401457580377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/08/mal-sehen-wie-lange-mein-bericht-der.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4666827401457580377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/4666827401457580377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/08/mal-sehen-wie-lange-mein-bericht-der.html' title='FUSA'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SoUpXfAsGXI/AAAAAAAAACI/zOKfJ0KESvM/s72-c/P1020595.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-1301456316597914850</id><published>2009-08-05T09:56:00.002+02:00</published><updated>2009-08-05T10:39:48.382+02:00</updated><title type='text'>Hallo mal wieder</title><content type='html'>guuut, Internet haben wir immer noch keins zuhause aber ehrlich gesagt fehlts mir überhaupt nicht. Ich hab mich in den letzten Wochen schon daran gewohnt, wenns gut geht einmal die Woche meine mails zu checken und kein Lebenszeichen aus der europäischen Welt mitzubekommen.&lt;br /&gt;Gestern hab ich mal kurz den Standard online gelesen, von dem ganzen Terrorkram rund um den Globus bekommt man hierzulande nix mit - was mir ganz recht ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile sind wir schon richtig "hier", unser Haus (@Gerald: mit tatsächlichen dunkelbraunen Tropenholzböden, seeehr schön) wird immer wohnlicher.&lt;br /&gt;Das Möbelbeschaffen hier ist so ne Sache, wie schon erwähnt werden viele Möbel direkt neben der Straße verkauft - hier ein Bett, dort ne Kommode, da eine Bank. Iris hat mal aus dem Fenster einer Chapa einen schönen Couchtisch erspäht, ein paar Tage später sind wir dann mal dort vorbeimarschiert um das Ding zu kaufen. Dunkelbraunes Tropenholz, gut verarbeitet (Holzwurm ist im Preis inbegriffen), nach etwas Handeln ging das Teil für knappe 27.-€ über den imaginären Ladentisch. Da wir noch kein Auto haben wurde uns das Ding sogar nach Hause geliefert (ohne Aufpreis, also vermutlich doch zu teuer gekauft...) - am nächsten Tag kam der Verkäufer mit einem Fahrrad, den Tisch am Gepäckträger geschnallt, aber über die Art und Weise der Transporte aller möglicher Dinge darf man sich keine Gedanken machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztes Wochenende sind wir zufällig bei einer deutschen Kollegin gelandet, deren Hündin hat vor knapp 3 Monaten Nachwuchs bekommen und somit haben wir sogar schon einen kleinen Hund. Der Kleine bereichert die Freizeit sehr, obwohl wir beide schon "arbeiten" (...mehr dazu später) ist die gefühlte Freizeit sehr umfangreich. Mit dem Hund vergehen die Stunden wie im Flug :-)&lt;br /&gt;Fotos folgen natürlich bald!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arbeit: hehe, am Montag war mein erster Tag. Den Vormittag hab ich daher gleich beim Autohändler verbracht und uns ein ordentliches Fortbewegungsmittel beschafft. Kleinere Reparaturen werden nun noch erledigt und eigentlich hätte ich die Karre gestern bekommen sollen - nach mosambikanischer Zeitrechnung wirds also vermutlich heute oder morgen so weit sein...&lt;br /&gt;Wie gesagt sitz ich nun eh grad auf der Uni, im Büro des Fakultätsleiters der grad auf Urlaub ist. Mein Counterpart - so die EZA-Bezeichnung für den/die KollegInnen, die nach Einsatzende die Arbeit weitermachen sollen - hat ein winziges Büro, das wir erst noch umgestalten müssen. Wir haben besprochen, dass es wohl am besten sein wird dennoch möglichst nahe beinander zu sein. Meine Vorgängerin war räumlich getrennt und hat das als nicht besonders gut empfunden. Also werden wir uns künftig in diesem 3 m² Büro zusammenkuscheln - freu mich schon auf den Sommer hier...&lt;br /&gt;In den nächsten Wochen ist für mich hier Orientierung angesagt, mal schaun was hier alles so läuft - außerdem haperts mit Portugiesisch noch ziemlich...&lt;br /&gt;Der Arbeitstag ist sehr gut angelegt finde ich - ich geh zu Fuss vom Haus zur Uni knapp 10-15 min., Mittags ist hier fast überall Siesta angesagt, von 12-14:30 rührt kaum jemand einen Finger. Arbeitszeit daher 7:30 - 12:00, 14:30 - 17:00 - cirka versteht sich...&lt;br /&gt;Diese lange Mitttagspause ist etwas ungewohnt für uns, aber dennoch sehr angenehm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;@Stefan: freut mich von dir zu hören, Surfspots solls im Süden einige geben - aber Wippi hat sich ohnehin schon ein wenig schlau gemacht. Schlafzimmer steht jederzeit zur Disposition ;-)&lt;br /&gt;Strom ist halbwegs konstant, lediglich zwei partielle Ausfälle in den ersten zwei Wochen in Beira - obwohls früher tatsächlich um einiges mieser gewesen sein soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;@Doris: schon wieder Spanien???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;@Gerald: die Häuser hier sind ein Traum, an jeder Ecke wieder was anderes - alt und neu, top-renoviert und komplett verfallen. Kolonialer Baustil meets Soviet-Plattenbauten, die Inder bringen Farben und Formen und die Mosambikaner malen sich die kleinen Häuser mit Werbung für die konkurrierenden Mobilfunkanbieter bzw. Biermarken an, was glücklicherweise mittlerweile nicht mehr erlaubt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;@Mum&amp;amp;Kurt: Red-Snapper im Restaurant für knappe 5.- €, mhmmmm&lt;br /&gt;Auto: Toyota Hilux Surf 3.0, Bj.96 - vernünftig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, recht viele Fotos haben wir in letzter Zeit nicht geschossen, werden aber schon noch folgen. Ein paar gibts vom Hund ;-)&lt;br /&gt;Aja, noch auf den Hund gekommen:&lt;br /&gt;Wir sind noch auf der Suche nach einem Namen und haben mit unserem Sprachlehrer, einem Mosambikaner gesprochen. Nach ein paar Namen in Shona und deren Bedeutung gefragt, kamen folgende Nennungen:&lt;br /&gt;Armut, Schmerz, Tod, Krieg, Schwarz, Trauer, usw. usf... wir hätten uns eigentlich eher etwas "positiveres" vorgestellt. Im Gespräch wurden wir dann aufgeklärt, dass die oben genannten Namen in der mosambikanischen Bevölkerung sehr verbreitet sind. Und der aus unserer Sicht negative Beigeschmack der Bedeutung hat zum Zweck, dass die entsprechende Person vor ebendiesen Dämonen durch den Namen geschützt werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muss den Lehrer mal fragen was Floh und Zecken auf Shona bedeutet, das wär dann vielleicht sinnvoll... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, Iris hat versprochen demnächst auch ihre Eindrücke zu schildern, bis bald also!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Liebe,&lt;br /&gt;Andreas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Es gibt ne tolle Möglichkeit, von AT aus hierher zu telefonieren: 0820 177 177 anrufen, danach meine Handynummer eingeben +258 825552178. Kostet 9 cent geht allerdings nur vom Festnetz - freu mich natürlich über Anrufe/SMS solang Skype noch nicht geht :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-1301456316597914850?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/1301456316597914850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/08/hallo-mal-wieder.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/1301456316597914850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/1301456316597914850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/08/hallo-mal-wieder.html' title='Hallo mal wieder'/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-709109410768894908</id><published>2009-07-16T19:29:00.003+02:00</published><updated>2009-07-16T19:48:13.276+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Boa Tarde,  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;knapp zweieinhalb Wochen sind wir nun in Mosambik. Der Flug war halbwegs problemlos, dank einer kleinen Ladung Schlaftabletten kamen wir gut ausgeruht am 1. Juli in Beira an – etwas unwirklich war die Zwischenlandung in Johannesburg. Abgesehen von den 2° Außentemperaturen gabs am Flughafen Joburg guten Kaffee und nette Gelegenheiten, die 4 Stunden Aufenthalt zu überbrücken.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Anschlussflug nach Beira, knapp 1,5 Stunden weiter kam pünktlich. Allerdings war dieser gerammelt voll, was dazu führte, dass unser Fluggepäck nicht mitgenommen werden konnte. Einzig Iris' Rucksack wurde mitgenommen, das Gepäck der restlichen Kollegen und meines war nicht aufzufinden – immerhin kam es dann am nächsten Tag an und wir waren wieder mit frischen Unterhosen und Sack und Pack ausgestattet. Einzig mein auf den Rucksack geschnalltes Zelt inkl. einem Paar Sandalen ist irgendwo zwischen Wien und Beira ins Nirvana verschwunden, naja, irgendwer wird schon seine Freude damit haben.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die ersten 10 Tage unseres Aufenthaltes waren schon seit einiger Zeit von Horizont3000 vorgeplant. Gemeinsam der Vertretung unserer lokalen Ansprechperson, die wegen einer akuten Operation nun die nächsten 6 Monate ausfällt, haben wir unser sogenanntes Incountrytraining „durchlaufen“.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Endeffekt war das ein organisierter Schulausflug durchs Land. Unser Transportmittel war eine gemietete Chapa, einer der berühmt berüchtigten Toyota Hiace Busse.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Grundvorraussetzung für eine Zulassung als Chapa sind scheinbar mindestens 300.000 gefahrene Kilometer, dementsprechend ist der Zustand der Dinger. Unser Gefährt war noch vergleichsmäßig luxuriös im Vergleich zu den öffentlichen. Gestern Abend haben wir mal wieder gezählt – und kamen auf insgesamt 25 Personen in einem Minibus. Iris ist teilweise gestanden, hat aber trotz waghalsiger Fahrmanöver gar nicht umfallen können weil rundherum irgendwer gestanden, gesessen oder in sonstigen Zwangslagen gesteckt ist. Vermutlich hab ich da auch mein Handy verloren, böse Zungen meinen es wurde mir aus den Taschen geklaut – aus Selbstschutz und wegen Erhöhung der Motivation bleib ich beim Eigenverschulden ;-)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Zurück zum Incountrytraining: nach der Besichtigung eines tollen Ausbildungsprojektes sind wir auch gleich ins Landesinnere vorgestoßen. Die Straßen sind teilweise echt mörderisch, dennoch war ich positiv überrascht – die meisten Schlaglöcher kann man eh schon aus hunderten Meter Entfernung sehen, da sich problemlos zwei oder drei Personen reinlegen könnten... Gelegentlich gabs Straßensperren der Verkehrspolizei – dank des äüßerlichen Wirkens unseres „Chefs“, der von Baskenkappe bis Schuh vollkommen schwarz gekleidet ist, kam er meist als Pater und wir als seine Schäfchen durch.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Dann waren wir in Afrika.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/Sl9mxcTWiJI/AAAAAAAAAB4/hCWZuW7HvCU/s1600-h/p1020363.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/Sl9mxcTWiJI/AAAAAAAAAB4/hCWZuW7HvCU/s320/p1020363.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5359115081191164050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Bisher halbwegs überschaubarer Trubel in der Stadt, in Beira, dann das große we&lt;/p&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;ite Land. Es ist echt atemberaubend. Der Himmel erscheint tatsächlich näher, ich hab noch nicht rausgefunden woran das liegt. Die Wolken sind stets sehr nahe – und das Land ist RIESIG. Sobald wir über eine Erhöhung auf der Straße kommen fließt der Blick bis zum Horizont. Etwas, das wir Alpenvölkler kaum erahnen können. Zwischen Horizont und einem selbst ergießen sich die Savanne, keine Straßen in Sicht, keine Städte, keine Dörfer. Ein paar einsame „Inselberge“ sieht man immer wieder – das sind im Endeffekt riesige Grantiblöcke mitten in der Landschaft, teilweise bewachsen, teilweise völlig kahle Felsbrocken mit hunderten Metern Höhe und Breite. Nach und nach gewöhnt sich das Auge und man erkennt die kleinen Ansammlungen von Dörfern neben der Straße und in weiter Flur. Dort kommen auch die ganzen Leute her, die ständig neben und auf der Straße marschieren. Alleine, in Gruppen, Männer, Kinder, Frauen mit irgendwelchen Sachen auf dem Kopf tragend. Von Beira aus hatten wir eine Wegstrecke von ca. 200 Kilometer nach Chimoio, der drittgrößten Stadt Mosambiks, zurückzulegen. Auf dieser Strecke gabs ziemlich genau eine Kreuzung, wo die Haupstraße in nahezu exakter Nord/Ost/Süd/West Richtung wegführt. Wir fahren weiter Richtung Westen und erklimmen in dieser Zeit das Hochplateu Richtung Simbabwe. Auf der Fahrt durchqueren wir gelegentlich kleinere Ansiedelungen, dort befinden sich stets kleinere Märkt auf denen fleißig gehandelt wird. Ein paar mal haben wir uns da durchgeschlagen, Verkauft wird alles was gerade verfügbar ist. Seife, Kohle, Coca Cola und Red Bull, Radlreifen, Kleidung und je nach Region die Früchte der Saison. Momentan gibt’s Ananas en masse, Papayas ebenfalls.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nach knapp 6 Stunden Fahrt inkl. einer „kleinen“ Mittagspause (Essen dauert meistens ewig zum Bestellen und Zubereiten...) erreichen wir die freundliche Stadt Chimoio, wo auch eine unserer Kolleginnen arbeiten wird. Zwischen Beira und Chimoio gibt’s ziemlich genau 1 Tankstelle – obwohl man das nicht so genau sagen kann da der Sprit auch teilweise neben der Straße in verschiedensten Gebinden (oft gepanscht) erhältlich ist. Eigentlich haben wir damit gerechnet, unsere Chapa in Chimoio wieder auftanken zu können – was leider nicht möglich war da eine Dieselkrise die Region erfasst hat. Also kein Diesel in Chimoio, was die Weiterfahrt naturgemäß etwas behindert. Zwei Kollegen aus Beira, mit denen wir uns für den Abend in Chimoio verabredet haben, konnten auf dem ganzen Weg ebenfalls keinen Sprit auftreiben. Vor den zwei oder drei Tankstellen der Stadt haben sich mittlerweile hunderte Auto- und LKW-Fahrer in Schlangen gestellt, obwohl erst für die nächsten Tage wieder frischer Sprit angesagt wurde. Bis zu unserer geplanten Unterkunft hätte es unser Bus nicht mehr geschafft, daher ist der Kollege aus Beira eingesprungen und hat uns in zwei Fahrten zu unserer Unterkunft fahren können. Dies war dann auch der erste Ausflug abseits befestigter Straßen, mitten in finsterer Nacht, um halb 7...  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ach ja, Dämmern tuts so gegen halb 6, dann geht die Sonne unter. Um 6 ists dann stockdunkel, wirklich stockdunkel. Was das Autofahren nicht unbedingt einfach macht da die oben erwähnten Schlaglöcher nun nicht mehr sooo einfach zu sehen sind – ebenfalls die Passanten und anderen Autofahrer.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Da wir nun mitten in der Nacht (also um halb 9) angekommen sind, haben wir noch nix von der wahnsinnig schönen Lage der Casa Msika mitbekommen. Erst am nächsten Morgen konnten wir die wunderbare Lage der Lodge erkennen. Verstreut am Gelände einige kleinere Chalets bzw. Bungalows mit 2er oder 4er Belegung. Ein Restaurant auf Stelzen mit Pool am Rand eines riesigen, weiten Stausees, der oft von Fischereitouristen beangelt wird – die Fotos im Restaurant zeugen von guten Fängen. Karpfen, Barsche und Tilapias mit bis zu 13kg werden aus dem See geholt, ganz schön respektable Dinger... Die Logde kann man ruhigen Gewissens weiterempfehlen!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Den restlichen Tag haben wir in Manica verbracht, der letzten Stadt vor der Simabwianischen Grenze. Nach den Aufwartungen bei lokalen H3 Projekten (Horizont3000--&gt;H3) und einem Snack beim lokalen Libanesen (jaa, arabisches FastFood) gings wieder zurück in die Lodge und wir konnten die Abendstimmung genießen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;So in etwa gings die nächsten Tage weiter – Projektbesuch, Biertrinken, Schlafen, allerdings dann meist in kleineren und größeren Hotels in den Ortschaften. Ich bin dann mal zwei Tage wegen einer Erkältung, die ich seit unserem Abschiedsfestl mitgeschleift hab, im Hotel geblieben und hab etwas Ruhe genossen. Dann gings weiter zu einer Missionsstation im Süden des Landes, wieder etwa 7 Stunden Fahrzeit – davon eine knappe Stunde oder 25 km auf einer ziemlich wilden Piste. Die Pisten sind ein nettes Offroaderlebnis, hat mich echt gewundert wie unser Bus das überstanden hat.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Von der Haupstraße Richtung Maputo sind wir nun in Mangunde angekommen. Dort hat die Caritas und eine kolumbianische Kirche vor vielen Jahren eine Missionsstation aufgebaut. Mitten in der Pampa nun eine große Schule mit Internat, ein kleines Hospital und AIDS-Zentrum – die Leute hier kommen eigentlich so gut wie nie in größere Städte und haben ansonsten keinen Zugang zu Bildung oder ärztlicher Versorgung.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Vor Ort sind hier zwei H3-Mitarbeiter, eine Psychologin die als Lehrerin arbeitet und ein Arzt.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/Sl9kL7TPxOI/AAAAAAAAABw/9WCmVE67E7A/s1600-h/p1020536.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/Sl9kL7TPxOI/AAAAAAAAABw/9WCmVE67E7A/s320/p1020536.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5359112237653935330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wir sind natürlich wieder etwas spät angekommen, knapp vor Sonnenuntergang und haben kaum was von der Landschaft mitbekommen (abgesehen von einem echt schönen Sonnenuntergang inklusive rot glühendem Himmel wie ich ihn noch nie erlebt hab, sowie einem atemberaubenden Vollmondaufgang, naja immerhin). Daher haben wir am nächsten Morgen eine frühen Spaziergang gemacht – um dreiviertel Sechs am Morgen. Die Morgenstimmung war traumhaft, aber auch saukalt. Haben dort nun endlich eine Möglichkeit gehabt, einen Baobab/Affenbrotbaum genauer anzuschauen. Die Baobabs sind die riesigen afrikanischen Bäume, die aussehen, als hätte man sie verkehrt und mit den Wurzeln nach oben in den Boden gerammt – siehe Fotos. Die Dinger sind so wie alles in Afrika wieder RIESIG – siehe Foto anbei. Manche der Bäume sind bis zu 3000 Jahre alt, und so bizarr wie sie aussehen glaubt man das gern.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mangunge war nun schon einer der letzten Agendapunkte unseres ICT, nach der Rückkehr nach Beira hatte wir noch Gelegenheit, unsere künftigen Arbeitgeber (Uni und FUSA) kennenzulernen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Das war vor knapp einer Woche.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Anschluss an das ICT konnten wir uns mal ein wenig erholen, nun geht’s eigentlich „nur“ mehr darum, unsere künfitge Stadt zu erkunden und uns ein Heim zu organisieren.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Das hat auch problemlos geklappt, dank der Kontakte unserer Kollegen vor Ort konnten wir mit einer Maklerin eine Runde drehen und das erste Häuschen hat auch schon gepasst. Wir haben uns nun ein echt schönes Häuschen in der Stadt gemietet. Neu renoviert, tolle Fußböden aus Tropenholz, drei Schlafzimmer und sogar mit Klimaanlage. Diese werden wir wohl auch brauchen. Jetzt, im Winter, hats hier 25 Grad. Es is jetzt schon stickig und schwül – ich wills nicht mal erahnen wie es im Sommer wird...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wenn alles klappt ziehen wir am Wochenende bereits in unser Häuschen. Morgen wird Ofen und Kühlschrank geliefert, unser Frachtgepäck ist auch mittlerweilen angekommen. Ein Bett wird wohl auch zum Auftreiben sein, die stehen teilweise frisch gezimmert neben der Straße.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Derzeit sind wir bei einer Kollegin untergebracht. Sie arbeitet etwas außerhalb der Stadt und hat sich daher auch ein Haus in der Manga gemietet. Die Manga ist das Bairro von Beira, der große Vorort Beiras. Der Name rührt von der unzählbaren Anzahl an Mangobäumen her, zwischen denen sich kleinere Häuschen befinden. Ein riesen Viertel, ohne geteerte Straßen – etwa eine halbe Stunde Fahrzeit mit den Chapas in die Stadt. Sehr spannend hier zu wohnen...&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Eigentlich sind wir ziemlich überrascht von der Versorgungslage hier. Es scheint, als gibt es tatsächlich alles. Wie erwähnt ist Red Bull mittlerweile genauso verbreitet wie Coca Cola, in den Regalen des Filiale der südafrik. Supermarktkette „Shoprite“ findet man Nutella und Knorr-Packerlsuppe und alles andere Zeugs ebenfalls. Allerdings für geeschmalzene Preise. Beim Shoprite kann wohl echt nur einige wenige Prozent der Bevölkerung einkaufen – die Mindestlöhne hier liegen bei etwa 60 € (pro Monat), aber selbst die werden nur von einem kleinen Bevölkerungsanteil erreicht. Für die Waren im Shoprite zahlt man aber im Endeffekt dieselben Preise wie zuhause... krass.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Well then, würde mich freuen zu hören wies euch so geht!&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Bis bald mal wieder,&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Andreas&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;PS: Für all jene dies bis hierher geschafft haben gibts als Belohnung noch weitere Fotos: http://www.flickr.com/photos/ratzi/sets/72157621432717679/&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-709109410768894908?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/709109410768894908/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/07/boa-tarde-knapp-zweieinhalb-wochen-sind.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/709109410768894908'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/709109410768894908'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/07/boa-tarde-knapp-zweieinhalb-wochen-sind.html' title=''/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/Sl9mxcTWiJI/AAAAAAAAAB4/hCWZuW7HvCU/s72-c/p1020363.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9128806390160158382.post-883334277460825613</id><published>2009-06-17T00:10:00.000+02:00</published><updated>2009-06-17T00:17:41.360+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SjgZ57mWUrI/AAAAAAAAAAU/JCXHGI5G8jw/s1600-h/P1020037.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SjgZ57mWUrI/AAAAAAAAAAU/JCXHGI5G8jw/s320/P1020037.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5348053040544240306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;hello world!&lt;br /&gt;nicht mehr lange und wir sind in Beira -&lt;br /&gt;in zwei wochen geht's los!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9128806390160158382-883334277460825613?l=mosambik-blog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/feeds/883334277460825613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/06/hello-world-nicht-mehr-lange-und-wir.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/883334277460825613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9128806390160158382/posts/default/883334277460825613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mosambik-blog.blogspot.com/2009/06/hello-world-nicht-mehr-lange-und-wir.html' title=''/><author><name>andreas+iris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06582562540197703743</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_k-GyVctvJxQ/SjgZ57mWUrI/AAAAAAAAAAU/JCXHGI5G8jw/s72-c/P1020037.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry></feed>
