Sonntag, 13. November 2011

Bem vindo na Ponta Gea - die neue Soap, jede Woche aktuelle Folgen (versprochen!)

Ha, dank eines offenen WLAN's bei einem Nachbarn gibts in der neuen Wohnung sogar Internet - yessss!

Am Freitag hatten wir uns auf den bevorstehenden Umzug vorbereitet, und schon mal 3/4 der Wohnung in alle möglichen Behälter gestopft, die wir zur Verfügung hatten. Die 4 blauen Maischetonnen aus Österreich haben sich erneut als große Hilfe erwiesen, allerdings ist in zwei Jahren Mosambik doch noch einiges dazugekommen - Möbilar gar nicht eingerechnet.
Ach ja Möbilar: auch die Klimaanlagen werden auch als solches angesehen und meistens von einer Wohnung zur nächsten mitgenommen, das erklärt jetzt auch die oft nur notdürftig übermalten und hastig zugemauerten Löcher in den Wänden so mancher besichtigter Wohnung.
Gestern dann hat uns ein tatkräftiges Umzugsteam bestehend aus unseren beiden Guardas, Djonge, Maninho,Flora und Markus mit seinem Pick-Up beim Umsiedeln geholfen. Mittags war ein Großteil des Zeugs bereits in der neuen Wohnung zwischen Universidade Pedagogica und dem Mercado im Viertel "Ponta Gea".

Das war jetzt so im Groben die Vorgeschichte, nun zum Plot des Pilotfilms zur neuen Daily-Soap (auf brasiliansich Telenovela) die autobiografisch unsere Ankunft in Ponta Gea erzählt.

Die erste Nacht haben wir bereits hier verbracht, bis wir um etwa 1:00 von einem Abschleppwagen vor unserem Gartentor geweckt wurden - dieses Exemplar war nach allen hiesigen Künsten hochgepimpt und mit Sportauspuff versehen, wodurch es einen Höllenlärm zusätzlich zu den gelben Disco-Drehleuchten gemacht hat.
Erst hab ich mir nicht viel gedacht - die ersten 10min haben wir noch weitergedöst bis es dann doch etwas zu viel wurde. Nach genauerem Blick war dann noch ein Trupp Verkehrspolizisten ausgerückt und hat sich um halb 2 dazugesellt - ein Auto ist mit einer Kette weggezogen worden und wurde unter Bremsengestank und Motorgeheul über unseren Gehsteig abgeschleppt.
Absurd wurde es dann als unsere künftigen Vermieter gegenüber aus ihrem Auto ausstiegen und rübergekommen sind.

Ich muss vielleicht noch kurz ein paar Worte über die Wohnung und deren Besitzer und Nachbarn erzählen:
Die Schwester von Regionaldo, dem Bewohner im ersten Stock direkt über uns, hat ihr Auto direkt in unserer Einfahrt abgestellt und unseren Guarda Bernardo anscheinend sogar getreten - oder geschubst, so genau hab ich das leider nicht verstanden. Jedenfalls soll sie ihr Auto abgestellt haben wie sie das schon immer gemacht hat und warum sollte sie es jetzt anders machen. Das war so gegen 10, wir dank Umsiedeln fix und fertig und in tiefem Schlaf den selbst unser Guarda mit der Klingel nicht zu wecken vermachte.
Unsere Vermieterin hatte uns später dann, als der Abschleppwagen schon weg war, gesagt, mit der Schwester hätte sie schon einen längeren Clinch, da die Einfahrt und der Garten zum Erdgeschoss gehören - auch Vermittlungsgespräche mit ihrer Familie hätten der Schwester nicht zur Einsicht verholfen.
Ich weiß bis dato noch nicht, wer nun die Polizei und den Abschleppwagen gerufen hat aber dank Licht- und Lärmeffekte des tiefergelegten Abschleppwagens und dem Gestank nach Bremsbelägen ist nun sicher das ganze Bairro von unserem Einzug informiert worden.
Am nächsten Tag um halb 7 hab ich nochmal mit Bernardo, unserem Wächter gesprochen. Dabei ist der Nachbar rechts über uns heimgekommen. Sein Auto quer über den zugegebenerweise großzügigen Gehsteigs geparkt - eine Flasche 2M in der Hand dem Fahrersitz entsteigend:"Servus, wie geht's?"
Er (arbeitet sonst beim Zoll) is schon a bissl müde (6:30) und komme gerade (offensichtlich) von einem Fest, aber hat gehört hier hätts heut a bissl confusão (pt:"Verwirrung, Chaos") gegeben. Wenn das nämlich was mit ihm (leichtes Nicken zum ersten Stock) oder dessen Schwester zu tun hätte soll ich mir nicht zuviel denken, er hätte auch immer wieder Stunk mit ihnen. Wir quatschen später weiter, er muss sich ausruhen gehen - ich leg mich ebenfalls wieder ins Bett.
Um halb 10 nach Kaffee und Kuchen im einzigen Café in Ponta Gea (he, immerhin gibts eins!) hab ich dann noch unsere andere Nachbarin Casilda, die hinterm Haus in der Dependencia wohnt, beim Zeter und Mordio Rufen gehört.

Ich habe eigentlich gar nix für Soap-Operas übrig, aber diesmal war es sehr live und in 3D.

Sie - Casilda, werde nun beschuldigt, die Polizei gerufen zu haben, keine Ahnung ob sie's nun war oder nicht jedenfalls hätte sie ja erstens kein Guthaben und würde zweitens Guthaben nicht für so was ausgeben wie um die Polizei zu rufen und außerdem würde sie die Sache ja gar nix angehn.
Die Schwester hab ich auch mittlerweile kennengelernt, als sie um 10 gleich mit Papa und Mama ankam um nach dem Auto zu suchen - mit mir wollten sie nicht reden. Als sie wieder abgezogen sind hab ich mit ihrem Bruder geredet, der eigentlich ganz nett und ruhig war.

Nun denn, die Vermieterin hat heut nicht viel von sich hören lassen, die Sache mit dem Abschleppwagen war jedoch schon ein ziemlich interessantes Ankommen im neuen Viertel. Es ist nett hier und kommt uns ein ganzes Stückchen afrikanischer vor als das Wohnviertel, in dem wir die letzten beiden Jahre gewohnt haben - dank der dezenten Abwesenheit der klappernden Chapas und krähenden Hähnen ist es sogar erstaunlich ruhig hier.

Ich hoffe ich kann den Artikel noch abspeichern solang ich Netzzugang hab - bis bald jedenfalls wieder auf dieser Adresse, ich hoffe der Umzug kann wieder etwas neuen Wind in das verstaubte Postfach am Blog bringen.

Alles Liebe aus Mosambik,

Andreas & Iris

Freitag, 11. November 2011

Umzug

Liebe Leute,

ich habs leider noch nicht geschafft die angekündigten Kurznews mal weiter auszuführen. Da wir heut noch einiges vorhaben somit in aller Kürze:
Wir haben eine neue Wohnung gefunden und werden morgen umziehen, mal wieder - vorgestern am Abend beim Sundowner am Strand haben wir mal gezählt: Iris kommt auf mittlerweile 11 Wohnungen, ich auf 8 in denen wir im Laufe unseres anscheinenden Nomadenlebens gewohnt haben. Im Schnitt also alle 1,4 Jahre wechseln wir unsere Wohnungen - Studium und Jobwechsel sei dank...

Ein pikantes Detail am Rande: Bis dato hab ich noch immer länger mit Pirni als mit Iris zusammengewohnt...

Nun gut, wir packen jedenfalls heute unser Zeug zusammen und haben für morgen einen Pick-Up und ein paar Freunde (und natürlich unsere Guards) zusammengetrommelt um das Zeug auch in die neue Wohnung zu bringen. Da es dort noch keinen Telefonanschluss gibt und dies bekanntlich hier ein etwas längerer Prozess sein kann, werden wir wohl abends in nächster Zeit via Internet nicht erreichbar sein.

Nun aber wird eingepackt - euch allen ein schönes Wochenende, ich hab gehört der Winter lässt noch auf sich warten?

Liebe Grüße aus Mosambik, wir schwitzen!

Andreas & Iris

Freitag, 7. Oktober 2011

Infos und Links

Ach ja, noch was.
In der Link-Sektion rechts findet ihr einen Link zu zahlreichen Berichten und Reports über aktuelle (und vergangene) Geschehnisse in Mosambik. Zusätzlich ist auch das Archiv der Newsletter abrufbar, die interessante Hintergrundinfos liefern.

Hier die Berichte und Reportagen:
http://www.open.ac.uk/technology/mozambique/index.shtml

Und die Newsletter:
http://www.open.ac.uk/technology/mozambique/p6.shtml

----Eilmeldungen----

---- Die Brasilianer kommen und nehmen uns unsere Wohnung weg ----

Drastische Erhöhung der Mietpreise in Beira - Unsere Miete steigt von derzeit 900.- US$ auf 2.000 US$, kurzfristig angelegte Verhandlungen ohne Erfolg. Wir suchen daher eine neue Wohnung.
Grund für die Erhöhung sind massive Kohlefunde im Norden, die über den Hafen von Beira verschifft werden sollen. Die Hausbesitzer erwarten sich nun Unmengen von neuen Ausländern, die Mieten in diesen schwindelerregenden Höhen zahlen sollen. Mal schaun wie lange diese Blase hält, in drei Monaten spätestens müssen wir ausziehen.

---- Der Sommer kommt ----

Wir haben uns vorsorglich bereits in Österreich ein paar Sonnenstrahlen eingepackt und im Garten ausgesät, nun geht die Saat auf und der Sommer zieht ein. Bis Ende November sind noch halbwegs vernünftige Temperaturen zu erwarten, danach werden wir wieder unter der feucht-schwülen Tropenhitze in der Regenzeit leiden. Bitte dies bei evtl. Reiseplanungen berücksichtigen!

---- Stromausfälle in Beira ----

Hunderte Haushalte waren am gestrigen Abend stundenlang ohne Strom - wart mal, das sind ja keine Neuigkeiten sondern passiert eh ständig...


Bald gibts wieder ausführliche News, vor allem über das Wiederankommen in unserer Wahlheimat. Die Landung war hart aber schön :-)

Liebe Grüße,

Andreas & Iris

Freitag, 5. August 2011

Neulich im Büro des Vizerektors...

der ja nun vor ziemlich genau 10 Wochen kurzfristig, überraschend und wie sich noch dazu herausgestellt hat sehr sauer die Uni und das Land verlassen musste, weil ihn sein Orden gerufen hat.
Nun wurde ich in ebendiesen Sessel gerufen, der seit 16 Jahren vom Quasi Gründer der UCM im wahrsten Wortsinne besessen wurde. Die drei Funktionen Vizerektor, Administrador geral und Secretario geral - bisher in der Person meines Vorgängers vereint - sind nun vakant und werden es wohl noch ein paar Monate bleiben. Einstweilen sollte ich einziehen und mir ein Bild von den Aktivitäten machen, um den Weg und Einstieg des Nachfolgers zu erleichtern.

Dieser Machtwechsel auf der Uni hat vor allem einen Stimmungswechsel ausgelöst, der in dieser veränderungsbereiten Zeit sehr stimulierend auf die Geschehnisse wirkt. Neben dem Wegfall einer kritischen und erfahrenen Stimme an der Spitze der Entscheidungspyramide werden nun die Statuten und Organe der Institution überarbeitet.
Sogenannte "Conselhos" werden formiert, quasi Räte mit basisdemokratischen Rechten und Pflichten und bestimmten Mitgliedern der Regional- oder Fakultätsdirektion, Professoren- und Studentenvertretern. Eigentlich sind diese Conselhos seit der Gründung der UCM vor 16 Jahren in den Statuten der Universität verankert, ordentlich existiert und regelmäßig konstituiert haben sie sich jedoch noch nicht.

Nächste Woche werden wir, d.h. unser kleines 3er Team aus "Beratern", den Finanzrat abhalten und moderieren, der dank mir als Buchhalter erstmals ordentliche Monatsberichte und Daten bekommt.
Ach ja, ich hab sie noch gar nicht vorgestellt, die ebenfalls und gleichzeitig eingesetzten "Berater" Ibraimo und Moises.
Ibraimo ist 32, dynamisch, extrem vernetzt und sehr gscheit, ohne den die letzten Wochen unmöglich funktioniert hätten. Moises ist eigentlich schon in Pension gewesen, hat sich dann aber doch vor ein paar Jahren wieder an die Uni als Professor begeben. Mit seinen 25 Jahren Bankerfahrung hilft er uns ordentlich mit dem Behördenkram aus, außerdem bietet seine Seniorität im Team gegenüber Kritikern eine starke Basis.
Nun denn, gemeinsam versuchen wir gerade, uns irgendwie in den zahlreichen Baustellen in der Organisation, den Finanzen und Bauprojekten einzubringen.

Zahlreiche Dinge scheinen sich ganz gut zu entwickeln, vor allem der Ruf nach mehr Transparenz wird lauter, nachdem die Verantwortung auf mehrere Köpfe verteilt wurde und die mosambikanische Bischofskonferenz zur Zeit nicht wirklich Bester Laune ist.
Die neuen Organe in der Uni müssen nun so richtig zu arbeiten beginnen, ein paar Schritte ging es schon nach vorwärts.

In den nächsten Wochen werden sich die ersten Wogen in diesem Veränderungskrimi etwas legen - wir ziehen uns jedenfalls zuerst mal zurück und kehren mit unserem 5-wöchigen Sonderurlaub im Rucksack nach Österreich zurück.
Nächste Woche Donnerstag oder Freitag werden wir in Linz eintrudeln und dann sehn wir uns hoffentlich bald mal, a persona lässt es sich viel besser erzählen!

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende und nun aber wirklich bis Bald!

Andreas

Freitag, 24. Juni 2011

Pläne haben es an sich, über den Haufen geworfen zu werden...

Caros amigos!

Nach einer längerem Tauchfahrt im U-Boot der Entwicklungshilfe geht uns nun die Luft aus und wir tauchen wieder auf, um euch die aktuellsten Geschichten und Begebenheiten aus den Tiefen des afrikanischen Kontinentes zu erzählen - und nebenbei mal wieder ordentlich Luft zu holen...

Seit März ist Iris' zweites Projekt bei Muleide nun gestoppt worden, was zwar wenig Staub aufgewirbelt, aber uns dennoch ordentlich durcheinandergebracht hat. Der Urlaub im Norden Mosambiks, mit wunderbaren Stränden und Bergen, drei gerissenen Keilriemen Made in Korea und viel, viel Mosambik hat dann die Energietanks wieder etwas augefüllt.

Bis dann auf der Ilha de Moçambique unsere Chefin angerufen und mir gesagt hat, dass sie vom Rektor der UCM gebeten worden ist, mich zum Hierbleiben zu überreden - für Iris würde gesorgt werden, sie könne auch auf der Uni arbeiten wenn sie will.
Der Grund ist, der nun doch sehr plötzliche Abgang des Vize-Rektors, Padre Francesco Ponsi. Der über 70-jährigen italienischen Missionar, der die Uni in Finanz- (und sonstigen) Belangen mit starker - wenn auch mittlerweile zittriger - Hand geführt hat und vor 16 Jahren die Universität hier aufgebaut hat, hinterlässt ein ziemliches Machtvakuum und vor allem eins: Tausende offene Fragen wie es weitergeht...

Da ich nun Gelegenheit habe und ihr hoffentlich gespannt weiterlest, nun ein paar historische Hintergründe:
Bei den Friedensverhandlungen zwischen den beiden Bürgerkriegsparteien FRELIMO und RENAMO, 1992 in Rom, wurde die Gründung einer katholischen Universität in Beira beschlossen. 1993 hat ebendieser Padre Ponsi ein altes Priesterseminar der Diözese Beira, das zwischenzeitlich auch als Armeekaserne und Parteibüro benutzt wurde, wieder reaktiviert und 2 Jahre später die Wirtschaftsfakultät gegründet, ...

Naja, und letzte Woche hat er mir dann seinen Büroschlüssel gegeben und mir die letzten 5 (!!!) Tage zuvor noch die wichtigsten Sachen erklärt. Formell bin ich nun Assessor da Reitoria no area Financeira, also kaufmännischer Berater/Assistent des Rektors - und NICHT der Vizerektor wie meine Kollegen nun ständig meinen. Glücklicherweise gibts noch zwei andere, ebenfalls hals-über-kopf vom Bischof und Rektor ernannte Berater, die die Unterschriften auf den Schecks austellen sollen. Denn die Beiden werden in Zukunft wohl die politischen Ohrfeigen abbekommen, die man sich im mosambikanisch-afrikanischen Alltag unter Managern und "Big-Men" automatisch holt. Ich halte mich so gut es geht raus - auch wenn Querschläger unvermeidlich sind aber gerade deswegen bin ich ja hier.

Und deswegen bleiben wir auch hier - wie ihr wohl schon langsam vermutet habt. Die Universität ist einfach ein Leuchtfeuer in der ansonsten doch sehr tristen Welt eines Entwicklungslandes. Die Studenten hier hinterfragen, kritisieren, lernen und feiern - sie werden ein Teil der Gesellschaft werden, die zum ersten Mal eine mittlerweile halbwegs abgesicherte Basis haben, die zumindest in der Stadt Zugang zu ärztlicher Versorgung haben und teilweise selbst dann Ärzte oder wiederum Professoren werden.
Hier setzt eben nun Iris' Projekt an, parallel mit einer staatlichen Kampagne zur "Verbesserung der Qualität der höheren Lehre" wird sie mit einem Professor der Uni an der Qualität der Lehre arbeiten.

Diese beiden neuen Herausforderungen haben uns nun die Rückreise vermiest, denn wir waren eigentlich schon mitten in den Ausreisevorbereitungen. Hund geimpft - das Blut bereits auf dem Weg ins einzige, von der EU akkreditierte Blutlabor in Südafrika, Flipchart in der Küche zum notieren des ganzen Krams, der uns nun wieder bevorgestanden hätte.
Nun haben wir das Flipchart einfach umgedreht und daraus eine überdimensionierte Einkaufsliste gemacht, denn wir kommen DOCH im Sommer heim - aufgrund der Vertragsverlängerung und weil wir euch darüberhinaus einfach endlich wiedermal ordentlich treffen wollen.

Nun denn, einstweilen bleiben wir noch unter Wasser, halten aber mit unserem Periskop Ausschau auf Österreich und freuen uns auf den Landurlaub!

Alles Liebe,

Andreas & Iris


Freitag, 15. April 2011

Epa

...oder Shii, sind zwei Ausdrücke hier für Überraschung bzw. den Zustand "geh echt? na des kannst wen andern vazöhn"
Also, diese beiden Ausrücke sind mir grad vor dem inneren Auge vorbeigehuscht als ich das Datum des letzen Beitrages sah.

Nun, es gibt einen Grund dafür - in den letzten beiden Monaten mussten wir uns entscheiden, wie es nun hier weitergeht, mit unseren Projekten, mit unserem Aufenthalt hier.
Nachdem es bei Iris einfach nicht hat klappen wollen (und aus diversen anderen Gründen die ich hier nicht erläutern will) werde ich meinen 2-Jahresvertrag nicht mehr verlängern, somit könnt ihr uns demnächst in persona erwarten. Das konkrete Datum steht noch nicht fest, wird sich aber rund um die ersten paar Augusttage einpendeln.

Wir hoffen ihr esst brav eure Teller auf, damit der Sommer dann auch wirklich schön wird - wir werden ihn temperaturtechnisch brauchen...

Nun steht uns jedoch noch eine äußerst wichtige Aufgabe bevor, auf die unser Arbeitgeber pocht - Resturlaub abbauen...
Und das machen wir auch, ohne Widerstand - die nächsten zwei Wochen werden wir uns den Norden Mosambiks ansehen, den wir noch immer nicht ausgiebig bereisen konnten. Anschließend, am 2.5. werden wir Iris' Eltern in Nampula am Flughafen abholen und uns gemeinsam wieder auf den Rückweg machen.

Danach werden wir dann unser Nachrichtenembargo brechen und euch nochmal ausgiebig über die Zeit hier in Mosambik informieren.

Bis dahin aber eine schöne Zeit, und tschüß!

LG,
Andreas